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Kennt einer dieses Buch?

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Eleni
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Ort: Mülheim/Ruhr

Beziehung zum Thema Albanien: Albanienliebhaber
Ich habe das Forum gefunden...: ...durch Freunde/Bekannte


New PostErstellt: 29.07.07, 17:15  Betreff: Kennt einer dieses Buch?  drucken  Thema drucken  weiterempfehlen

Kennt einer von EUch dieses Buch?



Mos i besoni djemve, qe te thirr oj zemer, por besoj ati qe te thirr ne emer!



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Kadiere
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Beziehung zum Thema Albanien: verheiratet mit Albaner/in


New PostErstellt: 29.07.07, 22:40  Betreff: Re: Kennt einer dieses Buch?  drucken  weiterempfehlen

Nein, kennst du es? Hast du es schon gelesen? Es klingt vom Titel her schon mal sehr interessant.



Die Schönheit eines Menschen sieht man in seinen Augen und nicht an der Figur.
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Lita
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Beziehung zum Thema Albanien: verlobt mit Albaner/in


New PostErstellt: 29.07.07, 22:41  Betreff: Re: Kennt einer dieses Buch?  drucken  weiterempfehlen





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Kadiere
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Beziehung zum Thema Albanien: verheiratet mit Albaner/in


New PostErstellt: 29.07.07, 22:43  Betreff: Re: Kennt einer dieses Buch?  drucken  weiterempfehlen

Das habe ich eben dazu bei Amazon.de gefunden.
Kurzbeschreibung
Frauen haben zu schweigen, wenn es um den Islam geht. Damit will sich Nahed Selim nicht abfinden: Sie will Muslima sein und trotzdem emanzipiert, will selber bestimmen, was sie glauben will. »Nahed Selim entreißt den Koran den Mullahs«, schrieb das »NRC Handelsblad«. In keiner Sure steht, daß Frauen Schleier tragen müssen, die meisten Regeln zur Unterdrückung der Frauen sind im Lauf der Jahrhunderte von den – ausschließlich männlichen – islamischen Theologen in den Koran hineingeschmuggelt worden. Die muslimischen Frauen werden durch Fehlinterpretationen, angeblich authentische Texte und falsche Übersetzungen unterdrückt. Selim ruft die Frauen auf, selber den Koran zu lesen und zu interpretieren: der längst überfällige Beginn einer weiblichen islamischen Theologie. Der Blick der Frauen auf den Koran ist aufregend und anders. Nahed Selim zeigt, wie Frauen ihre Rechte gewinnen können, ohne ihren Glauben aufgeben zu müssen. Nach Ayaan Hirsi Alis Nr.1-Bestseller »Ich klage an«: Die Debatte um Frauen und Islam geht weiter!




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Kadiere
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Beziehung zum Thema Albanien: verheiratet mit Albaner/in


New PostErstellt: 29.07.07, 22:45  Betreff: Re: Kennt einer dieses Buch?  drucken  weiterempfehlen

Hier noch etwas über das Buch.

Wie ein Käsebrot im Ameisenhaufen

Die Debatte um den Islam öffnet sich: Nahed Selims weibliche Interpretation des Korans, Necla Keleks Plädoyer für die Befreiung des muslimischen Mannes und Ahmet Topraks Buch über die türkischen Männer

Nun sind 45 Jahre seit dem deutschen Anwerbeabkommen mit der Türkei vergangen – eigentlich eine hinreichend lange Zeit, um irgendwie nebeneinander herleben zu können. Doch plötzlich, seit ein, zwei Jahren, wimmelt es in allen Medien von Berichten zur Lebensweise muslimischer Frauen und Familien wie auf einem Ameisenhaufen, der aus heiterem Himmel von einem Käsebrot getroffen wurde. Es kann kein Zufall sein, dass diese Debatte in eine Zeit fällt, in der die Neuordnung des Nahen Ostens auf der Agenda westlicher Außenpolitik ganz oben steht. Und in eine Zeit, in der feministische Parolen so unbeliebt geworden sind, dass sich das Topos des orientalischen Patriarchats geradezu anbietet, um dem Status quo im eigenen Land zu schmeicheln.

Unter anderem wartet dieses Bücherfrühjahr mit einem Buch auf, es heißt Nehmt den Männern den Koran!, das unter dem Slogan »Kopftuch nein, Koran ja! Die Debatte über Frauen und den Islam geht weiter!« fernsehseriengleich beworben wird. Der Verlag hat wirklich sein Möglichstes getan, um sein Produkt mit einer unseriösen Anmutung auszustatten. Doch allem Anschein zum Trotz hat Nahed Selim, eine in den Niederlanden lebende Journalistin, hier ein äußerst nachdenkliches und zum religiösen Nachdenken anregendes Buch geschrieben, das an manchen Stellen zwar sprachliche Stolperstellen zeigt, an anderen Stellen aber Fragen, die eine Koranlektüre aufwerfen kann, so präzise auf den Punkt bringt und so originelle Antworten anbietet, dass man entzückt Heureka! rufen möchte.

Nicht anders als Altes oder Neues Testament irritiert auch der Koran den heutigen Leser, insbesondere die Leserin, durch manche Unebenheit. Poetische, transzendente Stellen wechseln mit nüchternen Passagen über Reglementierungen. Manche Suren wurden in Mekka, manche später in Medina offenbart, sind aber nicht entsprechend angeordnet. Nahed Selim nimmt sich den Koran nun als Gläubige vor, nicht als Skeptikerin, nicht als Anklägerin. Und während nach klassischem Verständnis der Koran als authentische Offenbarung Gottes gilt, verfolgt sie konsequent eine historische und kontextuelle Lesart.

Das ist als Gedanke nicht neu; auch dass der Koran viele Regelungen enthält, die deutliche Besserungen für die Frauen der Arabischen Halbinsel einführten, ja dass der Koran dort überhaupt erst den Gedanken der Rechtsstaatlichkeit etablierte, ist bekannt. Und doch findet Selim zu einigen wirklich überraschenden Ergebnissen, insbesondere was das Erbrecht oder Empfehlungen zum Sexualverhalten angeht.

Manche der entsprechenden Koranstellen kann man als Muslimin kaum ohne Beklemmung lesen, weil es so offensichtlich scheint, dass der Gott, der hier spricht, den Männern (und seinem Propheten) näher stand als den Frauen (und dessen Ehefrauen). Wie Selim sagt: »Genau genommen fühle ich mich wegen dieser und anderer Textstellen vom Koran verraten und enttäuscht.« Und bereits Mohammeds Frau Aischa spottete (so zitiert Selim): »Dein Gott ist aber sehr entgegenkommend und schnell in der Erfüllung deiner Wünsche.«

Wenn sich zwischen den Suren Passagen finden, die offenbar zwischen Mohammed und den Seinen Partei ergreifen, liest Selim diese nicht als bindende Offenbarung für alle Gläubigen, sondern als Hilfestellungen fürs damalige medinensische Tagesgeschäft. Denn zwar sei das »Wesen des Korans göttlich, von Gott stammend, aber die Worte sind die Worte des Propheten Mohammed, in verschiedenen Graden der Ekstase und Authentizität«. Manche werden diese Auffassung für ketzerisch halten, anderen spricht sie aus der Seele – mit einer der vielfältigen Stimmen des heutigen Islams.

Es ist beeindruckend, wie offenherzig Selim argumentiert, wie leidenschaftlich sie hadert – und verzeiht: Das Aischa-Zitat zeigt bereits, dass sich Selim in bester Tradition befindet. Das allerdings würde eine andere Buchautorin wohl nicht so sehen – die Sozialwissenschaftlerin Necla Kelek, die mit ihrem letzten Buch über »Importbräute« für heftige Diskussionen sorgte und auch in ihrem neuen Buch rasante Pauschalbehauptungen zum Islam ungeprüft fallen lässt wie andere Leute Kassenbons: »Ein eigener Wille steht dem Gläubigen nicht zu.« Oder: »Da im Koran und in der Sunna nach Auffassung der Rechtgläubigen bereits alles gesagt ist, gibt es die Frage ›Warum?‹ im Islam nicht.« Eigentliches Thema des zweiten Buches: »Muslimische Jungen wachsen ohne Liebe auf.«

Befasst hat sie sich allerdings nur mit solchen »muslimischen« Jungen, die weder den sozialen Aufstieg noch überhaupt den Anschluss an die deutsche Mehrheitsgesellschaft geschafft haben. Wieder orientiert sich Kelek an extremen Fallgeschichten, die sie dann verallgemeinert – nicht ohne gelegentlich darauf hinzuweisen, dass es sich um nicht verallgemeinerbare, doch signifikante Einzelfälle handele (ein Vorgehen, das sie »qualitative Sozialforschung« nennt).

Unter anderem besucht Kelek ein Männergefängnis, und die Lebensgeschichten, die sie von den türkischstämmigen Insassen zu hören bekommt, sind entsetzlich. In den Heimatdörfern der Gefangenen gab es kaum schulische oder ärztliche Versorgung, dafür Hunger, krasse Armut und im kurdischen Teil der Türkei auch Krieg. Die Ausbeutung der Arbeitskraft der Kinder durch die Eltern war ebenso an der Tagesordnung wie ihre Instrumentalisierung bei gewalttätigen Auseinandersetzungen. Dass es im späteren Verlauf solcher Leben zu Drogendelikten und Gewalt gegen Frauen kommt, nimmt man ohne große Überraschung zur Kenntnis.

Überhaupt ist Kelek immer da am überzeugendsten, wo sie vom Leid der Kinder spricht, beispielsweise vom Jammer eines Jungen erzählt, der ohne Narkose beschnitten wurde. Wenn es aber um Erwachsene geht, kennt sie keine Gnade. Da wird zwischen Armut und Verbrechen nicht groß unterschieden, nicht zwischen Islam und Dummheit oder Ackerbau und Waffenbesitz. Allzu oft haben Eltern und Anverwandte ein »Herz aus Stein«, und »Clans«, »Stämme« und »Sippschaften« ziehen unglaublich verdächtig in den Bergen herum, als ob das Vorhandensein von Gebirgen und darauf weidenden Ziegenherden allein schon ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellte.

Dieser Märchensound ist kaum geeignet, mehr als einen diffusen Abscheu gegen das anatolische Hochland zu erzeugen. Wie wenig Verlass aber leider auf Keleks feministische Instinkte ist, zeigt die schockierende Geschichte einer gegen ihren Willen verheirateten Türkin, die von Kelek nur »Aslans Frau« genannt wird. Aslans Frau also war »froh, die Hochzeitsnacht überlebt zu haben«, und wollte sofort die Scheidung; doch musste sie jahrelang ausharren, weil der Mann auf der Geburt eines Kindes bestand. Kelek berichtet von einer Paartherapie mit dem Happy End: »Inzwischen haben sie Zwillinge bekommen.« Warum um Himmels willen hat man dieser Frau nicht aus der Zwangsehe herausgeholfen?

Dieser Lapsus ist symptomatisch. Und so möchte man einerseits jeden unterstützen, der sexuelle Gewalt zum Thema macht – andererseits merkt man: Wird sie auf diese Weise angesprochen, hilft es wohl keinem und keiner. Kelek schürt nämlich einen Opferdiskurs, der für die Betroffenen doppelt abwertend ist und den man, bezogen auf den »deutschen« Feminismus, keiner Autorin mehr durchgehen lassen würde.

Gleichzeitig lehnt sie es kategorisch ab, ein Wechselspiel zwischen Einwanderern und Aufnahmegesellschaft in Erwägung zu ziehen, sondern hebt gut neoliberal stets die Verantwortung des Einzelnen (Migranten) hervor, sich am Schopf der Verzweiflung aus dem Sumpf der Tradition zu ziehen – eine äußerst unglückliche Mischung.

Ganz anders verfährt hier Ahmet Toprak, der seiner ungleich tiefer schürfenden Studie Das schwache Geschlecht – die türkischen Männer noch zahlreiche Vorschläge für soziale Einrichtungen und Informationskampagnen beigefügt hat, die den Handlungsspielraum betroffener Frauen erweitern würden. Und in der Tat müssen wir uns hüten, diese Frauen als Kanonenfutter für innerdeutsche Grabenkämpfe um »Integration« und »Kulturkampf« zu missbrauchen. Wer unter innerfamiliärer Gewalt leidet, kann nicht warten, bis seine Kinder ein makelloses Deutsch und eine unbedeckte Haarpracht vorweisen können, sondern muss in seinen Rechten, vor allem aber in den Möglichkeiten der Wahrnehmung dieser Rechte gestärkt werden – heute, jetzt.





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Lita
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New PostErstellt: 29.07.07, 23:39  Betreff: Re: Kennt einer dieses Buch?  drucken  weiterempfehlen

Sichtschutz im Garten

hört sich sehr interessant an finde ich





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Eleni
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New PostErstellt: 30.07.07, 00:06  Betreff: Re: Kennt einer dieses Buch?  drucken  weiterempfehlen

Ja, ich habe das Buch gelesen, es ist sehr interessant. Hier ein kurzer,  treffender Einblick in das Buch- sehr empfehlenswert wie ich finde:

Die aus Ägypten stammende Nahed Selim kritisiert in ihrem Buch die nicht zeitgemäße Interpretationsweise des Korans und deckt dabei zahlreiche frauenfeindliche Aspekte auf.  
Es sind sehr kritische Töne gegenüber ihren Glaubensschwestern- und brüdern, welche die niederländische Journalistin Nahed Selim in ihrem Buch "Nehmt den Männern den Koran!" vorbringt. Hintergrund für ihre Beschäftigung mit dem heiligen Text des Islam war für die gläubige Muslimin ein historisches Ereignis:

In Ägypten geboren und in einer liberalen Familie aufgewachsen, erlebt sie als Fünfzehnjährige die Niederlage der ägyptischen Armee gegen Israel im Sechstagekrieg von 1967. Diese militärische Schlappe hatte für das Land am Nil weit reichende Folgen: Immer mehr Menschen suchten ihr Heil in der lange Zeit vernachlässigten Religion. Fanatische muslimische Organisationen erlebten großen Zulauf und schränkten die Freiheiten der Frauen nach und nach ein.

Bei ihrer Suche stößt die wissbegierige Journalistin zunächst auf den Schöpfungsbericht. Sie macht die Entdeckung, dass dieser sich im Koran wesentlich von dem in der Bibel unterscheidet. Eine Tatsache, die aber noch immer nicht in das Bewusstsein der Muslime eingedrungen sei, so die Autorin:

"Bei Nichtmuslimen gibt es viele Missverständnisse über den Islam. Das ist durchaus verständlich, da solche Undeutlichkeiten sogar bei uns, den heutigen Muslimen, häufig für Verwirrung sorgen."

Frauenfeindliche Interpretation des Korans

In ihrem Buch gibt Nahed Selim viele Beispiele dafür, wie die Botschaft des Korans bewusst unvorteilhaft für die muslimischen Frauen ausgelegt wurde – und immer noch wird.

Ob in Bezug auf die strengen Bekleidungsvorschriften oder das für Frauen unvorteilhafte Erbrecht oder in der Art und Weise, wie den Männern erlaubt werde, ihre Frauen nach Gutdünken als Sexualpartnerinnen zu benutzen, überall klingt unverhohlen die Kritik der Autorin durch an einer für die Frauen höchst missgünstigen Interpretation der koranischen Verse.

Die Schuld dafür weist sie in erster Linie den Männern zu: Sie hätten besonders in der Frühzeit des Islam nach dem Tode Muhammads auf vielfältige und äußerst raffinierte Weise dafür gesorgt, die Frauen an der Ausübung ihrer gottgegebenen Rechte zu hindern und sie darüber hinaus eingeschüchtert und indoktriniert.

In ihrer Kritik scheut Nahed Selim nicht davor zurück, die höchsten Autoritäten des Islam anzuzweifeln, wobei sie auch nicht vor der Person des Propheten selber halt macht – ein Tabubruch in der islamischen Welt!

Für eine zeitgemäße Interpretation

Sie diskutiert offen einige angeblich frauenfeindliche Aussagen des Stifters des Islam, wobei sie aber immer darauf hinweist, dass viele spätere Theologen großes Interesse daran gehabt hätten, Muhammad bestimmte Aussagen in den Mund zu legen, um ihre Interessen zu verfolgen.

In ihrem Buch erläutert die 52-jährige Journalistin dies an dem Begriff "Zina", der im Koran im Zusammenhang mit den Bekleidungsvorschriften für die muslimischen Frauen genannt wird:

"Zina hat im Arabischen die Bedeutung von Schmuck oder Make-up, also alles, was die Schönheit einer Frau hervorhebt. Ibn Abbas, einer der Gefährten des Propheten und Überlieferer vieler seiner Aussprüche, aber hat behauptet, mit dem Wort sei die Schönheit selbst gemeint. Wenn also der Koran sagt, dass es den Frauen nicht erlaubt sei, ihre Zina in der Öffentlichkeit zu zeigen und damit ihre Schönheit gemeint ist, dann führt das dazu, dass sie gezwungen sind, ihren ganzen Körper zu verhüllen", erklärt die aufgeklärte Muslimin.

Nahed Selim plädiert daher für eine zeitgemäße Interpretation des heiligen Textes, welche die aktuellen gesellschaftlichen Umstände berücksichtigen müsse. Sie erhebt die Forderung, frauenfeindliche Verse des Korans heute nicht mehr gelten zu lassen, so wie dies bereits mit anderen Versen auch geschehen sei:

"Ich vergleiche dies mit der Einrichtung der Sklaverei. Der Koran missbilligt die Sklaverei und stärkt die Rechte der Sklaven, aber er hat sie nicht abgeschafft. In der modernen Welt existiert die Sklaverei nicht mehr, und niemand würde ihre Wiedereinführung fordern, nur weil sie im Koran steht. Das Gleiche sollte für die Situation der Frauen gelten: Die Verse, die in der damaligen Gesellschaft galten, dürfen heute keine Bedeutung mehr haben. Dies führt zu einer unterentwickelten Gesellschaft."

"Die Frauen des Propheten"

Mehrere Kapitel ihres Buches widmet Nahed Selim den Frauen des Propheten und ihrer hohen und angesehenen Stellung im frühen Islam und betont deren Vorbild für alle frei denkenden, unabhängigen Frauen in der islamischen Welt.

Im niederländischen Original heißt das Buch daher auch "Die Frauen des Propheten". Trotz des vom deutschen Piper-Verlag gewählten reißerischen Titels "Nehmt den Männern den Koran!" stellt Nahed Selims Werk eine sehr anregende Lektüre dar.

Die kritischen Ansätze der Autorin sind radikal und greifen Aspekte auf, die in dieser Form bislang wenig angesprochen wurden. Teilweise entbehren sie zwar einer fundierten theologischen Grundlage, aber sie sind sehr mutig und dienen als Grundlage für eine längst überfällige Diskussion.





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Jeta
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Ort: Essen

Beziehung zum Thema Albanien: verheiratet mit Albaner/in


New PostErstellt: 30.07.07, 22:43  Betreff: Re: Kennt einer dieses Buch?  drucken  weiterempfehlen

Kann der Frau nur recht geben!
 




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