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Christliche Feiertage und deren Bedeutung

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Marion
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Beziehung zum Thema Albanien: verheiratet mit Albaner/in


New PostErstellt: 22.11.07, 17:23  Betreff: Christliche Feiertage und deren Bedeutung  drucken  Thema drucken  weiterempfehlen

Bockmist

Fest der Erscheinung des Herrn
(Dreikönigstag)
6. Januar

Heilig Drei König

 

Gegen Ende des 4. Jahrhunderts wurde Weihnachten auf den 25. Dezember gelegt. Der 6. Januar behielt die Bezeichnung „Fest der Erscheinung des Herrn“. Die Volksfrömmigkeit machte diesen Tag zu einem heiligen Fest, zum Fest der Heiligen Drei Könige. Und man dachte: Es müssen Könige gewesen sein. Nur sie konnten solche Geschenke bringen: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Auch steht bei Matthäus nicht, dass es drei waren. Auf drei kam man wegen der Zahl der Geschenke. Die Legende des 6. Jahrhunderts gibt den Dreien auch einen Namen. Sie heißen von nun an Caspar, Melchior und Balthasar.
Im Mittelalter entstanden besonders an Bischofssitzen und Klosterkirchen Mysterienspiele. Zu den beliebtesten Spielen gehörte das Dreikönigsspiel. Zunächst wurden diese Spiele im gottesdienstlichen Raum dargeboten. Später aber wurden sie auf die Straßen und Plätze verlegt. Sie wurden zum festlichen und farbenprächtigen Schauspiel. Nicht selten wurden sie zu Umzügen ausgeweitet. Im Jahre 1164 brachte Erzbischof Raunald von Dassel die „Gebeine der Heiligen Drei Könige“ aus Mailand nach Köln. Dort ruhen sie bis heute im Dreikönigsschrein. Die Übertragung der Gebeine von Mailand nach Köln gab der Verehrung der Heiligen Drei Könige einen ungeheuren Aufschwung.
Nach der Reformation ging das mittelalterliche Dreikkönigsspiel unter. Die „Weisen“ aus dem Morgenland wurden zu unköniglichen Heischesängern. Sie zogen als „Sternträger“, Dreikönigssänger“ oder „Sternsinger“ lärmend und singend zwischen Weihnachten und Dreikönig durch das Land. Sie waren gekleidet in alte Messgewänder, sie trugen Kronen aus Goldpapier und hatten einen Stern, der an einer langen Stange befestigt war und manchmal gedreht werden konnte. Weil eines der Geschenke der Weisen aus dem Morgenland Weihrauch war, trugen sie Weihrauch bei sich. Das passte aber auch zu dem alten Brauch, in den Rauhnächten zwischen Weihnachten und dem 6. Januar die Geister „auszuräuchern“. Diese sollen nach altem Dämonenglauben in dieser Zeit in besonderer Weise ihr Unwesen Treiben. Im Alten Testament wird in der Geschichte des Tobit Räucherwerk als Mittel gegen Dämonen genannt. Sie hatten ein Repertoire von Sprüchen und Liedern. Sie schrieben an die Türen einen alten Segenswunsch. „Christus mansionem bendicat“, übersetzt "Christus möge diese Wohnung segnen“, abgekürzt C+M+B. Es fällt auf, dass er identisch ist mit den Namen der Heiligen Drei Könige.
Diesem uralten Brauchtum hat das Kindermissionswerk im Jahre 1958 einen neuen Inhalt gegeben. Bei der Sternsingeraktion ziehen heute zigtausend Kinder in ganz Deutschland, in den Gewändern der Heiligen Drei Könige, von Tür zu Tür, wünschen Gottes Geleit zum neuen Jahr und bitten um Gaben für die Kinder in den Ländern der Not.





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New PostErstellt: 22.11.07, 17:30  Betreff: Re: Christliche Feiertage und deren Bedeutung  drucken  weiterempfehlen

Stichwort Aschermittwoch
Aschenkreuz ein Zeichen der Hoffnung

 

 

Die katholischen Christen lassen sich am Aschermittwoch mit Asche ein Kreuz auf die Stirn zeichnen - ein Symbol für die Vergänglichkeit allen Lebens: "Bedenke Mensch, dass Du Staub bist und wieder zum Staube zurückkehrst".  Der Empfang des Aschenkreuzes ist schon seit dem 11. Jahrhundert bezeugt.  Schon in der Antike und im Alten Testament galt die Asche als Zeichen der Nichtigkeit und Vergänglichkeit.  Die Asche ist aber nicht nur ein Zeichen für das Ende und den Tod.  Sie wird zum Zeichen der Hoffnung über den Tod hinaus, als Zeichen für das Neuwerden durch Jesus Christus.
Mit der 40tägigen Fastenzeit bereitet sich die Katholische Kirche auf das Fest der Auferstehung Jesu von den Toten an Ostern Tor.  Diese Zeit, die am Aschermittwoch beginnt, wird auch „österliche Bußzeit" genannt.  Die Vorbereitungswochen vor dem höchsten christlichen Fest haben eine lange Tradition und sind bereits zu Beginn des 4. Jahrhunderts bekannt.  Inhaltlich geprägt sind die Wochen Tor Ostern durch die Taufvorbereitung und -erinnerung.  Durch Gebet, Umkehr und Buße sollen die Christen außerdem ihrem Leben neuen Sinn geben.  Durch die Einschränkung des eigenen Konsums als Hilfe für die Armen in aller Welt erhält die Fastenzeit eine soziale Dimension.
Augenfällig wird der Bußcharakter der Fastenzeit in den Kirchen und Gottesdiensten: der Blumenschmuck wird weniger, die Priester und die Ministranten tragen violette Gewänder.  In den Gottesdiensten entfallen die feierlichen Gloria- und Hallelujagesänge.  Neben den Messfeiern werden Bußandachten angeboten.  Kreuzwegandachten gebetet, Jugendliche und junge Erwachsene treffen sich zu meditativen Früh- und Spätschichten.  Mit der großen Kollekte Misereor sammeln die Katholiken Geld für die Entwicklungshilfe.





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New PostErstellt: 22.11.07, 17:31  Betreff: Re: Christliche Feiertage und deren Bedeutung  drucken  weiterempfehlen

Fastenzeit
Wenn die Waage gnadenlos nach oben zeigt
Hungerkuren und Diäten haben in der Fastenzeit Hochkonjunktur

 

Der Gürtel drückt, das Hemd spannt.  Die Waage zeigt gnadenlos nach oben.  Zeit für einen radikalen Entschluss: Eine Schlankheitskur muss her!  Aber welche?  Die Ananas- oder die Sauerkrautdiät, vielleicht doch die Fischdiät?  Und wem das alles nicht so recht munden will, kann auch mit Trinken schlanker werden.  Traubenkur, Molke oder Stutenmilch.  Hungern ist in, das Fasten gehört zum guten Ton.  Wer anstatt in Kalorienbergen zu schwelgen, nur kleine Portionen geraspelten Gemüses zu sich nimmt, oder aufs Essen ganz verzichtet und über seine Erfahrungen der Leere berichtet, kann sich des Interesses seiner Mitmenschen sicher sein.
Denn Fasten, sei es um der Gesundheit oder um geistiger Ziele willen, zeugt, so die langläufige Meinung, von Willensstärke.  Und willensstarke Menschen entsprechen voll dem Ideal einer leistungs- und erfolgsorientierten Gesellschaft.  Wenn früher die Religionen für regelmäßiges Fasten sorgten, tun es heute so ganz weltliche Motive wie Gesundheit und Schlankheit.  Wenn der Wohlstand heute die Erfüllung fast aller Wünsche erlaubt und es wenig Gründe gibt zu verzichten, ist das Fasten eine Hilfe, wieder das Gleichgewicht zu finden.
Für die Kirche ist ein solcher Verzicht alles andere als ein Modegag.  Sie läuft nicht dem Trend nach.  Das Fasten soll zu einer neuen Einstellung gegenüber sich selber und vor allem gegenüber Gott fahren.  Diese Tradition hat die frühe Kirche von ihrer Umwelt übernommen: zum einen vom Judentum als Weg der Umkehr und des intensiven Betens, zum anderen von der griechischen Medizin als Heilmittel gegen Krankheiten und Weg zu innerer Freiheit.  Beim Kirchenvater Augustinus etwa finden sich Passagen, die genauso in einem aktuellen Diätplan stehen könnten. .,Fasten reinigt den Geist, es hebt den Sinn".  Oder beim heiligen Chrysostomus, einem Bischof in Konstantinopel: " Fasten verleiht den Gedanken Lebhaftigkeit und Klarheit, macht den Körper gewandt. verscheucht die nächtlichen Phantasien, heilt Kopfschmerz und ist den Augenförderlich ".
Jesus fastete 40 Tage lang, wie im Matthäus- und Lukasevangelium zu lesen ist.  Die ersten Christen folgten diesen biblischen Vorgaben.  Und diese waren untrennbar mit Beten und Almosengeben verbunden.  Im "Hirten des Hermas", etwa um 150 nach Christus verfasst, wird der Leser aufgefordert, am Fasttag nur Brot und Wasser zu sich zu nehmen.  Weiter heißt es: "Dann berechne, wie viel du an diesem Tag für deine Ernährung ausgegeben hättest; den Betrag sollst du einer Witwe, einer Waise oder einem Bedürftigen geben ". Fasten ist also nicht Selbstzweck.  Ein Ziel kann es sein, Solidarität zu üben, sich einzuschränken und mit dem wirklich Hungernden zu teilen. Fasten heute bedeutet auch Konsumverzicht und sich auf das Eigentliche im Leben zu konzentrieren.  Und es bedeutet, frei zu werden für Gott.  Darum geht es, wenn die Kirche am Aschermittwoch mit der vierzigtägigen österlichen Bußzeit beginnt.  Das Aschenkreuz ist das sichtbare Zeichen der Bereitschaft für die Buße und die Umkehr.  Fasten, wie es die Kirche meint, ist also keine Null-Diät oder Schlankheitskur, sondern der Versuch, sein Leben neu auf Gott hin auszurichten und die oft so festgefahrenen Verhaltensmuster unter die Lupe zu nehmen. 





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New PostErstellt: 22.11.07, 17:32  Betreff: Re: Christliche Feiertage und deren Bedeutung  drucken  weiterempfehlen

Palmsonntag und Heilige Woche

 

Die Kirche feiert das Leiden, den Tod und die Auferstehung Christi

Passau (lop).  Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche, auch Heilige oder Große Woche ge­nannt.  Das Wort "Kar' kommt vom althochdeutschen "Kara“ und bedeutet "Klage, Kummer, Sorge und Trauer“.  Die Karwoche mündet am Gründonnerstag in das sogenannte österliche Triduum: die drei Tage vom Tod, der Grabesruhe und der Auferstehung Christi am Karfreitag, Karsamstag und Ostersonntag.  Diese Tage bilden den Höhepunkt des Kirchenjahres.
Der Sonntag vor Ostern, der Palmsonntag, verbindet zwei Erinnerungen: das Gedächtnis des Einzuges Jesu in Jerusalem und seines Leidens.  Der Name Palmsonntag kommt von den Palm­zweigen, die die Menschen beim Einzug Christi getragen haben sollen, und von der Palmprozession, die die Christen im 4. Jahrhundert in Jerusalem feierten.  Die Christen der frühen Jahrhunderte kamen in die heilige Stadt Jerusalem um die Ereignisse des Lebens und Sterbens Christi Etappe um Etappe, möglichst an den Orten und zu den Stunden, in denen sie stattgefunden hatten, nachzuvollziehen.  Am Nachmittag des Palmsonntag versammelten sie sich auf dem Ölberg um einen Wortgottesdienst zu halten und zogen gegen Abend mit dem Bischof in feierlicher Prozession in die Stadt.  Dabei trugen die Kinder Oliven- und Palmzweige in ihren Händen.  Im Abendland ist die Prozession vom 7. Jhdt. an, in Frankreich und Spanien bezeugt, ab dem 11.  Jhdt. in der Stadt Rom.  Im Mittelalter nahm die Prozession spielerisch-dramatische Elemente auf: Christus wurde symbolisch im Kreuz auf einer Bahre mitgeführt.  Schließlich entwickelte sich der Brauch, eine Christusfigur auf einem hölzernen Esel zum Mittelpunkt der Prozession zu machen.  In der Diözese Passau pflegt die Pfarrei Kößlarn diesen Brauch noch heute.  Nach der Prozession ziehen die Ministranten den Palmesel von Haus zu Haus.
Die Gläubigen und Priester ziehen am Palmsonntag mit festlichen Gesängen in die Kirche und tragen bei der Prozession, die bei der Palmweihe gesegneten Zweige.  Echte Palm- oder Ölzweige als alte Symbole für den König und den Frieden, den dieser König bringt, werden durch "Weidenkätzchen", Buchsbaum, lmmergrün oder Stechpalmen ersetzt.  Gläubige stecken die Zweige zu Hause hinter das Kruzifix oder an die Haustüren.  In ländlichen Gegenden werden die Zweige auch auf den Friedhof oder die neugepflügten Äcker gebracht.  Beim Gottesdienst am Palmsonntag wird die Leidensgeschichte nach dem Evangelisten Markus verlesen.

 





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New PostErstellt: 22.11.07, 17:32  Betreff: Re: Christliche Feiertage und deren Bedeutung  drucken  weiterempfehlen

Gründonnerstag - "Die Glocken fliegen nach Rom"

  

 

 

Woher der Gründonnerstag seinen Namen hat, ist nur schwer zu klären.  Der Name stammt wohl von den „Greinenden - den Weinenden".  Denn in der frühen Kirche wurden an diesem Tag die Büßer, die am Aschermittwoch ausgeschlossen wurden, wieder in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen.  Aus dem Wort "Greindon" wurde "Gründonnerstag".  Die Entlassung aus dem Büßerstand führte auch zu der noch in manchen bayerischen Gemeinden verwendeten Bezeichnung "Antlaßtag" - "Entlaßtag".
Die Abendmesse am Gründonnerstag ist vor allem vom Gedächtnis an das Letzte Abendmahl Jesu und die dabei vollzogene Einsetzung der heiligen Eucharistie geprägt.  In vielen Kirchen waschen die Priester, im Passauer Dom der Diözesanbischof, zwölf Männern als Zeichen der dienenden Liebe Jesu die Füße.  Damit soll an Jesus erinnert werden, der den Jüngern vor dem Abendmahl die Füße gewaschen hat.  Schon im 4. Jhdt. ist dieser Ritus bezeugt, für Rom im 12.  Jhdt.. Vier biblische Ereignisse nimmt die Feier des Gründonnerstag in den Blick: die Fußwaschung, das gemeinsame Abendmahl, Jesu Todesangst am Ölberg und die Gefangennahme Jesu.
Deswegen schweigen nach dem Gloria auch Glocken und Orgeln in den Kirchen.  Der Volksmund sagt: "Die Glocken fliegen nach Rom“.  Statt der Glocken ertönen Holzratschen oder Klappern.  Den Verzicht auf die festlichen Klanginstrumente versteht die Kirche als "Fasten der Ohren", ähnlich wie man das Verhüllen der Kreuze und Bilder am Passionssonntag als "Fasten der Augen" betrachtet.  Als Zeichen der Trauer werden nach dem Gottesdienst die Altäre bis auf den Stein abgedeckt, die Hostien vom Hauptaltar an einen anderen Altar getragen und dort für die Kommunionspendung am Karfreitag aufbewahrt.  Anschließend halten viele Gemeinden stille Anbetung und Nachtwache bis zum Karfreitag.  So gedenken die Gläubigen der Ölbergstunden und der Gefangennahme Jesu.
Zum Ältesten Traditionsgut der Kirche gehörte es, daß am Gründonnerstag Vormittag bei der "Missa Chrismatis", der Chrisammesse, die heiligen _le für die Spendung der Sakramente geweiht wurden.  Die Chrisammesse findet heute am Dienstag in der Karwoche statt.  Dabei weiht der Bischof, den Chrisam, eine aromatische Mischung aus Olivenöl, Blumen und Kräutern, das Katechumenenöl zur Salbung der Taufbewerber und das Krankenöl, das beim Sakrament der Krankensalbung verwendet wird.  Mit Chrisam werden Täuflinge, Firmlinge, Kirchen und Altäre, sowie Priester und Bischöfe bei ihrer Weihe bezeichnet.  Bei der Chrisammesse soll in besonderer Weise die Verbundenheit der Priester und Gläubigen mit ihrem Bischof zum Ausdruck kommen.

 





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New PostErstellt: 22.11.07, 17:33  Betreff: Re: Christliche Feiertage und deren Bedeutung  drucken  weiterempfehlen

ADAC Camping-Caravaning-...

Karfreitag (von kara - Trauer, Klage)

 

 

Zusammen mit dem vorausgehenden Gründonnerstagabend ist er der erste Tag des Österlichen Triduuns und gehört so zum Mittel- und Höhepunkt des Kirchenjahres.
Als Todestag Jesu war er zusammen mit dem Tag der Grabesruhe von jeher ein Tag der Trauer und des mitleidenden Faste4ns, auch Trauerfasten genannt.  Die Ältesten Zeugnisse davon stammen aus dem 2. Jahrhundert.
Zeitweise wurde dieses Trauerfasten in der Westkirche auf alle Freitage und Samstage des Jahres übertragen.
Während die ersten christlichen Jahrhunderte auf eine Karfreitagsliturgie verzichten, bilden sich im 4. Jahrhundert verschiedene Formen von Gottessdiensten heraus die alle ohne Eucharistiefeier begangen wurden.  In Jerusalem wurde nach Berichten der Pilgerin Ätheria (um 400) versucht, das Ereignis orts- und zeitgerecht nachzugestalten.
Im Rom des 7. Jahrhunderts zog der Papst barfuss mit der Kreuzreliquie in einer Prozession von der Lateranbasilika zur von Kaiser Helena errichteten Kirche "vom heiligen Kreuz Jerusalem" , dort wo Klerus und Volk Kreuzreliquien verehrten.
Stille und Besinnung prägen den Karfreitag.  Meist zur Todesstunde Jesu versammeln sich heute die Gläubigen.  Wortgottesdienst, Kreuzverehrung und Wortgottesdienst stehen heute im Mittelpunkt des Karfreitages.

 





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New PostErstellt: 22.11.07, 17:34  Betreff: Re: Christliche Feiertage und deren Bedeutung  drucken  weiterempfehlen

Karsamstag

 

Als zweiter Tag des österlichen Triduums war er in früheren Jahrhunderten ebenso wie der Karfreitag geprägt von Fasten und Stille.  Auch in der Kirche von heute ist er immer noch ein Fast- und Trauertag.  Ein Messopfer wird nicht gefeiert, der Altar bleibt unbedeckt und ungeschmückt, die Glocken schweigen und die heiligen Gräber die vor Jahren aus den Kirchen verschwanden, werden zusehens wieder in den Mittelpunkt des Tages gestellt.

 

 




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Sylvia1980
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New PostErstellt: 28.11.07, 09:54  Betreff: Re: Christliche Feiertage und deren Bedeutung  drucken  weiterempfehlen

Advent

Symbol Advent

Die erste Festzeit im Kirchenjahr ist die Adventszeit.

Als die Isrealiten in großer Not waren, verkündigten die Propheten, dass eines Tages ein Befreier käme. Er würde das Volk aus aller Not herausführen, Gerechtigkeit schaffen und den Menschen ihre Angst nehmen... Christen sehen in Jesus den Befreier, der im Neuen Testament die Namen Messias, Christus, Menschensohn, Gottessohn oder Sohn Davids trägt. In der Adventszeit erinnern wir uns an sein Kommen. In Gottesdiensten und in Andachten denken wir darüber nach, dass Jesus Christus das Licht der Welt ist.

Weihnachten und Erscheinungsfest

Symbol Weihnachten und Erscheinungsfest

In der Weihnachtszeit erinnern wir uns an die Geburt Jesu. Die Evangelisten Matthäus und Lukas erzählen davon. Mit Jesus fing eine neue Zeit für die Menschen an, weil er sie auf Gottes Friedensreich hinwies...

Weihnachten ist für viele Menschen das wichtigste Fest im Jahr. Sie wollen friedlich Zusammensein und die Festtage genießen.

Weltgebetstag

Symbol Weltgebetstag

Der Weltgebetstag wird in der ersten Märzwoche gefeiert. Er wird jedes Jahr von Frauen eines anderen Landes vorbereitet. Sie laden die Frauen in der ganzen Welt zum Gebet ein. Alle beschäftigen sich mit den Nöten und Sorgen der Menschen in diesem Land und bitten Gott um Hilfe.

Passionszeit

Symbol Passionszeit

Jesus sprach vom Reich Gottes. Er sagte: "Das Reich Gottes ist nahe, wo Menschen sich für Gott entscheiden. Bei euch fängt es an!" So beschreibt Jesus das vollendete Reich Gottes: Hungernde werden gesättigt, Traurige getröstet, Schuldigen wird vergeben. Den Sanftmütigen wird die Erde gehören!...

Die Mächtigen der damaligen Zeit wollten von diesem Reich nichts wissen. Sie nahmen Jesus gefangen und verurteilten ihn. Sie ließen ihn kreuzigen... Ein besonderer Tag ist dabei der Karfreitag, an dem Jesus gekreuzigt wurde.

Ostern

Symbol Ostern

Ostern ist das wichtigste Fest im Kirchenjahr. Es beginnt in der Nacht vor dem Ostersonntag. Das Licht, die Sonne oder das Feuer sind Zeichen für Ostern. Sie deuten die Auferweckung Jesu an. Er ist gestorben, aber Gott hat ihn zu neuem Leben erweckt. Daran denken die Christen, wenn sie Ostern feiern.

Sie glauben: Das Reich Gottes hat begonnen. Eines Tages wird es von Gott vollendet werden.

Himmelfahrt

Symbol Himmelfahrt

An diesem Tag, 40 Tage nach Ostern, denken wir Christen daran, dass wir Jesus nicht mehr sehen können, weil er bei Gott ist.

Dennoch ist Jesus bei uns, wenn wir von ihm Geschichten erzählen und das tun, was er uns aufgetragen hat. Die Christen in der ganzen Welt warten darauf, daß Jesus wiederkommen und Gottes Reich vollenden wird.

Pfingsten

Symbol Pfingsten

Die Jünger waren ängstlich und eingeschüchtert, als Jesus für sie nicht mehr sichtbar war. Sie lebten versteckt und zurückgezogen. Eines Tages, 50 Tage nach Ostern, erfüllte sie ein neuer Geist. Er kam wie Wind und Feuer über sie. Sie verloren alle Angst und traten ins Freie und begannen von Jesus zu erzählen...

Zu Pfingsten feiern die Christen den "Geburtstag" der Kirche.

Dreieinigkeitsfest

Symbol Dreieinigkeitsfest

Der letzte Sonntag in der Osterzeit ist das Dreieingkeitsfest (Trinitatis). Wir erinnern uns an diesem Tag daran, dass Gott uns auf verschiedene Weise begegnen kann: im Heiligen Geist, wie den Freunden Jesu zu Pfingsten;
in Jesus Christus, dem auferstandenen Herrn;
im Schöpfer, der die Erde geschaffen hat und die Menschen in sein Reich des Friedens und der Gerechtigkeit führen möchte.

Erntedankfest

Symbol Erntedankfest

Wir danken Gott für die vielen Gaben, die er den Menschen in ihrem Leben schenkt: für die Früchte, die auf dem Feld wachsen, und für das Obst.
Wir danken für alle Gaben Gottes.

Wie Jesus teilen wir Gottes Gaben mit den Menschen, die nicht genug zum Leben haben.

Reformationstag

Symbol Reformationstag

Martin Luther hat sich während seines ganzen Lebens mit der Bibel beschäftigt. Dabei entdeckte er, dass die Menschen nicht in ständiger Angst vor Gott leben müssen. Christen schauen auf Jesus Christus und wissen: Gott ist wie ein barmherziger Vater, der die Schuld vergibt. Luther fand in der Bibel viele Gedanken, die in der Kirche nicht genügend beachtet wurden. Er rief deshalb dazu auf, die Kirche zu erneuern. Die evangelischen Christen fragen am Reformationstag wie Luther, ob das Leben in ihrer Gemeinde der Bibel entspricht.

Buß- und Bettag

Symbol Buß- und Bettag

Dieser Tag im Kirchenjahr ist ein Angebot für Christen, über ihr Leben nachzudenken. Im Gottesdienst bekennen sie ihre Sünden vor Gott und ihren Mitmenschen und bitten um Vergebung.

Friedensdekade

Symbol Friedensdekade

Seit einigen Jahren wird in den Kirchen die Friedensdekade gefeiert. Sie beginnt am Buß- und Bettag. Menschen versammeln sich zehn Tage lang jeden Abend in der Kirche, um für den Frieden der Welt zu beten. Jesus Christus verkündigte: "Freuen dürfen sich alle, die Frieden schaffen, denn sie werden Gottes Kinder sein."

Ewigkeitssonntag (Totensonntag)

Symbol Ewigkeitssonntag (Totensonntag)

Am Totensonntag gedenken wir der Verstorbenen. Wir wissen, dass sie nach der Botschaft des Alten und des Neuen Testamentes nicht für immer tot sein werden. Gott wird sie auferwecken zu neuem Leben. Gott hat einen neuen Himmel und eine neue Erde versprochen. Wir feiern an diesem Tag die Hoffnung auf dieses Versprechen.

Am Totensonntag gehen viele Menschen auf den Friedhof, um an die Verstorbenen zu denken und die Gräber zu schmücken.

Texte entnommen aus "Den Glauben feiern", S.150 ff.
Mit freundlicher Genehmigung der Evangelischen Verlagsanstalt Leipzig.




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Te Fala Sylvia

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