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Auswandern und leben in Peru...

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Seite: 1, 2
Autor Beitrag
Werner50
*


Beiträge: 6


New PostErstellt: 10.08.08, 10:20  Betreff: Re: Auswandern und leben in Peru...  drucken  weiterempfehlen

Hallo holzhiasl,

erstmal Danke für deine schnelle Antwort und deine viele Arbeit.
Ich wäre froh wenn ich so viele Gedanken zusammen fassen könnte.Du hast uns mit deinem Beitrag einen sehr großen Gefallen getan und bist mit Sicherheit ein guter und korrekter Mensch ( Das sagt mir mein Gefühl ).
Wir werden unseren Container mitte Juni 2009 beladen und nach der Schulzeit unserer Kinder also Anfang Juli 2009 nach Peru kommen.
Die Entscheidung steht ( Probezeit für 1 Jahr )
Sollte dein Restaurant bis dahin schon eröffnet sein werden wir dich besuchen kommen und in deinem Lokal (gegen Bezahlung natürlich) deine Küche genießen.
Am 10.Juli 2009 werden wir ca. nach Piura weiterreisen uns dort erst ein Haus oder eine Wohnung mieten.
Unser Haus in Piura unweit der Plaza de Armas ist aufgrund des hohen Verkehrsaufkommen nicht mehr in Ruhe bewohnbar.
Unsere Tochter hat im Juni 2007 mit anderen Deutschen-Auswandererkindern die Montessori- Schule in Piura besucht.
Sie war gut zufrieden.
Wir würden uns freuen, wenn wir uns 2009 persönlich kennenlernen würden.
Bis dahin für euch alles Gute.


Saludos, Werner und Familie.

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holzhiasl
* * * *


Beiträge: 55
Ort: z.Zt. Afghanistan



New PostErstellt: 10.08.08, 12:33  Betreff: Re: Auswandern und leben in Peru...  drucken  weiterempfehlen

Hallo Werner und Familie,
nichts zu danken - dafür ist das Forum ja da. Auch ich lerne ab und zu noch etwas Neues dazu.
Freut mich, dass Ihr eine Lösung für Eureren Container gefunden habt. Ich bereue auf gar keinen Fall, meine Sachen mitgenommen zu haben, da es viele Sachen (wie z.B. einen Gurkenhobel) einfach nicht zu kaufen gibt.
Allerdings müsst Ihr damit rechnen, dass es wohl mindestens 6 Wochen dauert, bis Ihr Eueren Container endlich habt. Wie ich das verstehe, wollt Ihr ihn erst Mitte Juni abschicken und Anfang Juli schon nach Peru. Das heisst, bis mind. Anfang August auf Euere Sachen warten. Nehmt besser genügend Koffer mit Kleidung etc. mit - haben wir auch gemacht. Am Ende hat es uns nur ca. 250 US-Dollar mehr gekostet für insgesamt 9 Koffer mit einigem Übergewicht. Wir selber sind zu fünft geflogen.
Was die Tickets angeht: Schaut auf die Webseite www.edreams.de - wenn man ein bisschen mit dem Datum spielt sind unglaubliche Preisunterschiede drin. Ich fliege z.B. Ende September für 1 Monat nach Peru. Das Return-Ticket kostet mich nur EUR 794,00 mit zwei Zwischenstops. Als wir letztes Jahr am 12. Juli von Frankfurt aus nach Peru geflogen sind, habe ich rund EUR 5000 für uns fünf hingeblättert (Hauptreisezeit). Bucht mindestens drei bis vier Monate im Voraus, da kann man auch noch einiges sparen.
Tja, und was das Restaurant angeht - ich glaube nicht, dass ich im Juli schon damit fertig bin und werde voraussichtlich schon wieder in Kabul sein, wenn Ihr ankommt. Ich mache nun immer im Oktober, Februar und Juni Urlaub. Also drei Monate Kabul und einen Monat zu Hause. Hört sich zwar gut an - geht nach einigen Jahren trotzdem an die Substanz. Ich werde mich in zwei Jahren endgültig nach Peru zurückziehen und die nächsten x-zig Jahre in Ruhe genießen.
Viel Spaß noch bei den Vorbereitungen.
Alles Gute,
holzhiasl



Wer allein arbeitet, addiert. Wer zusammen arbeitet, multipliziert.
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mamita
Neuzugang


Beiträge: 2


New PostErstellt: 06.09.08, 20:29  Betreff: Re: Auswandern und leben in Peru...  drucken  weiterempfehlen

Hallo
Schon lange bin ich auf der Suche nach einem Peruforum und nie fündig geworden. Und jetzt google ich nach Wetter in Chosica Peru und finde dieses Forum!!!! WOW.
Wir (ich Schweizerin und mein Mann Peruaner) leben in der Schweiz, haben 3 Jungs. Wir haben auch immer vom Auswandern geträumt, haben das aber eigentlich hauptsächlich wegen der Kinder nicht gemacht. Was mich jetzt erstaunt sind die Bericht über die Privatschulen. Dachte auch, eine öffentliche sei nicht verantwortbar.

Was mich ja auch Wunder nimmt sind Berichte von Frauen, die mit Peruaner verheiratet sind und in Peru leben. Grad jemand da? :))

Mein Mann ist aktuell grad in Chosica, leider aus ganz traurigen Gründen, seine Mama ist gestorben.

Muchos Saludos

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gringo
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Beiträge: 86
Ort: Deutschland / Peru / Spanien



New PostErstellt: 13.09.08, 20:24  Betreff: Re: Auswandern und leben in Peru...  drucken  weiterempfehlen

Hola Mamacita,

tut mir leid zu hören, dass Dein Mann wegen eines Todesfalles nach Chosica muß. Lo siento mucho!

Ansonsten wundert es mich immer wieder, wie viele Deutschsprachige doch in Chosica stecken. Wir müssten doch mindestens schon auf 6 bis 8 kommen. Ich glaube, wir sollten mal über einen deutschen Club in Chosica nachdenken. Aber diese Idee bitte nicht zu ernst nehmen. Ich bin nämlich ein erklärter Feind der Vereinsmeierei. Wäre trotzdem mal schön, wenn ein paar mehr vor Ort sind, zu einem Meinunungs- und Erfahrungsaustausch zusammen zu kommen. Wer´s vorzieht, auch auf neutralem Boden (La Casona oder ähnliches).

Muchos saludos aus Spanien - das mehr derzeit ZIEMLICH auf den Geist geht...

Gringo





[editiert: 13.09.08, 20:25 von gringo]
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mamita
Neuzugang


Beiträge: 2


New PostErstellt: 14.09.08, 21:56  Betreff: Re: Auswandern und leben in Peru...  drucken  weiterempfehlen

Danke Gringito, mein Amorsito ist jetzt wohl in Lima und sollte dann bald mal zum Flughafen. Und morgen ist er dann wieder Zuhause
Und wie ist das jetzt mit den öffentlichen/privaten Schulen? Sind die privaten wirklich vergleichbar mit den Unsrigen?

Saludos

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gringo
Top-User ****


Beiträge: 86
Ort: Deutschland / Peru / Spanien



New PostErstellt: 22.09.08, 00:05  Betreff: Re: Auswandern und leben in Peru...  drucken  weiterempfehlen

    Zitat: mamita
    Und wie ist das jetzt mit den öffentlichen/privaten Schulen? Sind die privaten wirklich vergleichbar mit den Unsrigen?
Keine Ahnung. Mußte noch keine Krabbler in Peru zur Schule schicken. Soll aber nicht ganz billig sein.

Einfach mal im Gockel nach der Humboldt-Schule (colegio humboldt) in Lima oder der Beate Imelda-Schule in Chosica suchen, anrufen und nachfragen.

Saluditos,

Gringito



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thoni
Neuzugang


Beiträge: 1


New PostErstellt: 19.10.08, 18:30  Betreff: Re: Auswandern und leben in Peru...  drucken  weiterempfehlen

Hallo an alle,

bin neu hier und erst gestern so richtig auf dieses Forum aufmerksam geworden.
Insbesondere grüße ich die Landsleute, die sich für ein Leben in Peru entschieden haben (Erfahrungsaustausch). Eine gute Wahl, wie ich glaube!!! Aber auch herzliche Grüße an die anderen Ausgewanderten.

Habe mal kurz einige Beiträge durchstöbert und viele brauchbare Hinweise für mich gefunden. Diesbezüglich großen Dank an holzhiasl und krone55, der mir in einer speziellen Angelegenheit behilflich sein könnte, wenn er denn möchte.

Lebe seit drei Monaten in Lima, nahe Miraflores.

Viele Grüße un schönes Wochenende.

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Werner50
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Beiträge: 6


New PostErstellt: Samstag, 10:47  Betreff: Re: Auswandern und leben in Peru...  drucken  weiterempfehlen

Hallo alle zusammen,

kann sich jemand erklären wo die dritte Seite ( Auswandern und leben in Peru) abgeblieben ist ?
Dort waren ein Beitrage von poncho10.

bin mal neugierig,
was waren eure Gründe Deutschland zuverlassen ?

Danke im Vorraus,
Saludos ha todos,

Werner50


[editiert: Samstag, 11:49 von schoolar]
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siggi_siggi_siggi
User mit Goldstatus!!!


Beiträge: 468
Ort: Autonome Republik Krim/Ukraine


New PostErstellt: Samstag, 11:21  Betreff: Re: Auswandern und leben in Peru...  drucken  weiterempfehlen

Es gab ein technisches Problem. Alle Beiträge vom November sind verloren gegangen.

Gruß
Siggi

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Werner50
*


Beiträge: 6


New PostErstellt: Samstag, 13:23  Betreff: Re: Auswandern und leben in Peru...  drucken  weiterempfehlen

Vielen herzlichen Dank für die schnelle Beantwortung

Werner50

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Poncho
Neuzugang


Beiträge: 2


New PostErstellt: Montag, 09:18  Betreff: Re: Auswandern und leben in Peru...  drucken  weiterempfehlen

Hallo,

Nicht nur die postings von November, auch mein Nickname ist wohl bei den Forumsproblemen verschwunden.

Neues Konto und ich bin wieder da .

Ich wollte an dieser Stelle auch noch ein paar Sachen besprechen, die mich an Peru stören und mich eigentlich jahrelang davon abgehalten haben eine Auswanderung in dieses Land vorzunehmen.

1) Sicherheit
Es nervt halt, wenn man sein Auto nicht ohne Aufsicht lassen kann. Alarmanlagen hört man immer irgendwo und jeder ist daran gewöhnt. In meiner Familie wird dauernd jemand ausgeraubt, es wird eingebrochen und gestohlen was das Zeug hält. Was sollen die Leute auch machen, wenn es keine Arbeit für sie gibt und kein Geld da ist um Medikamente zu kaufen? Siehe auch 4)

2) Erdbeben

3) absehbarer Wassermangel und dadurch mögliche soziale Unruhen

Im Zug des Klimawandels schmelzen die Gletscher in den Anden und laut verschiedenen Studien soll es in spätestens 10 Jahren zu Problemen in der Wasserversorgung kommen.

4) politisches Risiko nach Garcia

Peru erlebt zwar seit ein paar Jahren einen wirtschaftlichen Aufschwung, aber das Geld geht, wie immer, an den Armen vorbei und es geht nur den besser gestellten immer besser. Der Aufschwung bring also für die mehrheit der Bevölkerung gar nichts, ausser den negativen Nebeneffekten wie umweltverschmutzung durch die Minenindustrie usw. Auf diesem Boden gedeiht politischer Extremismus und ein zweites Mal wird sich ein Populist nicht mehr bei den walen verdrängen lassen.

5) latenter Rassismus der Weisseren Bevölkerung gegenüber der dunkleren Bevölkerung.

Mehrfach gesehen und erlebt in Lima, dass dunkelhäutige an Discos von den Tütstehern abgewiesen werden.

Ich hätte vieleicht mit den Vorteilen Perus anfangen können.....

Als erstes und für mich sehr wichtig: Das Essen.
Die peruanische Küche ist einfach phantastisch. Zwar nicht sehr sophistikiert, im Vergleich zu der französischen oder italienischen Küche, aber man hat Zugriff auf Spitzenqualität, sei es bei Fisch und Meeresfrüchten, Pollo à la brasa (Mmmmmh)...... Die Küche in Piura ist äusserst lecker und bei den Preisen, die noch mindestens 60% unter denen von Lima liegen, riskiert man relatif schnell relatif viel Gewicht zu zulegen.
Mir fehlt eigentlich nur die Vielfalt am Wein (ausser Tacama gibts nicht viel trinkbares), wo Peru nicht mal in den Schatten von Chile oder Argentinien kommt. Peruaner sind halt leider keine Weintrinker. Dann fehlt selbsverständlich Wurst, Schinken und Käse, die man nur zu astronomischen Preisen kaufen kann.

Ein guter Metzger, der selbst räuchert, der würde in Peru schnell reich werden.

Später mehr.....

Wie seht Ihr das?

Gruss
Poncho


[editiert: Montag, 10:35 von schoolar]
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