Auswandern-Uruguay ! Die Alternative zu Europa ? Ein Forum über das Auswandern nach, bzw. Einwandern und Leben in Uruguay
Über Uruguay gibt es kaum Informationen in Bezug auf die Einwanderung und das Leben als Europäer dort. Falls man sich entschließt aus Deutschland wegzuziehen, ist unserer Meinung nach Uruguay eine echte Alternative zu den typischen europäischen Auswanderländern am Mittelmeer, wie z.B. Spanien, Italien, Frankreich etc. Die Bevölkerung besteht zu 100% aus europäischen Einwanderern und das Klima entspricht dem in Südspanien bzw. dem in Südafrika (Western Cape - Kapstadt).
wir wollen gerne auswandern und haben festgestellt, daß Uruguay sehr reizvoll klingt. Wir haben genug Geld für eine kleine Farm und möchten dort ländlich leben, Pferde und Hunde halten.
Nun kommen einige Fragen auf:
Mein Mann ist seit über 20 Jahren Jäger und ich habe gelesen, daß Jagd-Tourismus im Kommen ist (in Uruguay). Kann das jemand bestätigen? Könnte man sich damit selbstständig machen ?
2) Nandozucht: Käme auch oder zusätzlich für uns in Frage. Lohnt sich das als Einkommensquelle ?
3) Wir züchten hier in der BRD australische Hütehunde. Würden das gerne dort weitermachen und die Hunde evtl. nach Europa exportieren. Geht das oder gibt es ein Ein-oder Ausfuhrverbot für Uruguay?
Wir wollen dort keine Millionäre werden, halt einfach unseren Lebensunterhalt bestreiten und unsere kleine Farm bewirtschaften. Denkt Ihr, dass die o.g. Ideen gut sind, um sich dort niederzulassen?
es gibt schon seit einigen Jahren Jagd-Tourismus. Ich schätze, dass es sich lohnt, da es einige Anbieter gibt, welche an verschiedenen Ortschaften in Uruguay dieses anbieten. Die meisten Anbieter haben auch Landgüter zur Verfügung wo gejagt wird, bei anderen, bekommen diese die Erlaubnis der Landgutbesitzer. Zwei Tierarten gibt es in Uruguay, die als Plage gelten und man das ganze Jahr über jagen darf: Wildschweine und die kleinen grünen Papageien.
Mit Ñanduzucht kenne ich mich zu wenig aus. Habe nur gehört, das es Schwierigkeiten mit dem Export geben soll. Das Fleisch wird hier verwertet und in einigen Gaststätten angeboten.
Mit Hunden gibt es kein Problem. Man muss sich den einheimischen Einfuhrgesetzen richten wenn man diese bringt und dann jeweils die Einreisebestimmungen der Tiere in Europa betrachten, wenn man diese exportiert.
Alles was Sie vorhaben könnten, hängt auch von der Grösse der Farm ab. Die Preise pro Ha sind sehr unterschiedlich und es gibt verschiedene Richtlinien:
Bodenqualität
Wasserbestand auf dem Landgut
Meeresnähe
Touristengegend
Wohnortsnähe
Es gibt auch Gegenden, wo die Argentinier viel kaufen, weil das Landgut nah an ihrem Heimatland liegt - besonders die Gegend in Colonia, Soriano und Río Negro. Die Preise por Ha. schwanken zwischen USD 1500 und 20.000 normalerweise. Es gibt natürlich Spezialfälle bei welchen die Preise sogar höher liegen.
Erstellt: 27.06.08, 14:53 Betreff: Re: Jagdurlaub und Nandozucht? Nandu-Farmdruckenweiterempfehlen
Nandu-Farm ..... Aus aktuellem Anlaß: Wo gibt´s denn hier schon eine Nandu-Farm? Wenn in Südafrika Straußenfarmen laufen, müßte doch in Uruguay eine Nandu-Farm funktionieren. Oder scheitert das an den Fleisch-Traditionen in Uruguay und der Tatsache, dass schon Rindfleisch grundsätzlich zu preiswert ist, als dass sich Nandufleisch platzieren liesse? Geeignetes Land dürfte es ja im Überfluß geben und den ersten Zuchbestand könnte man sich ja noch selbst fangen .....