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Auswandern-Uruguay! Die Alternative zu Europa?
Ein Forum über das Auswandern nach, bzw. Einwandern und Leben in Uruguay
Über Uruguay gibt es kaum Informationen in Bezug auf die Einwanderung und das Leben als Europäer dort. Falls man sich entschließt aus Deutschland wegzuziehen, ist unserer Meinung nach Uruguay eine echte Alternative zu den typischen europäischen Auswanderländern am Mittelmeer, wie z.B. Spanien, Italien, Frankreich etc. Die Bevölkerung besteht zu 100% aus europäischen Einwanderern und das Klima entspricht dem in Südspanien bzw. dem Südafrikas (Western Cape).
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Beitrag |
montevideo
Stammgast 
Beiträge: 42 Ort: Montevideo
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Erstellt: 23.04.08, 23:54 Betreff: Re: Wer hat in Uruguay einen Betrieb laufen?
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Salzi alter Haudegen!
Ich gebe Dir ja recht - heuchelnde Kommerzfritzen braucht keiner und Du bist wohl `ne ehrliche Haut, aber ...
Zitat: salzmanngmbh1
Nicht Versagen - Salzmanngmgh Fragen ! |
... nach "Nicht Versagen" die einzigen beiden Folgeworte falsch zu schreiben ist schon wieder so kultig, dass ich wieder weiss, warum Du einfach mein persönlicher Forumsgott bleibst.
Kein Gott! Kein Staat! Kein Vaterland!
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Unmünner
Neuling 
Beiträge: 7
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Erstellt: 24.04.08, 00:19 Betreff: Re: Wer hat in Uruguay einen Betrieb laufen?
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Einfach toll, wohin so ein Thread immer wieder driftet. Ist ja doch was los im Forum, wenn's ein Thema gibt!!! Spaß muss sein. 
Ich betrachte übrigens die Mitgliedschaft in Foren nicht wie Staatsbürgerschaften. Denn ich eigne mich weder als Patriot noch ist der Eintritt in ein Forum für mich ein Grund zum Austritt aus einem anderen. Es macht nur interessierten Lesern die Sache etwas schwerer, wenn verschiedene Aspekte von eigentlich zusammenhängenden Fragen in unterschiedlichen Foren diskutiert werden. Aber Internet ist Vielfalt und jedes Forum hat seine Vor- und Nachteile. Und wer zwischen den Zeilen (oder Foren) lesen kann lernt trotzdem viel.
Ich bin davon ausgegangen, dass Leute, die ein Studium hinter sich haben ein höheres Mass an Verantwortungsbewustsein mitbringen, bzw. zumindest wissen, was sie tun. Es beruhigt mich ein wenig, dass NibelJunge das auch so sieht. Die südamerikanische Arbeitsweise ist allerdings auch bei den sogenannten Akademikern anders, als wir das von Deutschland kennen; sie muss deshalb aber nicht unbedingt ineffizient sein. Generell habe ich die Erfahrung gemacht, dass Kreativität und Entscheidung grundsätzlich Sache des Chefs ist, dem zu folgen ist. Jeder ist gewohnt in seiner Nische zu arbeiten und der sogenannte "Blick über den Tellerrand" ist nicht nur ungewohnt, sondern auch eher verpönt. Mit dieser Sichtweise haben wir Deutschen generell ein Problem, denn wir sind es ja gewohnt, dass in allen Abteilungen die Entscheidungen der Geschäftsleitung heftigst diskutiert werden und alles versucht wird den Chef entsprechend umzubiegen. Beide Mentalitäten haben ihre Vor- und Nachteile, die wir hier aber nicht weiter diskutieren müssen, sonst kommt wieder einer auf die Idee, dass das mit den Uruguay-Foren genauso wäre.
Es gibt sicherlich auch die Möglichkeit ausgewanderte Deutsche einzubinden, allerdings sind die Beweggründe für eine Auswanderung sehr verschieden, wenn der Wechsel nicht ohnehin beruflich bedingt war. Den Einen treibt der Hormonspiegel, den Anderen die Freude auf ein ruhiges Leben, wieder andere reizt das Abenteuer. Meistens sind es sehr willensstarke (mancher würde sagen eigenwillige) Charaktere die sich haben überwinden und durchschlagen müssen. Das kann für den Job sehr positiv sein, kann aber auch die Einordnung in ein Team erschweren oder zu extrem hohem Frust führen. Ich selbst habe drei Jahre in Madrid gearbeitet und mich allein behaupten müssen. Die Rückkehr in den deutschen Berufsalltag war mir unheimlich schwer gefallen.
Man kann an den Beiträgen in den Foren sehr schön beobachten wie unterschiedlich auch wir Deutschen und die Interessen an Uruguay sind. Deshalb will ich Keinen (weder Uruguayer, andere Südamerikaner noch die Deutschen) über einen Kamm scheren. Das erste Jahr wird zeigen, mit welchem Team es weitergeht. Allerdings ist es bis dahin noch ein weiter Weg und die meiste Arbeit dafür muss ich noch hier in Deutschland tun.
Apropos - wo wir gerade bei dem Thema sind; welche Unis bilden eigentlich schwerpunktmäßig technische Leute aus und wieviele pro Jahr? Hat jemand Kontakte dahin?
Unmünner
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