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Rüttelstrecke Hammer Str.

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Gast
New PostErstellt: 05.09.09, 19:26  Betreff:  Rüttelstrecke Hammer Str.  drucken  Thema drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

Australia
Nachdem seit einiger Zeit die teilweise völlig unsinnige Tempo 30 Regelung auf der Hammer Str. (z.B. reine Abkassiererei in Höhe der Ludscheidtstr. bergan ) meine häufigen Fahrten zwischen Dilldorf und Werden zu behindern, hat man jetzt dem ganzen die Krone aufgesetzt. Anstatt die in großen Teilen marode Straße zu sanieren, wurde ein bislang schlaglochfreier Teil zu einer Stossdämferteststrecke umgebaut. Der Lärm, der durch die darüber rumpelnden Fahrzeuge entsteht, wird den Anwohnern noch gehörig zu schaffen machen. Welche Auswirkungen werden die scharfen Kanten wohl auf die Reifen haben? Wer ist eigendlich dafür verantwortlich?

[editiert: 19.09.09, 19:40 von BFD]
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auch Gast
Gast
New PostErstellt: 06.09.09, 14:22  Betreff: Re: Rüttelstrecke Hammer Str.  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

Stimmt, lieber Vorschreiber. Was dort mit uns gemacht wird geht langsam nicht mehr auf die berühmte Kuhhaut. Das ist einfach nur Willkür. Früher wurden Straßen gebaut um den Bürgern, die ein Auto besaßen zu ermöglichen, mit diesem schneller als zu Fuß von A nach B zu kommen. Heutzutage nutzt man Strassen als Einnahmequelle für staatlich angestellte Heckenschützen wie z.b. an der Ludscheidstrasse. Wenn dort unsere Staatsmacht aus dem Gebüsch die von unten kommenden Straftäter ( früher Autofahrer ) ins Visier nimmt, weil die auf einer völlig übersichtlichen Strecke, neben der noch ein durch einen Grünstreifen getrennten Fußgängerweg läuft, den Berg raufrasen, so mit 40- 45 km/h vielleicht, werden sie in der Kurve bergauf hinter der Ludscheidstraße angehalten. Die zu langsamen Straftäter, die sehr zum Leidwesen unserer Abkassierer nicht angehalten werden können/dürfen/müssen, haben keine andere Wahl, als über die durchgezogene Linie in den Gegenverkehr zu fahren um nach Kupferdreh zu kommen. Und das in der m.E. nach gefährlichsten Kurve auf der ganzen Hammer Straße, weil dort tatsächlich ein Linksabbieger verweilen könnte. Im Gegenzug kann man da, wo der Tod lauert, nach wie vor 50 km/h fahren, fragt sich nur wie lange noch. Werde dann morgens demnächst am Baldeneysee entlang heizen um überhaupt noch vorwärts zu kommen. Früher gab es auf dieser Strecke überhaupt keine Geschwindigkeitsbegrenzung und man konnte selbst mit einem VW Käfer mit 50 diese Strecke befahren ohne aus den Kurven zu fliegen. Bzgl. der Holperstrecke zwischen Kappertsloch und Änne Schmitz kann man nur hoffen, dass möglichst schnell die EVAG dort intervenieren wird, weil mit Sicherheit mancher hinten im Bus sitzende Fahrgast mit dem Kopf an die Decke stösst und den Busfahrern der Kitt aus der Brille fällt. Absoluter Schwachsinn, das Ganze. Die Geschichte mit der Tempo 30 Begrenzung vom Hespertal Richtung Ludscheidstr. wurde übrigens zeitgleich mit der Eröffnung der B227 n erfunden, weil der Starenkasten am Weubelshof nichts mehr einbrachte.
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M.Reuter
Administrator

Beiträge: 278
Ort: Essen/Dilldorf

New PostErstellt: 06.09.09, 15:53  Betreff: Re: Rüttelstrecke Hammer Str.  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

Das ist ein Ärgernis für alle! Ich bin die Strecke aus beruflichen Gründen 35 Jahre lang täglich gefahren. Im Anfang gab es übergaupt keine Geschwindigkeitsbegrenzung, da außerhalb geschlossener Ortschaften. Erst nach vielen Jahren kam Tempo 50, dann irgendwann Tempo 30 am Overhamshof. Das konnte man noch nachvollziehen - lag doch gegenüber das Übergangsheim, aus dem viele Kinder zur Bushaltestelle kamen. Was da seit einiger Zeit besteht, hat meiner ganz persönlichen Meinung nach nichts mehr mit einem vernünftigen Verkehrskonzept zu tun. Tempo 30 in der Bergauffahrt ab dem Hespertal ist völlig unsinnig - es sei denn, als Kassenstelle. (Meine Vespa schafft die Einhaltung von 30 am Berg übrigens nur im 2. Gang mit einem Höllenlärm, also nehme ich auf der Strecke nur noch das Auto).
Aber: Zu verdanken haben wir das wohl nicht zuletzt den wirklichen Rasern, besonders Motorradfahrern, die die Hammer Straße in der Tat gerne als Rennstrecke benutzen. Ich bin überzeugt, dass uns der lange Tempo 30 - Bereich erspart geblieben wäre, hätten sich ALLE an Tempo 50 (einigermaßen) gehalten!


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Initiative "Bürger Für Dilldorf"
www.dilldorf.de


[editiert: 09.09.09, 18:55 von M.Reuter]
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dilldorfer
Mitglied

Beiträge: 16

New PostErstellt: 06.09.09, 20:27  Betreff: Re: Rüttelstrecke Hammer Str.  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

    Zitat: M.Reuter
    Zu verdanken haben wir das wohl nicht zuletzt den wirklichen Rasern, besonders Motorradfahrern, die die Hammer Straße in der Tat gerne als Rennstrecke benutzen. Ich bin überzeugt, dass uns der lange Tempo 30 - Bereich erspart geblieben wäre, hätten sich ALLE an Tempo 50 (einigermaßen) gehalten!
Genau! Danke den Motorradrasern Da kann man nur mit tempo 30 antworten! Und Kontrollen sind völlig o.k.! Sonst bringt es ja nichts.

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Gast
New PostErstellt: 07.09.09, 13:55  Betreff: Re: Rüttelstrecke Hammer Str.  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

Beispiel Wuppertaler, nur mal so. Bin heute dort gefahren. Tempo 50 wegen neuer Fahrbahn, ist so üblich, weiß jeder Autufahrer. Gebe zu, bin konstant 60 gefahren. Wurde laufend überholt. Vor mit ein Edeka-Wagen, den hab ich nach kurzer ZTeit nicht mehr gesehen. Hinter mir ein tanklastzug so dicht, ich konnte das nummernschild nicht sehen. Dann zog er mit hohem Tempo vorbei und war weg. Das kann man überall beobachten, keiner hält sich mehr an die Vorschriften, und wers tut wird bedrängt.Ist nicht angenehm, wenn ein Tanklastzug 3m hinter einem fährt.
Wir sind wirklich selber schuld. Bald muss überall 30 hin, damit wenisgten 70 eingehalten wird!
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Marc
Gast
New PostErstellt: 07.09.09, 22:32  Betreff: Re: Rüttelstrecke Hammer Str.  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

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zurück zum Thema:

die Rüttelstelle ist wirklich der Gipfel, den ich an so genannter "Verkehrsberuhigung" kenne! In den ersten Tagen stand noch nicht einmal das Achtung!-Schild da, so dass man völlig unvermittelt auf die Rüttelschwellen stieß. Nebenbei ist das Achtung!-Schild auch falsch, dafür gibt es ein Extra-Schild "Bodenschwellen".

Aber mit uns Autofahrern kann man es ja machen. Alles in Tempo 30 umwandeln und anschließend blitzen. Irgendjemand muss ja für die ganzen Löcher in Stadt und Land aufkommen, die durch Milliardenzahlungen für Abwrackprämien, Banker und Kurzarbeit entstehen. Und wer zahlt, wenn die Busse an der Rüttelstelle Schaden nehmen? Richtig, auch wieder der gemeine Autofahrer!

Würde es der Stadt wirklich um geregelten Verkehr gehen, wäre Tempo 50 auf der gesamten Strecke völlig ok und am Wochenende ab und zu mal ein mobiler Blitzer für die übereiligen Motorradfahrer.

Aber so ist und bleibt Deutschland das einzige Land, dass es sich erlaubt, aktiv gute Straßen in schlechte zu verwandeln (neben denen, die von selbst durch fehlende Reparaturen zu Schlaglochpisten werden).
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Gast
New PostErstellt: 08.09.09, 19:07  Betreff: Re: Rüttelstrecke Hammer Str.  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

    Zitat: dilldorfer
      Zitat: M.Reuter
      Zu verdanken haben wir das wohl nicht zuletzt den wirklichen Rasern, besonders Motorradfahrern, die die Hammer Straße in der Tat gerne als Rennstrecke benutzen. Ich bin überzeugt, dass uns der lange Tempo 30 - Bereich erspart geblieben wäre, hätten sich ALLE an Tempo 50 (einigermaßen) gehalten!
    Genau! Danke den Motorradrasern Da kann man nur mit tempo 30 antworten! Und Kontrollen sind völlig o.k.! Sonst bringt es ja nichts.
Wie kann man nur so obrigkeitshörig sein? Schon mal darüber nachgedacht, dass nur das vorbehaltslos akzeptiert wird, was auch irgendwie plausibel erscheint? Schon mal versucht, mit dem Motorrad dort 30 zu fahren? Dann wird man aber von den so pflichtbewussten Autofahrern gerne mal überholt und im Zweifel auch mal gern geschnitten.
Ach ja und die EVAG, bzw. Mesenhohl halten die Geschwindigkeit auch für zu gering, wie man unschwer bei einer Mitfahrt oder Hinterherfahrt erleben kann.
Das Gleiche gilt übrigens auch für die Polizei, die überholt einen auch schonmal im Überholverbot, wenn man sich an die vorgeschriebenen 30 Km/H hält (selbst erlebt!).
Um Missverständnissen vorzubeugen, ich spreche hier nicht für irgendwelche Raser, aber wegen einiger Weniger die Hauptverbindungsstrecke zwischen 2 Essener Mittelzentren wie eine verkehrsberuhigte Zone auf der Dilldorfer Höhe zu behandeln, geht über mein Verständnis hinaus. Hier werden täglich unzählige Verkehrsteilnehmer weit über das notwendige Mass hinaus gegängelt und abgestraft.
Zum Schluss, das Ganze ist auch ökologischer Unsinn. Die Hammer Str. bergan Höhe Ludscheidtstr. fahre ich mit meinem PKW mit 50 im Dritten bei ca. 12 l/100 Km, bei 30 muss ich in den Zweiten und verbrauche ca. 20 l/100 Km laut Bordcomputer. Wenn man das mal auf alle Fahrzeuge am Tag hochrechnet...
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dilldorfer
Mitglied

Beiträge: 16

New PostErstellt: 09.09.09, 09:47  Betreff: Re: Rüttelstrecke Hammer Str.  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

    Zitat: Gast
    Wie kann man nur so obrigkeitshörig sein? Schon mal darüber nachgedacht, dass nur das vorbehaltslos akzeptiert wird, was auch irgendwie plausibel erscheint?
Demokratie ist, auch die Gesetze und Regelungen zu akzeptieren, mit denen man nicht übereinstimmt.
Anarchie ist, nur die Gesetze und Regelungen zu akzeptieren, die einem plausibel erscheinen.

Was wollen wir?


[editiert: 09.09.09, 09:48 von dilldorfer]
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M.Reuter
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Beiträge: 278
Ort: Essen/Dilldorf

New PostErstellt: 09.09.09, 14:22  Betreff:  Der Hammer auf der Hammer Straße!  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

Neugierig geworden durch die Einträge hier, habe ich heute die Rüttelfelder auf der Hammer Straße besichtigt. Rat- und fassungslos: Wer ordnet so etwas an? Jede dieser hintereinanderliegenden 7 Schwellen lässt das Auto springen (ich bin nur 20 km/h gefahren – mehr geht nicht) und bei jeder Schwelle entsteht ein lautes Rumpeln erst der Vorder-, dann der Hinterräder, also 14x hintereinander, bei jedem Fahrzeug! Ich hatte mein Auto abgestellt und stand gerade an einem Wohnhaus, als ein LKW mit Eisenteilen über das Feld fuhr – ohrenbetäubender Lärm, 14x hintereinander! Absolut unerträglich für die Menschen, die in dem Bereich wohnen, und die das nun Tag und Nacht ertragen sollen!
Aber die, die man vermutlich treffen will, stört das am wenigsten: Ich konnte etliche Motorradfahrer beobachten, die problemlos und schneller als 30 km/h über das Feld fuhren. Es macht ihnen offenbar weniger aus als den Autos, und es kracht natürlich auch nicht so. Einige nahmen die schmale freie Spur ganz am Straßenrand und umgingen so die Schwellen.
2 Felder sind fertig, an weiteren wird offenbar gearbeitet. Vermutlich soll die ganze Hammer Straße so bestückt werden. So sinnvoll eine Verkehrsberuhigung auf der Hammer Straße wäre – sie kann doch nicht auf Kosten der Anwohner gehen!
Anwohner, die das jetzt seit Donnerstag erleiden, betonten, dass dies für sie viel schlimmer sei als vorher der Lärm durch die rasenden Motorräder. Die kommen und sind schnell wieder weg. Die Rüttelstrecke aber führt zu einer Dauerbelastung.
Und: was ist mit Krankentransporten und den Linienbussen? Was ist, wenn ein Schwerverletzter von der Hammer Straße geborgen werden muss? Nicht nur, dass er bei jeder Schwelle von der Trage "hüpft" – u.U. steht sein Leben auf dem Spiel, weil der Rettungswagen nicht schneller fahren kann.
Ehrlich gesagt: Wenn ich es nicht selbst gesehen hätte, ich würde es nicht für möglich halten! Und um es einen "Schildbürgerstreich" zu nennen, ist es viel zu ernst!


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[editiert: 09.09.09, 16:51 von M.Reuter]



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M.Reuter
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Ort: Essen/Dilldorf

New PostErstellt: 09.09.09, 15:21  Betreff: Re: Rüttelstrecke Hammer Str.  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

Das verlorene Symbol
Ich habe gerade mit einem in Dilldorf wohnenden Mitglied der Bezirksvertretung gesprochen: Die BZV wurde über die Maßnahme nicht informiert, was eigentlich der Fall hätte sein müssen. Man ist dort also genau so überrascht wie wir alle. Schnelle Prüfung wurde zugesagt!

Übrigens: Danke denen, die solche aktuellen Themen hier einstellen. Was wir nicht selber sehen, können wir natürlich auch nur wissen, wenn man uns informiert. Und nur dann können wir auch tätig werden.
Also: Vielen Dank an unsere wachsamen Gäste und Mitglieder im Forum


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[editiert: 09.09.09, 15:56 von M.Reuter]
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