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Die Gleichberechtigung von Mann und Frau ist im Kosovo noch nicht verwirklicht.
Bedingt durch Tradition, Religion und soziokulturelle Eigenheiten sind Frauen in der kosovarischen Gesellschaft schlechter gestellt als Männer, was sich auch in ihrer rechtlichen Stellung niederschlägt. So sind Frauen Männern gegenüber z.B. im Familienrecht und Erbrecht benachteiligt. Sexuelle Gewalt ist weit verbreitet, wird aber gesellschaftlich tabuisiert und aus Angst vor Repressalien von den Betroffenen nur selten zur Anzeige gebracht.
Deutschland leistet seinen Beitrag zur Stabilisierung des Kosovo durch Entsendung von zurzeit 3.200 KFOR-Soldaten der Bundeswehr und 265 Polizisten aus den Bundesländern sowie aus BKA und BGS. An der OSZE-Mission arbeiten zur Zeit 38 Deutsche, an den Parlamentswahlen im Oktober 2004 nahmen 20 Deutsche als Wahlbeobachter teil. Innerhalb der UNMIK bekleiden Deutsche eine Reihe von Führungspositionen.
www.bmj.bund.de/files/-/1600/7_MR_Bericht_Schlussfassung.pdf
(Seite 353)
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Sollen KFOR-Soldaten auch in Deutschland zum Schutz der männlichen Bevölkerung stationiert werden?
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