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Also erstens ist man da vermutlich sogar mal ehrlich, d.h. man ist ja gar
nicht an mehr Männern im Kindergarten interessiert. Aber die
Ungleichbehandlung hat damit zu tun, dass es laut Gleichstellungsgesetze nur
eine Frauenförderung, aber keine Männerförderung gibt. Die übliche
Doppelmoral in der Geschlechterpolitik halt;-)
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: stefank [mailto:@carookee.com]
Gesendet: Donnerstag, 5. Juni 2008 20:47
An: Aktionsforum des MANNdat e.V. - Aktions- und Diskussionsforum -
MANNdat e.V.
Betreff: [MANNdat] Stellenausschreibung ohne obligatorisches Sätzchen
Hmm, nun ist es ja bei öffentlichen Ausschreibungen üblich, das Sätzchen
(sinngemäß) "um den Frauenanteil zu erhöhen, fordern wir Frauen besonders
zur Bewerbung auf" hinzuzufügen, ein gewisser Anteil verbleibt sogar noch
beim bis vor kurzem allgemein üblichen "Frauen werden bevorzugt
eingestellt".
Bei der folgenden Stelle handelt es sich ja nun nachweislich um einen
Posten, in dem nahezu 100% Frauen tätig sind:
http://www.bund.de/nn_174706/Organisations/Bund/U/BB/U/Kommunalbehoerden/U/A
mt-Unterspreewald/Daten/Stellenangebote/080605-Leiter-in-Kita-job.html
Wieso hält man es hier auf einmal nicht mehr für nötig, darauf
hinzuweisen, dass man besonders an der Einstellung von diesmal umgekehrt -
Männern - interessiert ist, um zu einem Gleichgewicht zu kommen?
Also entweder lässt man den Hinweis in Zukunft ganz weg, oder er findet
beiderseits Verwendung, alles andere ist die bekannte, feministische
Verlogenheit.
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