Die Zahl von 24 Prozent "Gender Wage Gap" (GWG) in Deutschland stammt aus dem Jahr 1996. Für 2006 weist der Bericht keine Zahl aus.
Ich wusste es!
In den Ländern, für die zwei Vergleichswerte vorliegen, ging der Unterschied aber im Lauf von zehn Jahren zurück, OECD-weit von 22 auf 17 Prozent. Der zweite Fehler der OECD-Kommunikation: Die errechneten Stundenlöhne beruhen nicht nur auf Vollzeitstellen, sondern berücksichtigen alle Einkommen von Menschen mit mindestens 15 Stunden Wochenarbeit. So steht's in der Studie, so hat es der Autor des dritten Kapitels des Berichts (über Diskriminierung am Arbeitsmarkt), der Italiener Andrea Bassanini, am Telefon bestätigt. Relevant ist das, weil fast jeder vierte Arbeitsplatz in Deutschland ein meist schlechter bezahlter Teilzeitjob ist, überwiegend geleistet von Frauen. Das erklärt einen erheblichen Teil des großen Unterschieds bei den Löhnen.
Wunderbar, hab ichs doch geahnt, dass mal wieder Äpfel mit Birnen in einen Topf geworfen wurden. Aber eine Zahl von 1996(!) zu verwenden ist immer noch echt DER Hammer!... Übrigens haben wir da mal wieder den Beweis, dass Niedriglöhne und 1EURO-Jobs nicht nur unsere Wirtschaft in den Ruin treiben sondern auch noch unsere Gesellschaft unterminieren.
Reicht dem Mann eine Zigarre!
Gruß Torsten
____________________ Unter dem Feldzeichen des Feminismus marschiert eine Armee, die noch nie auf einen Gegner getroffen ist. Soll man es ihr wünschen?