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Der genannte Fall passt nicht so recht zu meiner Frage. Von Haft oder Beugehaft war da ja keine Rede. Auch erfahren wir nichts über die Gründe für die prekäre Situation des Mannes. Als Selbständiger kann er z.B. mühelos sein Einkommen so weit runtersteuern, dass ihm nichts mehr für Unterhalt bleibt. Das gibt dann natürlich gemoser.
Was ich von Satyr gerne gewusst hätte: Wie oft kommt es tatsächlich dazu, dass Männer in Haft oder Beugehaft genommen werden? Ich spekuliere, dass das äußerst selten vorkommt. Wer in Beugehaft sitzt, kann ja erst recht keine Arbeit suchen. So jemand muss sich schon sehr ungeschickt angestellt haben. Also ich würde zerknirsch geloben, Arbeit zu suchen, aber es würde mich eben einfach niemand lange behalten ;-) Alles theoretisch, wohlgemerkt. Mein Schutzengel hat aufgepasst.
Im übrigen Zustimmung zu deinem anderen posting, das ich so zusammenfase: Auf individueller Ebene machen was machbar ist. Es ist ja auch jeder Fall anders gelagert. Und an politischen Lösungen in dem Maße mitarbeiten, wie es eben geht, jedenfalls kollektiv und nicht als Einzelkämpfer.
Gruß, Eugen
| Hallo, Eugen, hier, das wäre zum Beispiel so ein Fall: http://www.focus.de/finanzen/recht/unterhalt_aid_139919.html Persönlich ist es mir immerhin vor 1o Jahren passiert, dass mir als Arbeitsloser mit einer Strafanzeige gedroht wurde, wenn ich nicht innerhalb von 3 Wochen eine Arbeit annehmen würde, egal welche und wie bezahlt. Das ist natürlich bei jemanden wir mir, der doch recht hoch qualifizert ist, unterhaltstechnisch Unfug, zumal ich wenige Monate später eine recht gut bezahlte Stelle hätte haben können, aber es geht ja bei den Unterhaltsgeschichten (auch beim Kindesunterhalt) weniger um die Kinder, sondern gegen die Männer. Wirtschaftlich leistungsfähige Männer werden halt künstlich auf das Existenzminimum gebracht - nur so gibt es später die starken Frauen. Altschneider |