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Im Anhang befindet sich eine pdf-Datei eines Vortrags von Prof. Christine Garbe über Möglichkeiten einer geschlechtsspezifischen Leseförderung. (Achtung, sehr umfangreich 38 Seiten)
Zunächst werden die PISA Ergebnisse ausführlich dargestellt und hieraus Möglichkeiten zu einer Jungenförderung im Bereich Lesekompetenz erarbeitet. Es wird ausführlich auf konkurrierende Medien (Computerspiele) und deren Auswirkungen auf geschlechtsspezifische Leseneigungen eingegangen.
Es wird die Forderung erhoben, eine geschlechtsspezifische Leseförderung auf allen Ebenen des Bildungssystems zu integrieren. Zugleich sollen mehr Männer zu pädagogischen Berufen ermuntert werden. Sie bringt als eine Möglichkeit eine Quotierung der Studienplätze an pädagogischen Hochschulen ins Spiel.
Ihre Argumentation stützt sich auf das Modell der Geschlechterdemokratie. Mit einer Erweiterung der männlichen Geschlechterrolle soll es gelingen, dass Literatur von Jungen nicht mehr als „weibisch“ angesehen wird.
Hierzu bedarf es aber auch einer „machtvollen Männerbewegung“, die für sich das Recht einer Rollenerweiterung einfordert und bestehende „männliche“ Tugenden mit „weiblichen“ ergänzt.
Fazit: Ein sehr ausführlicher Beitrag zu dem Thema Lesekompetenz von Jungen und ein recht weitgehender Ansatz zur konkreten Umsetzung. Eigentlich optimal geeignet für eine Argumentationsgrundlage in der Auseinandersetzung mit Bildungsinstitutionen
Schönes Wochenende
Garp
Dateianlagen:
Lesekompetenz Christine Garbe.pdf (288 kByte)
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