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Inzwischen meldet der DLF, daß das neue Urteil »auf einhellige Zustimmung« gestoßen sei, von CDU über SPD bis zu den Grünen. Es liege »voll in den Intentionen der neuen Gesetzgebung« und unterstütze die »nacheheliche Solidarität«. Ich glaub's ja nicht ... :-(
Die Versorgerrolle des Mannes soll unangetastet bleiben. Das war doch von allem Anfang an klar.
Warum wurde denn eine Neuregelung des Unterhaltrechts verlangt ? Was waren die Motive ?
War es die Einsicht, dass die traditionelle Versorgerrolle des Mannes in der heutigen Zeit nicht mehr zeitgemäss ist ? Nein. Der Grund war, dass Zweitfrauen geschiedener, unterhaltspflichtiger Männer sich nicht ausreichend versorgt fühlten und deshalb eine Neuverteilung des Erwerbseinkommens des Mannes anstrebten.
Wer hier glaubt, dass irgendwann Einsicht einkehren wird und die legitimen Interessen des Mannes angemessen berücksichtigt werden, der sitzt einer Illusion auf. Diese Einschätzung bestätigt sich immer und immer wieder.
Deshalb sollten sich Männer langsam mit dem Gedanken vertraut machen, dass nur Kampfmassnahmen Wirkung zeigen werden. Im konkreten Fall hiesse das, die Verweigerung der Unterhaltszahlungen zu propagieren. Ohne Rechte keine Verantwortung.
Dass die "Unterhaltverweigerer" als Abschaum diffamiert werden würden, das sollte uns nicht schrecken.