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"Frauen werden in Deutschland nach Angaben der EU-Kommission deutlich schlechter bezahlt als Männer."
Da gibt es nur einen Weg, wenn das im Einzelfall so ist: zum nächsten Anwalt gehen, der auf Arbeitsrecht spezialisiert ist, und vor dem Arbeitsgericht auf gleiche Bezahlung klagen.
Es wird immer - zu Recht - darauf hingewiesen, dass der oben zitierte Satz, wenn er zutreffend wäre, bedeuten würde: Arbeitgeber könnten ein Viertel ihrer Gehaltskosten einsparen, wenn sie Frauen statt Männern einstellen würden. Alleine, das macht kein Unternehmen. Die Leute, die Sätze wie den oben zitierten hinausposaunen, macht das indes kein bisschen stutzig...
Genausowenig irritiert es sie, dass der Ansturm von Millionen diskriminierter Frauen auf die Arbeitsgerichte ausbleibt, obwohl deren Erfolgschancen doch eigentlich exzellent sein müssten. Im Elfenbeinturm von Gleichstellungsbüros, EU-Behörden und Parlamenten verliert man schonmal leicht den Kontakt zur Wirklichkeit.
"Der eigentliche Grund für Teilzeitarbeit vieler Frauen besteht jedoch darin, dass sie über weniger Zeit als Männer verfügen, weil sie sich um die Betreuung von Kindern oder Angehörigen kümmern müssen."
Schlimm aber auch, dass es immer noch solch hinderliche Dinge wie Kinder- oder Angehörigenbetreuung gibt, die Frauen davon abhalten, ihr ganzes Dasein vollständig dem Dreiklang von Job, Kohle und Karriere ( => Glück, Selbstverwirklichung, totale Gleichberechtigung) zu opfern. Kein Gedanke daran, dass ihnen das - oder womöglich gar das Hausfrauendasein - mehr Zufriedenheit und Erfüllung verschaffen könnte, als im Supermarkt Regale einzuräumen oder im Großraumbüro Rechnungen einzubuchen. Nein, das darf's nicht geben. Glück und Zufriedenheit kann's nur im Job geben. Basta!