| Mit unterschiedlicher Schärfe kritisierten sie den neuen, medienkompatiblen Feminismus als neoliberal und als »privilegierten, weißen, heterosexuellen, Akademikerinnenfeminismus«. Oder auch als »rassistisch und heteronormativ«, wie Vera Tudor, die gerade ihre Magisterarbeit in Gender Studies an der Humboldt-Uni fertigstellt. Ein »reines Hetero-Problem« sei insbesondere der Vorwurf, nicht sexy zu sein: »Ich bin mir sicher, daß viele Feministinnen ihre Mitstreiterinnen schon immer extrem sexy fanden« |