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| Väterradio http://www.vaeterradio.de Septembersendung - Liebe - schmerzlicher als der Tod - Keine Konsequenzen bei Verantwortlichen im Jugendamt und der Politik - André Radovanovic - Tochter wurde in eine Pflegefamilie gegeben und durch die Pflegemutter zu Tode geprügelt - Dirk-Uwe Baasch - Tochter sprang vom Hochhaus in den Tod - Martina Eckermann - Pressesprecherin der Stadt Wuppertal - Marcel Hafke - Parteivorsitzender der FDP Wuppertal - Marco Nerding - Song "Talea" |
Tachchen Ingrid,
zuerst bedanke ich mich bei dir, dass du mir auf den Zehen rumgelatscht
bist. Ich war eben der Meinung, dass es 'meinem' inzwischen 20 Jahre altem
Fall etwas an der Frische mangelt.
Vielleicht sind jedoch gerade solche Fälle neben den ganz neuen besonders
interessant, da sie im Vergleich der alten und neuen Zeiten eine unheilige
Stringenz aufweisen und die Folgen allübergreifender Inkompetenz aufzeigen.
Besonders bedanke ich mich im Namen unserer Kinder für deine unermüdliche
Arbeit für alle Kinder, die beide Eltern brauchen!!!
Und noch was: Mach weiter so, wir und unsere Kinder brauchen dich. Und lass
dich nicht von Maulwürfen bewerfen :-))
Da stehen wir doch drüber ;-))
Herzliche Grüße
Hartmut Schewe
Im Hau 15
72631 Aichtal
Tel: 07127/56702
Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden (Rosa Luxemburg, Januar
1919 von nationalistischen Offizieren ermordet)
Zitat:
Es muss nicht unbedingt erwähnt werden, dass ca. 90 % der
Betroffenen Eltern Männer sind. Es sind zu 100 % Kinder betroffen.
So richtig das mit den Kindern ist, bleibt dennoch das Fazit: Kaum sind ein
paar Frauen von einem Problem betroffen, gibts einen Termin im Ministerium.
Es zeigt halt auch den Stellenwert, den Männer und Väter in dieser
Gesellschaft haben.
Und wenn schon der Spiegel Titeln darf "Männer sind wie Hunde" dann ist die
Botschaft klar: Kuscht Euch, ihr seid nicht(mal) der Rede wert....
gruss
Maxo
Entschuldige Maxo,
aber das ist quatsch. Ich habe hier Briefe der Ministerin an Mütter
vorliegen, die genau die gleiche "Abwiegelei" enthalten wie sie sonst von
(allen möglichen) Ministerien an die Väter geschickt werden.
Warum gerade diese Mutter und z. B. nicht eine parallele andere
Mütterselbsthilfegruppe eingeladen wurde, weiß niemand.
Es war eine Chance das Problem Entfremdung dort publik zu machen, wo die
Gesetze "gestrickt" werden. Die Mutter hat alles unternommen um aufzuzeigen,
dass es ein Problem ist, dass viele Kinder und deren nichtbetreuenden
Elternteil betrifft und hat gezielt beim VAfK um die Begleitung eines
betroffenen Vaters nachgesucht.
Manche der Kommentare hier, in Richtung "weil es eine Mutter ist" finde ich
schlichtweg voll daneben.
Statt hier "rumzunölen" hätte man die, von der Mutter eingeräumte Chance
nutzen können und die eigene Fallschilderung zur Übergabe ans Ministerium
machen können. Nur insgesamt 80 Fallschilderungen sind, alleine schon wenn
ich die Forenmitgliedzahl zähle und die anderen Väterforen
mitberücksichtige, eine echt schwache Leistung. Sooo kann man nicht zeigen,
dass es in Deutschland hunderttausende Väter und Mütter gibt, die ihr Kind
nach der Trennung nicht mehr oder nur noch sehr eingeschränkt sehen; dass
Gerichte, Gutachter, Verfahrenspfleger und Jugendämter oftmals am Gesetz
vorbei agieren.
Um zu zeigen, wie brisant das Thema ist, hätte die Gruppe mit Übergepäck
fliegen müssen, anstatt den Ordner im Handtäschchen zu verstauen zu können.
Zumal ein großer Teil der Geschichten nur kamen, weil ich einigen Leuten
persönlich feste "auf die Zehen latschte".
Im Meckern, was man hätte tun können und sollen, ist man groß. Wenn ein
wenig Mitarbeit und Initiative verlangt wird, sind ganz viele unsichtbar in
Mäuselöchern verschwunden.
Zugegeben ich bin heute geladen (auch wenn ich jetzt vom Thema abweiche).
Aber mir stinkt es wirklich langsam wenn immer nur genörgelt wird. Der VAfK
hätte jenes machen und der BuVo hätte dieses tun können. Der VAfK sind viele
Leute, alle sind erwachsen und es würde viel mehr gemacht werden, wenn viel
mehr Leute mitmachen würden. Erich Kästner bringt es auf den Punkt: es gibt
nichts Gutes - außer man tut es.
Im konkreten Fall haben vier Leute privat die Kosten getragen (teilweise vom
Selbstbehalt) - sie werden nicht von der Vereinskasse erstattet. Zwei
Personen sind selbständige Berufstätige. Wenn sie nicht an ihrer
Arbeitsstätte sind, verdienen sie auch kein Geld.
Sie haben sich auf den Weg gemacht um eine Sache, so gut wie möglich, zu
vertreten. Statt man sich bei ihnen bedankt (mit Ausnahme von Andrea) wird
gemeckert und geschimpft dass Ergebnisse nicht sofort sichtbar und nicht in
der gewünschten Höhe erreichbar sind.
Gruß
Ingrid
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