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| Väterradio Dezembersendung - Die Weihnachtsbrücke - ein Buch von Knastvätern für Kinder, viele Grüße und viel Musik - Nikole Borchert - Gefängnispsychologin und Initiatorin des Buches - Luisa Puls-Höfer - Künstlerin und Gestaltung des Buches - Enrico - Strafgefangener JVA Zeitheim |
Hallo Ingrid,
leider habe ich erst zu spät von dem Aufruf erfahren, da ich zu der Zeit gerade mit meiner Tochter, die bei mir lebt, zur Mutter-Kind-Kur war. Ansonsten hätte ich auch meinen Fall geschildert.
Gruß
Andrea
aber das ist quatsch. Ich habe hier Briefe der Ministerin an Mütter vorliegen, die genau die gleiche "Abwiegelei" enthalten wie sie sonst von (allen möglichen) Ministerien an die Väter geschickt werden. Warum gerade diese Mutter und z. B. nicht eine parallele andere Mütterselbsthilfegruppe eingeladen wurde, weiß niemand. Es war eine Chance das Problem Entfremdung dort publik zu machen, wo die Gesetze "gestrickt" werden. Die Mutter hat alles unternommen um aufzuzeigen, dass es ein Problem ist, dass viele Kinder und deren nichtbetreuenden Elternteil betrifft und hat gezielt beim VAfK um die Begleitung eines betroffenen Vaters nachgesucht. Manche der Kommentare hier, in Richtung "weil es eine Mutter ist" finde ich schlichtweg voll daneben. Statt hier "rumzunölen" hätte man die, von der Mutter eingeräumte Chance nutzen können und die eigene Fallschilderung zur Übergabe ans Ministerium machen können. Nur insgesamt 80 Fallschilderungen sind, alleine schon wenn ich die Forenmitgliedzahl zähle und die anderen Väterforen mitberücksichtige, eine echt schwache Leistung. Sooo kann man nicht zeigen, dass es in Deutschland hunderttausende Väter und Mütter gibt, die ihr Kind nach der Trennung nicht mehr oder nur noch sehr eingeschränkt sehen; dass Gerichte, Gutachter, Verfahrenspfleger und Jugendämter oftmals am Gesetz vorbei agieren. Um zu zeigen, wie brisant das Thema ist, hätte die Gruppe mit Übergepäck fliegen müssen, anstatt den Ordner im Handtäschchen zu verstauen zu können. Zumal ein großer Teil der Geschichten nur kamen, weil ich einigen Leuten persönlich feste "auf die Zehen latschte". Im Meckern, was man hätte tun können und sollen, ist man groß. Wenn ein wenig Mitarbeit und Initiative verlangt wird, sind ganz viele unsichtbar in Mäuselöchern verschwunden. Zugegeben ich bin heute geladen (auch wenn ich jetzt vom Thema abweiche). Aber mir stinkt es wirklich langsam wenn immer nur genörgelt wird. Der VAfK hätte jenes machen und der BuVo hätte dieses tun können. Der VAfK sind viele Leute, alle sind erwachsen und es würde viel mehr gemacht werden, wenn viel mehr Leute mitmachen würden. Erich Kästner bringt es auf den Punkt: es gibt nichts Gutes - außer man tut es. Im konkreten Fall haben vier Leute privat die Kosten getragen (teilweise vom Selbstbehalt) - sie werden nicht von der Vereinskasse erstattet. Zwei Personen sind selbständige Berufstätige. Wenn sie nicht an ihrer Arbeitsstätte sind, verdienen sie auch kein Geld. Sie haben sich auf den Weg gemacht um eine Sache, so gut wie möglich, zu vertreten. Statt man sich bei ihnen bedankt (mit Ausnahme von Andrea) wird gemeckert und geschimpft dass Ergebnisse nicht sofort sichtbar und nicht in der gewünschten Höhe erreichbar sind. Gruß Ingrid |