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| Väterradio http://www.vaeterradio.de Septembersendung - Liebe - schmerzlicher als der Tod - Keine Konsequenzen bei Verantwortlichen im Jugendamt und der Politik - André Radovanovic - Tochter wurde in eine Pflegefamilie gegeben und durch die Pflegemutter zu Tode geprügelt - Dirk-Uwe Baasch - Tochter sprang vom Hochhaus in den Tod - Martina Eckermann - Pressesprecherin der Stadt Wuppertal - Marcel Hafke - Parteivorsitzender der FDP Wuppertal - Marco Nerding - Song "Talea" |
Hallo zusammen,
eine Freundin, der ich mal den Link zu unserem Forum gab, antwortete gestern mit dem untenstehenden Feedback. Die "Veröffentlichung" erfolgt mit ihrem Einverständnis.
Ziel ist es natürlich nicht, diejenigen anzugreifen, die sich hier viel Arbeit machen. Ich halte es aber für einen guten Anstoß über uns und unseren Ansatz nachzudenken. Eine entsprechende Diskussion würde mich sehr interessieren.
Ingrid, sollte ich es an der falschen Stelle gepostet haben, verschieb es doch bitte einfach.
Gruß
R.
Über die Ostertage habe ich mir übrigens die Seite vom Väteraufbruch angeschaut. Inhaltlich kann ich das meiste unterschreiben, aber die Seite braucht dringend nen Relaunch. Wenn ich nicht mit dem konkreten Wunsch auf die Homepage gekommen wäre, mich über euch zu informieren, wäre ich sofort wieder verschwunden. Die Seite ist viel zu düster und zu unübersichtlich. Und veraltet obendrein. Unter der Rubrik Spenden finden man z. B. "aktuelle Links" zu Veranstaltungen von 2006 (!!!). Zumindest laut Bezeichnung, denn man landet dann doch bei den Bildern von 2007.
Was ich auch traurig finde: Eure Seite ist nur problemorientiert. Väteraufbruch für Kinder könnte auch Väteraufbruch gegen den Staat heißen, denn von Kindern sieht man rein gar nichts.
Wo sind denn die Erfolgsgeschichten? Wiedersehensgeschichten a la "Nur die Liebe zählt"? Und vorallem: Wo sind die Bilder von lachenden Kindern, die zusammen mit ihren Vätern spielen? Nur ein so ein Bild transportiert wesentlich mehr als eure gruselige Tabelle aus den USA, die ich mehr als grenzwertig finde. Demagogie a la Bild.
In dem noch aktuellen Kundenmagazin von DM findet sich im Gegensatz eine sehr schöne Geschichte über Väter & Söhne mit Ergebnissen der Väterforschung und Kästen, in denen sich Söhne an ihre Väter erinnern etc (Den bewahr ich dir auf.) Das sind die Artikel, die ihr braucht.
Die große Resonanz der Väter beim Elterngeld zeigt doch, dass die Gesellschaft auf dem Weg zu einem neuen Väterbild ist. Das gilt es zu unterstützen. Schließlich werden Kinder, die in dem Bewusstsein aufwachsen, dass Väter nicht nur Ernährer sind, in ihren späteren Berufen als Politiker, Richter oder auch als Beamter beim Jugendamt dementsprechend handeln.
Im Übrigen glaube ich so gar nicht an deine Verschwörungstheorie. Ich glaube eher, dass die politischen und jugendamtlichen Entscheidungen mit einem antiquierten Väterbild zusammenhängen. Den Versuch, ein Matriarchat aufzubauen sehe ich so gar nicht.
Bei Wikipedia heißt es, dass eure Mitgliederzahlen schwanken, da viele Väter, nachdem ihnen geholfen wurde, wieder austreten. Wenn ihr noch nicht einmal eure eigenen Mitglieder von eurer guten Sache überzeugen könnt, wie wollt ihr dann die Gesellschaft überzeugen?