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Hallo Ralli,
passt irgendwie schon in diese Rubrik, aaaaaber eigentlich doch nicht richtig. Es wird
nämlich über die HP und nicht über das Forum geschrieben. Sind irgendwie zwei paar
Stiefel – obwohl beides Schuhe sind
Also bleibt es wo Du es hingesetzt hast.
Gruß
Ingrid
Von: Ralli [mailto:@carookee.com]
Gesendet: Mittwoch, 26. März 2008 09:46
An: Elternforum des Väteraufbruchs - Forum selbst
Betreff: [Elternforum] Feedback zu unserem Forum
Hallo zusammen,
eine Freundin, der ich mal den Link zu unserem Forum gab, antwortete gestern mit dem
untenstehenden Feedback. Die "Veröffentlichung" erfolgt mit ihrem Einverständnis.
Ziel ist es natürlich nicht, diejenigen anzugreifen, die sich hier viel Arbeit machen.
Ich halte es aber für einen guten Anstoß über uns und unseren Ansatz nachzudenken. Eine
entsprechende Diskussion würde mich sehr interessieren.
Ingrid, sollte ich es an der falschen Stelle gepostet haben, verschieb es doch bitte
einfach.
Gruß
R.
Über die Ostertage habe ich mir übrigens die Seite vom Väteraufbruch angeschaut.
Inhaltlich kann ich das meiste unterschreiben, aber die Seite braucht dringend nen
Relaunch. Wenn ich nicht mit dem konkreten Wunsch auf die Homepage gekommen wäre, mich
über euch zu informieren, wäre ich sofort wieder verschwunden. Die Seite ist viel zu
düster und zu unübersichtlich. Und veraltet obendrein. Unter der Rubrik Spenden finden
man z. B. "aktuelle Links" zu Veranstaltungen von 2006 (!!!). Zumindest laut
Bezeichnung, denn man landet dann doch bei den Bildern von 2007.
Was ich auch traurig finde: Eure Seite ist nur problemorientiert. Väteraufbruch für
Kinder könnte auch Väteraufbruch gegen den Staat heißen, denn von Kindern sieht man rein
gar nichts.
Wo sind denn die Erfolgsgeschichten? Wiedersehensgeschichten a la "Nur die Liebe zählt"?
Und vorallem: Wo sind die Bilder von lachenden Kindern, die zusammen mit ihren Vätern
spielen? Nur ein so ein Bild transportiert wesentlich mehr als eure gruselige Tabelle
aus den USA, die ich mehr als grenzwertig finde. Demagogie a la Bild.
In dem noch aktuellen Kundenmagazin von DM findet sich im Gegensatz eine sehr schöne
Geschichte über Väter & Söhne mit Ergebnissen der Väterforschung und Kästen, in denen
sich Söhne an ihre Väter erinnern etc (Den bewahr ich dir auf.) Das sind die Artikel,
die ihr braucht.
Die große Resonanz der Väter beim Elterngeld zeigt doch, dass die Gesellschaft auf dem
Weg zu einem neuen Väterbild ist. Das gilt es zu unterstützen. Schließlich werden
Kinder, die in dem Bewusstsein aufwachsen, dass Väter nicht nur Ernährer sind, in ihren
späteren Berufen als Politiker, Richter oder auch als Beamter beim Jugendamt
dementsprechend handeln.
Im Übrigen glaube ich so gar nicht an deine Verschwörungstheorie. Ich glaube eher, dass
die politischen und jugendamtlichen Entscheidungen mit einem antiquierten Väterbild
zusammenhängen. Den Versuch, ein Matriarchat aufzubauen sehe ich so gar nicht.
Bei Wikipedia heißt es, dass eure Mitgliederzahlen schwanken, da viele Väter, nachdem
ihnen geholfen wurde, wieder austreten. Wenn ihr noch nicht einmal eure eigenen
Mitglieder von eurer guten Sache überzeugen könnt, wie wollt ihr dann die Gesellschaft
überzeugen?
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Unser Kopf ist rund, damit die Gedanken die Richtung ändern können