| Beitrag 3 von 1.464 (0%) | Anfang zurück weiter Ende |
| Väterradio http://www.vaeterradio.de Septembersendung - Liebe - schmerzlicher als der Tod - Keine Konsequenzen bei Verantwortlichen im Jugendamt und der Politik - André Radovanovic - Tochter wurde in eine Pflegefamilie gegeben und durch die Pflegemutter zu Tode geprügelt - Dirk-Uwe Baasch - Tochter sprang vom Hochhaus in den Tod - Martina Eckermann - Pressesprecherin der Stadt Wuppertal - Marcel Hafke - Parteivorsitzender der FDP Wuppertal - Marco Nerding - Song "Talea" |
Mütterprobleme? Ein Forenproblem?
Schumacher,
26.04.06, 14:47
- drucken - weiterempfehlen
Hallo,
ein Wort in eigener Forensache. Nachstehendes schreibe ich jetzt als Problem der Mütter – wobei es auch vorkommt, dass alleinerziehende Väter das „umgekehrte“ Problem haben und die Forenteilnehmer damit konfrontieren. Der Einfachheit halber bleibe ich bei der ersten Version – Personen mit umgekehrten Situationen sollen sich bitte auch angesprochen fühlen:
Wir erleben sehr oft hier im Forum, dass Mütter Anfragen stellen, dass sie wollen, dass das Kind Kontakt zum Vater hat.
- Dass der Vater sich aber weigert den Kontakt zu halten.
- Dass er keinen Unterhalt bezahlt, obwohl er das Geld hätte.
- Dass der Vater unzuverlässig ist und das Kind nicht zuverlässig und absprachegemäß abholt.
- Dass der Vater, während er das Kind betreut zu kindesungeeignete Örtlichkeiten bringt.
- Dass der Vater das Kind, obwohl er Umgang hat, einfach bei anderen Personen „abstellt“.
- Dass der Vater kein Interesse am Kind hat, er will nur der Mutter "eins reinwürgen".
- Dass der Vater ………………………… (zusammengefasst) also ein unmöglicher Mensch ist.
Solche Väter gibt es tatsächlich. Das kann und wird nicht abgestritten. Nur diese Väter befinden sich nicht hier in diesem Forum. Wenn sich ein Vater mit einer solchen Einstellung ins Forum verirrt, wird ihm, das hat die Erfahrung gelehrt, gehörig „der Kopf gewaschen“.
Der VAfK ist ein bundesweiter Verein, der sich zur Aufgabe gesetzt hat, „Allen Kindern beide Eltern“ zu erhalten. Das will er nicht nur tun, wenn ein betreuender Elternteil den Kontakt zum abwesenden verhindert, behindert, total boykottiert und unmöglich macht.
Der VAfK ist bemüht auch den Kindern zu helfen, deren Elternteil kein Interesse an ihnen hat.
Viele Möglichkeiten der Hilfe gibt es nicht. Aber eine evtl. Hilfemöglichkeit ist z. B. dass ein Vater, der mühsam seinen Kontakt mit seinem Kind aufrecht erhalten kann, mit diesem „unmöglichen Vater“ ein Gespräch führt und diesen zu überzeugen versucht, seine Verantwortung für sein Kind wahr zu nehmen. Viele Väter im VAfK und im Forum leiden unter den Vorurteilen, die durch diese „Unväter“ entstehen. Verantwortungsvolle Väter (die hier bei uns zu finden sind) wollen nicht mit den unverantwortlich handelnden „über einen Kamm geschoren“ werden.
Für uns im Forum ist die Unterscheidung ob solche Anfragen als Fake gestellt oder ob sie ernst sind, kaum möglich. Ernsthafte Anfragen und Hilfegesuche wollen wir natürlich auch ernsthaft beantworten.
Fakes sollen dahin wohin sie gehören – in den Papierkorb.
Damit solche Unterscheidungen in Zukunft weitestgehend möglich sind, wird entweder die Vereinsführung oder das Forenteam an die für diese Personen sichtbare hinterlegte e-mail-Adresse die Bitte richten, eine Telefonnummer an diese bekannt zu geben. Bei dieser wird dann eine Rückfrage gehalten.
Selbstverständlich können solche Hilfesucher auch schon im Vorfeld mit den Verantwortlichen des Forum ins Verbindung treten. Dies geht auch über die Väterhotline unter Tel.: 0700 - 82 83 77 83 (0700-Vaterruf) oder Fax: 0700 - 82 83 73 29 (0700-Vaterfax).
Per Mail sind folgende Vorstandsmitglieder des Vereins und Forenverantwortliche zu erreichen:
Rüdiger Meyer-Spelbrink (selbst alleinerziehender Vater zweiter Kinder)
Dietmar Nikolai Webel (Pastor)
Ingrid Schumacher (Großmutter, Zweitfrau, ehemals alleinerziehende Mutter)
Auch kann sofort bei Anmeldung im Forum, eine Telefonnummer und die Bitte um Rückruf hinterlegt werden.
Selbstverständlich werden Klarname und Telefonnummer vertraulich behandelt und gehen nicht über den Kreis der Forenverantwortlichen hinaus.
Sollte der Verdacht bestehen, dass die neue Partnerin den Vater in seiner Verantwortung behindert, sind Zweitfrauen aus dem Forum bereit, ein Gespräch mit diesen Frauen aufzunehmen um eine Besserung der Situation zu erreichen. Hier dann bitte direkt bei Ingrid Schumacher melden.
Bis die Abfrage erledigt ist, werden die Anfragebeiträge im Forum für Antworten gesperrt. Die Sperre wird dann aufgehoben, wenn ein persönlicher Kontakt möglich war. Mit einem Hinweis der Verantwortlichen, kann dann die Diskussion eröffnet werden.
Diese Maßnahmen sind notwendig um hier den Missbrauch des Forums einzudämmen.
Für welche Ziele der VAfK einsteht und welche Aufgaben er sich gesetzt hat, hat das damalige Bundesvorstandmitglied Rüdiger Meyer-Spelbrink in zwei der nachstehenden Beiträge zusammengeschrieben:
Hallo …..,
Dein erster Eindruck ist nur die eine Seite. Leider gibt es bei einzelnen Müttern UND Vätern ein verbissenen Kampf um die Kinder. Dies mißbilligt der Verein, unabhängig davon, von welchem Geschlecht dies ausgetragen wird. Unser Slogan heißt "allen Kindern BEIDE Eltern" - nicht "Kind zum Vater". Im Gegensatz zu Müttervereinen, die auch heut noch unverholen für das alleinige Sorgerecht eintreten. Wir aber stehen für das gemeinsame Sorgerecht ein. Wenn hier ein Vater schreiben würde, er wolle der Mutter das Sorgerecht nehmen, käme als erstes die Frage, mit welcher Begründung er das rechtfertigen will. Im übrigen engagieren sich in unserem Verein auch Mütter, die ebenso betroffen sein können, wie Väter, wenn auch zahlenmäßig weniger. Leidtragende sind aber in beiden Fällen die Kinder, denn die brauchen beide Eltern.
Hallo,
das Umgangsrecht des Kindes ist eine Pflicht der Eltern. Der Vater ist verpflichtet, diesen auch wahrzunehmen, genauso, wie die Mutter verpflichtet ist, das Kind zum, Vater zu geben. In beiden Fällen ist es Umgangsboykott, der dem Kind schadet.
Wir befürworten in beiden Fällen, daß es notfalls Sanktionen geben muß. Leider halten sich Gerichte dabei meist sehr zögerlich zurück.
Natürlich ist es besser, wenn sich die Eltern vernünftig einigen und in dem hier beschriebenen Fall wäre es sicher notwendig, als erstes durch ein gemeinsames Beratungsgespräch nach den Beweggründen zu fragen. Wenn z.B. ein unterhaltspflichtiger Vater aus beruflichen Gründen absagen muß, so muß das sicher hingenommen werden, wie ja auch in normalen Familien Kinder damit leben müssen, daß eine geplante private Unternehmung aus beruflichen Gründen ausfallen muß.
Insoweit als erstes die Frage, gab es aktuell Beratungsversuche oder einen Versuch, über Jugendamt oder Beratungsstelle einmal ein Elterngespräch zu führen? Könnte eventuell eine andere Umgangsregelung besser einen regelmäßigen Umgang sicherstellen? Was sagt der Vater als Grund für die Absagen?
Der Entzug des Sorgerechts ist keine Lösung. Zum einen mißbraucht er durch Überlastung oder Unzuverlässigkeit ja nicht sein Sorgerecht, sondern nimmt allenfalls Elternpflichten nicht sorgfältig war. Das Kind hat nun mal zwei Eltern, egal wie toll oder fähig sie sind. Der Wunsch nach Entzug des Sorgerechts deutet eher auf das Bedürfnis, ihm eins auszuwischen. Wenn er nur unzuverlässig ist, dann wäre es ihm sowieso egal und wenn er definitiv nicht kann (z.B. aus beruflichen Gründen), dann wäre die Reaktion unverhältnismäßig und würde die Probleme nur weiter steigern.
Natürlich haben Mütter auch Rechte. Eine Trennungsfamilie kann nur dann funktionieren, wenn den Bedürfnissen aller Beteiligten entsprochen wird. Leider sind nicht alle Beratungsstellen, Jugendämter oder Richter so kompetent und kreativ, praktikable Lösungsmodelle vorzuschlagen, zu häufig geht das nach Schema F.
Wenn in der Nähe des Wohnortes eine engagierte Kreisgruppe des Väteraufbruchs tätig ist, wäre es auch ein Versuch, darüber einmal eine Vermittlung zu versuchen.
Wenn alle Vermittlungsversuche scheitern (das sollte man immer wieder versuchen) sollte trotzdem ehrlich und kritisch hinterfragt werden, warum sich der umgangsboykottierende oder verweigernde Elternteil so verhält. Oft liegen die Gründe in unausgetragenen Konflikten, Verletzungen etc. Häufig kann man auch an seinem eigenen Verhalten etwas ändern (Fehler machen sicher immer beide), um zur Entspannung beizutragen.
Als nächster Schritt wäre die gerichtliche Androhung von Zwangsgeld bei Nichteinhaltung der Regelungen möglich. Auch Schadensersatz für die durch Nichteinhaltung der Regelungen entstandenen Mehrkosten, soweit unvermeidbar und nachweisbar. Beides gilt letztlich gegenüber beiden Elternteilen.
In der folgenden Diskussion kommen sicher noch einige Anregungen, was die Hintergründe des Vaterverhaltens betrifft und wie Du als Mutter auf den Vater zugehen könntest.
Herzliche Grüße
Rüdiger Meyer-Spelbrink
Väteraufbruch für Kinder e.V.
Bundesgeschäftsstelle
Soweit der Sprecher vom Bundesvorstand. An dieser Stelle möchte ich noch darauf hinweisen: Es ist „Fact“, dass mir die „Nester“ bekannt sind, woher die Störversuche in unseren Foren kommen. Dort bin ich schon lange unter anderen Namen und anderen e-mail-Adressen angemeldet. Nur ich weiß mich zu benehmen und verhindere einen „Krieg“ zwischen den unterschiedlichen Lagern. Ich provoziere und mische diese Foren nicht auf. Sollten die Provokationen bei uns nicht enden, kann ich hier in diesem Forum gerne die mir bekannten Adressen veröffentlichen.
Ernsthaften Hilfesuchenden werden wir, soweit das möglich ist, helfen. Weitere Störversuche werden wir nicht mehr so ohne weiteres dulden. Das Internet bietet Platz genug für ein friedliches Nebeneinander. Das sollten aber alle Beteiligten respektieren.
Gruß
Ingrid Schumacher
vom Forenteam
____________________
Unser Kopf ist rund, damit die Gedanken die Richtung ändern können
[editiert: 01.04.07, 00:10 von Schumacher]