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Hallo,
richtig was Charly schreibt. Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und dem
Pfarrer um Vermittlung bitten.
Ein Tipp, eigentlich schon Standardtipp, von mir ist: sich als nichtbetreuender
Elternteil auch um die Kirche zu kümmern und dort so früh wie möglich Kontakt halten.
Mal auf einem Gemeindefest beim Getränkeausschank helfen, in Diskussionsrunden
mitarbeiten und ähnliches um sich bekannt zu machen. Dieses frühzeitige Vorgehen
verhindert, dass der betreuende Elternteil mit seinen Schauermärchen auch dort die
Oberhoheit hat.
Allerdings hat Cosima wohl schlecht „vorarbeiten“ können, da sie ja nicht wußte, dass
das Kind getauft wurde und deshalb eine Konfirmation anstand.
Gruß
Ingrid
Von: CharlyBravo [mailto:@carookee.com]
Gesendet: Mittwoch, 14. Mai 2008 17:07
An: Elternforum des Väteraufbruchs - Probleme verschiedener Art (Fälle,
Väterdiskriminierung, Kuckucksväter usw.)
Betreff: [Elternforum] Re: taufe/konfirmation
Hallo cosima,
völlig unabhängig von all' den schrecklichen Umständen:
Hättest Du der Taufe/Konfirmation zugestimmt? Denn eine religiöse Erziehung scheint mir
zumindest nicht schädlich und über einen Austritt kann Deine Tochter später dann selbst
entscheiden.
Ich würde aber auf jeden Fall Kontakt mit dem taufenden Pfarrer (Pfarrerin) aufnehmen
und um ein Gespräch bitten. Du könntest ihn u.a. auf Dein SR hinweisen, damit sich das
Übergehen eines Sorgeberechtigten in Zukunft bei anderen Familien nicht wiederholt.
Ein vernünftiges Gespräch, ohne Vorwürfe!, hilft vielleicht auch Dir, Deiner Tochter
indirekt wieder etwas näher zu kommen: Du informierst Dich über ihre religiöse
Erziehung.
LG
CB
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