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Hallo Heinz
Viele hier kennen PAS wohl aus eigener Erfahrung!!! :-(
Was deine 2. Frage angeht, so hab auch ich mir schon die Frage gestellt, wie man das nennen
kann, was seit Beginn der Entfremdung physich, wie psychisch in mir vorgeht!
Am ehesten trifft es wohl das:
Eine Posttraumatische Belastungsstörung entsteht weder aufgrund einer erhöhten psychischen Labilität, noch ist sie Ausdruck einer (psychischen) Erkrankung – auch psychisch gesunde und gefestigte Menschen können eine PTBS entwickeln. Sie stellt einen Versuch des Organismus dar, eine mögliche Existenzbedrohung zu überstehen. Daher handelt es sich ursächlich nicht um eine Störung (Fehlfunktion), sondern um eine gesunde und zweckdienliche Reaktion. Die ebenfalls geläufige Bezeichnung „Posttraumatische Belastungsreaktion” weist auf diese Unterscheidung hin, gleichzeitig verdeutlicht sie in ihrer begrifflichen Anlehnung den Unterschied zur so genannten Akuten Belastungsreaktion, welche als eine kurzfristige, auf die Überlebenssicherung abzielende Reaktion auftreten kann und nicht wie die PTBS zu einer nachhaltigen Beeinträchtigung führt.
Die PTBS kann infolge eines als existentiell bedrohlich erlebten Ereignisses oder mehrerer Ereignisse dieser Art auftreten, etwa Deprivation, Gewaltandrohungen, Misshandlungen, sexuelle Übergriffe, Krieg, Katastrophen aller Art, Unfälle, schwerwiegende Verluste wie etwa den Tod nahestehender Menschen, aber auch Bindungstraumatisierungen, einschneidende Veränderungen oder deren Erwartung wie etwa hervorgerufen durch die Diagnose einer schweren Krankheit oder auch durch Mobbing. Das traumatisierende Ereignis geht meist mit Todesangst, Entsetzen oder Gefühlen von Hilflosigkeit einher. Auch das Erleben von „mental defeat” (zu deutsch: sich aufgeben) wird mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit posttraumatischer Symptombildung in Zusammenhang gebracht. Häufig kommt es zu Schockreaktionen, die sich in Übersprungsreaktionen und -handlungen oder Distanzerleben äußern können. Ist das der Fall, wird die Tragweite des Ereignisses oftmals nicht sofort deutlich, das Erlebnis wird daher häufig übergangen, die zur Verarbeitung (Integration) wichtige Abarbeitung somatischer Traumareaktionen bleibt u.U. aus. Erfolgt keine zeitnahe Verarbeitung oder Behandlung, kann eine PTBS entstehen, deren Symptome sich mitunter erst Jahre nach dem auslösenden Ereignis zeigen können, z. B. wenn das Ereignis durch spätere Informationen eine andere Bedeutung erhält. Eine andere verbreitete Position (z. B. Ehlers,1999) ist, dass die traumatische Erfahrung, aufgrund des extremen Stresses in der Situation und damit einhergehender neuronaler und hormoneller Veränderungen, nicht (wie normal) im deklarativen, autobiographischen Gedächtnis abgespeichert werden kann. Statt dessen bleiben einzelne Erinnerungsfragmente wie Bilder, Körpergefühle, Emotionen etc., die intrusiv ins Bewusstsein dringen (s.u.).
(Quelle: Wikipedia)
LG
Jörg
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