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| Väterradio http://www.vaeterradio.de Aprilsendung - Kraftvolle Zeichen - Väter beim Halbmarathon in Berlin - Gäste: - Dr. med. Peter Tinnemann - Vater auf der Suche nach seinem Kind, obwohl er es gefunden hatte - Uwe Schiwek - Polizist ohne Rechte aber Erfahrungen mit dem Jugendamt - Ralf-Gunther Fuchs - Initiator des Papalaufs und Vater ohne Tochter - Wolfgang Erwin, Gerd Meier und Andreas Jämmerich werden per Telefon zugeschaltet |
Hallo und guten Morgen, wobei meiner nicht gut ist,
ich wollte eben (09:30 Uhr) meine Kinder abholen, wie im Umgangsplan 2008 vereinbart. Auf mein Klingeln antworteten meine Kinder was Unverständliches in die Gegensprechanlage, Tür blieb zu. Ich klingelte erneut, woraufhin meine Ex zu den Kindern sagte "der Papa hat's wohl nicht verstanden", es ertönten im Chor zwei Kinderstimmen: "wir wollen nicht zu dir". Meine Ex ergänzte noch "du brauchst gar nicht weiter zu klingeln, ich sage dir jetzt auch nix - dir sollte ein Schreiben zugestellt worden sein, da steht's drin."
Ich bin wütend und traurig, dass ich den Ostermontag nicht mit meinen Kindern verbringen darf, die Osterhasen und Eier habe ich im Garten wieder eingesammelt.
Was kann ich jetzt - ab morgen - tun?
Helft mir bitte! Ich habe Bedenken, dass ich die Kinder auch nicht wie geplant in den Osterferien kriege.
Ich weiß gerade nicht, was ich tun kann und soll.
Der Umgangsplan liegt seit September 2007 meiner Ex vor, im Januar ist er im JA in Anwesenheit einer Mitarbeiterin "abgesegnet" worden. Die Regelung mit einem Feiertag (an Ostern und Weihnachten) unabhängig von der Ferienregelung praktizierten wir zwei Jahre lang ohne Probleme.
Und jetzt das! Ja, ich habe am Mittwoch vor Ostern ein Einschreiben erhalten bzw. die Info darüber. Als arbeitender Mensch war ich nicht zu Hause und in der Postfiliale konnte ich es erst ab Donnerstag 11 Uhr wieder abholen. Konnte ich nicht - da habe ich wieder bis 18 Uhr (Schließung der Filiale) gearbeitet und am Samstag war ich nicht an meinem Wohnort wegen Osterbesuch.
So, jetzt lese ich also morgen ex post von der einseitigen Willensbekundung meiner Ex, mir die Kinder an Ostern nicht zu geben inkl. Begründung. Über letztere kann ich nur spekulieren.
Ehrlich gesagt, sehe ich im Moment zwei Wege:
1. kämpfen!
Das Schreiben mit Anwalt besprechen, gleichzeitig das JA, das ja eingebunden war in die Umgangsregelung 2008, informieren und das Thema Umgang doch noch nachträglich in das Scheidungsverfahren einzubeziehen. Ich will mir das von meiner Ex nicht (mehr) gefallen lassen.
Ich hatte in der Vergangenheit punktuell Probleme mit Umgangsvereitlung, immer dann, wenn sie sich über was geärgert hat (z.B. Post von meinem Anwalt) und immer kurzfristig, so dass es mir unmöglich war, noch JA oder Anwalt zu informieren. Das war jetzt wieder so. Sie schickt mir zwei Tage vor den Feiertagen ein Einschreiben, garantiert nicht mit ihrem Anwalt abgestimmt, wohlwissend, dass ich nicht mehr viel tun kann.
2. resignieren.
Gefallen lassen und hoffen, dass die Kinder in den Ferien kommen. Wenn nicht, auch gut. Erzwingen kann ich das bei den Kindern ja nicht. Will ja nicht, dass die Kinder mit der Polizei abgeholt werden, auch wenn ich das recht hätte, so zu handeln.
Tendiere gerade zu 2., weil meine Freundin nicht mehr kann. Sie ist so mitgenommen, insbesondere von dieser Hilflosigkeit und sagte eben, dass sie froh wäre, wenn die Kinder gar nicht mehr kämen, dann hätte sie Ruhe.
Ich muss ihr das verzeiehen, sie meint das nur bedingt so. Die Kinder liebt sie, das Drumherum, auch das "bei Mama machen wir das aber so", "die Mama essen wir immer vorm Fernseher, ihr seid so streng" etc. nervt sie ungemein.
Findet jemand ein paar aufmunternde Worte für einen enttäuschten, wütenden, hilflosen Vater?
Grüße freffi