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Wow, rhetorisch hast Du es besser drauf, als unser Aichacher Oberlehrer.
Inhaltlich stößt Du leider in dieselbe Richtung.
Bemerkenswert, daß Du so genau weißt, was wir "im Grunde genommen erreichen wollen". Haben wir tatsächlich dieselben Ziele?
Also, noch einmal einfach zum Mitschreiben: ich habe keine Feindbilder, sondern Ziele. Die zu erreichen, bediene ich mich auch durchaus des Mittels der Polarisation.
Will heißen: wer sich nicht von den Verbrechern in seinen Reihen distanziert, der solidarisiert sich mit ihnen.
Früher sagte man banal dazu: "Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen!".
Hier posten viele und lesen noch weitaus mehr, deren Wirklichkeit sich mehr an der von mir geschilderten orientiert, als an Deiner Wunschvorstellung.
Naturgemäß haben wir unterschiedliche Blickwinkel auf denselben Sachverhalt, sind beide subjektiv. Es gibt allerdings den Unterschied, daß ich mir dessen bewußt bin, während Du Dir aus Deiner Profession heraus Objektivität zubilligst, anmaßt. Man nennt sowas auch "Betriebsblindheit".
So unglaublich es klingen mag, ich habe mir auch sowas, wie Lebenserfahrung zugelegt. Und die beinhaltet auch Kontakte zu professionellen Kinderhelferinnen, selber kinderlos, gerade vielleicht 25 Jahre alt, die aber aus ihren Büchern heraus genauestens wußten, wie man nachts ein schreiendes Kleinkind zur Ruhe bringt und die mit ihrem theorielastigen Schwachsinn unsichere Mütter kirre machten.
Ich habe vier Jahre in einer Behörde gearbeitet und weiß von daher, welche grenzenlose Macht ein Amtsfuzzi hat, sich gegen einen Bürger durchzusetzen.
Zitat:
"Sein vergiftetes Weltbild, seine verbitterte Weltsicht hat dazu geführt, dass er kaum noch im Stande ist, einem konträren Gegenüber auf Augenhöhe zu begegnen. Aus diesem Grunde wirst Du, Carsten, im „verhassten“ Fachdienst nicht den Ansatz einer Chance haben, wirst Du die Zeichen nicht deuten können und Dich als Gesprächspartner disqualifizieren. Die Zeiten von Robin Hood sind vorbei. Sacharbeit ist gefragt, Win-Win Lösungen sind gefordert und keine platten populistischen Sprüche, welche die Szenerie nur kurz aufleuchten lassen, um sie dann in einem noch tieferen Dunkel zurück zu lassen."
Laß das mit der verbitterten Weltsicht, das hat auch HaSch mir schon öfter vergeblich vorgeworfen.
Nun, das mit der Augenhöhe dürfen wir gern differenziert betrachten. Auch wenn's nicht so aussieht, so vertreibe ich meine Zeit nicht nur mit Sitzen am Rechner und Geifern, sondern auch mit aktiver Elternhilfe. Und - Du magst es kaum glauben - auch mit dem aktiven Austausch mit denen der "verhassten" Fachdienste. Leider kann und will ich hier keine Beispiele nennen, um die Leute, die sich tatsächlich und selbstkritisch um das wirkliche Wohl der Kinder kümmern, nicht zu kompromittieren. Das mußt Du einfach einmal so akzeptieren. Die Sache der Kinder steht nun mal über Allem.
Den professionellen Kinderschändern allerdings trete ich nicht in Augenhöhe gegenüber. Das wäre unter meinem Niveau.
Diese Typen sind rückstandsfrei aus Gerichtssälen und Ämtern zu entfernen.
Irrtümer gibt es immer, das liegt in der Natur des Menschen. Vorsatz und Fanatismus sind aber keine Irrtümer und deshalb nicht duldbar.
Zitat:
"Die Zeiten von Robin Hood sind vorbei. Sacharbeit ist gefragt, Win-Win Lösungen sind gefordert und keine platten populistischen Sprüche, welche die Szenerie nur kurz aufleuchten lassen, um sie dann in einem noch tieferen Dunkel zurück zu lassen."
Wie wahr, wie wahr!
Ich habe es ja schon geschrieben, inhaltlich hast Du in (fast) jedem Punkt recht.
Auch ich habe immer wieder scharf kritisiert, daß deutsche Familienrichter mehrheitlich eine Winner/Loser-Strategie fahren, die am Ende unendlich mehr Schaden anrichtet, als sie je nutzen könnte. Dasselbe gilt natürlich auch für die JÄ und deren assoziierte Fachdienste.
Objektiv betrachtet haben wir im Fall König vier traumatisierte Kinder und einen Vater, der wegen der aus einer Kurzschlußhandlung heraus erfolgten kurzzeitigen Entführung der eigenen Kinder eingebuchtet wurde.
Eine absolute Glanzleistung des Jülicher Fachdienstes.
Willst Du das als eine Win/Win-Lösung bezeichnen?
Der einzige "Winner" ist hier das Kreis-JA Düren, das sich mit der Brechstange durchgesetzt hat.
Nein, daß es überhaupt einen Silberstreif am Horizont des Familienunrechts gibt, ist Leuten zu verdanken, die immer wieder die Finger in die Wunde legen und damit an die Öffentlichkeit gehen.
Das werde ich auch weiter tun.
Politik und Justiz bewegen sich nur, wenn sie Druck von der Straße bekommen, nicht, wenn man sie mit objektiven Kritiken in ungelesenen Fachzeitschriften langweilt.
Gruß
Carsten
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"Unrecht gewinnt oft Rechtscharakter dadurch, daß es häufig vorkommt." (Berthold Brecht)
Irgendwann muß jeder mal Partei ergreifen, wenn er Mensch bleiben will
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