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TV-Wiederholung: Plötzlich ist Dein Kind weg - 01.04. und 04.04.
Schumacher,
29.03.07, 18:08
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Hallo,
auf ein Neues: Wiederholung des Beitrages vom 11.Februar
Plötzlich ist dein Kind weg
Eltern kämpfen gegen Behördenmacht
WDR Fernsehen
Sonntag 01. April 2007, 16.25 Uhr - 16.55 Uhr
Wiederholung, 04. April 2007, 10.45 Uhr - 11.15 Uhr
Jedes Jahr werden in Deutschland tausende von Kindern aus ihren Familien genommen und in Kinderheimen untergebracht. Die Gründe hierfür sind unterschiedlich. Sie reichen von Vernachlässigung über sexuellen Missbrauch bis zu schwersten körperlichen Misshandlungen.
Manchmal geht die Unterbringung in ein Heim auch auf den Wunsch der Kinder selber zurück. Die Entscheidung der zuständigen Jugendämter sollte sich dabei immer am sogenannten Kindeswohl orientieren. Doch bevor die "Herausnahme" aus der Familie geschieht, sollte laut Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) eine intensive vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Familien und Jugendämtern stattfinden. Dazu kommt es allerdings oft nicht. Und so kommt es immer wieder dazu, dass Kinder fälschlicherweise aus Familien gerissen werden. Verleumdungen, falsche Diagnosen, suggestive Befragung von Kindern führen nicht selten zu falschen Rückschlüssen. Die Folgen sind meist traumatisch für Kinder und Eltern.
Diesen Alptraum erlebten auch Christian und seine Frau Suphol aus Hamburg. Christian wurde des sexuellen Missbrauchs seiner Tochter Kerstin verdächtigt. Das Jugendamt veranlasste eine sogenannte "Inobhutnahme", Kerstin kam in ein Heim. Und obwohl der Verdacht längst ausgeräumt und auch vom Jugendamt nicht aufrechterhalten wird, darf Kerstin immer noch nicht in die Familie zurück, ist sogar das Umgangsrecht der Mutter und des Bruders stark eingeschränkt. Seit anderthalb Jahren führen sie nun einen frustrierenden Kampf gegen die Bürokratie. Ähnlich wie Manuela, der in einer Nacht-und-Nebel-Aktion ihre vier Kinder genommen wurden und die trotz aller Gutachten und Ungereimtheiten seit Jahren vergeblich um deren Rückkehr kämpft.