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| Väterradio http://www.vaeterradio.de Junisendung - Ein Leben für Kinder - Männer in erzieherischen Berufen - Gäste: - Arnim Blasche - Musikalische Früherziehung in Kindergärten - Matthias Nordheim - Horterzieher |
Hallo Andreas,
ruf mich doch diesbezüglich mal die nächsten tage an (siehe profil).
es fehlt noch die eine oder andere angabe um eine aussage machen zu können! deshalb ist es vielleicht besser dies telefonisch zu besprechen...
grüßle thomas
ps. heute jedoch nicht............
| Liebe Leute, bei mir gibt es mal wieder ein Problem, das mich nach 2,5 Jahren Ruhe wie ein Blitz aus heiterem Himmel getroffen hat. Vielleicht fällt ja dem einen oder der anderen etwas dazu ein. Zur Vorgeschichte: Seit drei jahren bin ich geschieden und unser gemeinsamer Sohn (7 Jahre) lebt seit unserer Trennung vor 4 Jahren mehr oder weniger regelmäßig im wöchentlichen Wechsel bei der Mutter und mir. Damit kommen wir alle gut zurecht und im übrigen ist unser Sohn seit dem 2. Lebensjahr stets ganztätig in Kita, Kindergarten und seit letztem Jahr in der Schule versorgt und betreut, auch weil Mama stets studieren "wollte". Mit der Scheidung wurde auch gerichtlich über den Unterhalt entschieden, das damalige Verfahren endete mit einem Vergleich (ich muss zahlen), der für mich akzeptabel war, wenngleich ich eigentlich nicht einverstanden war, zusätzlich zu meinen erbrachten Betreuungsleistungen noch Barunterhalt zu leisten. Aber der Druck von seiten der Richterin war groß ("entweder Sie akzeptieren das oder es wird noch schlimmer"), ich hatte eine schlechte Anwältin und wenig Erfahrung und war letztlich froh, dass danach Ruhe war und ich weiterhin meinen Sohn betreuen konnte. Entscheidend war damals letztlich, dass es sich um einen so genannte Mangelfall handelte, da meine Ex zu dem Zeitpunkt Sozialhilfe bezog. Seit etwa einem Jahr verdiene ich deutlich mehr als zum Zeitpunkt des Unterhaltsprozesses (habe das aber niemandem auf die Nase gebunden) und meine Ex teilte mir mit, dass sie nunmehr auch kein Hartz IV mehr beziehe und ich begann endlich wieder Zukunftspläne zu schmieden und dachte, die Geschichte sei durchgestanden. Den Unterhalt bezahle ich weiterhin, beosnders weil ich noch keine Lust verspürte, die Sache wieder aufzurollen und auch gewisse Befürchtungen hatte, dass das aufgrund meines erhöhten Einkommens nach hinten losgehen könnte. Gestern nun kam ein Brief der Jobagentur, förmlich zugestellt. Ich dachte zuerst, es sei ein Irrtum oder ein Scherz. Ich werde aufgefordert, meine finanzielle Situation offenzulegen, da ich "dem Grundsatz nach gegenüber Kind und Frau unterhaltspflichtig" sei. Diese bezögen immer noch rechtmäßig Hilfe zum Lebensunterhalt. Ich solle schon mal Rücklagen bilden, da es um den Zeitraum ab 01.08.2006 gehe (da sind die Ansprüche auf das Jobcenter übergegangen). Und ich solle innerhalb von zwei Wochen (nur nebenbei: es sind Sommerferien) antworten, ansonsten drohe ein Bußgeldverfahren und dann eine Klage. Ferner können die Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit der betreuenden Person erst ab dem 11. Lebensjahr des Kindes in Teilzeit erwartet werden (ich erinnere mich, das schon mal anders gehört zu haben - außerdem ist unser Sohn in der Ganztagsschule). Nebenbei: meine Ex und mein Sohn sind derzeit für 6 Wochen in Urlaub in Brasilien bei den Großeltern (ist das Hartz-IV-Empfängern gestattet?). Nun frage ich mich, was tun? Ich habe zuerst per Fax (telefonisch war niemand zu erreichen) um Verlängerung der Frist um zwei Wochen gebeten. Hat jemand Erfahrung mit so etwas und/oder befindet sich in einer ähnlichen Situation? Die entscheidende Frage wird doch sein: (wie) wird mir mein Betreuungsunterhalt angerechnet und was bedeutet das für meine Ex (kann sie zugeben, dass wir uns die Betreuung teilen oder riskiert sie sonst ihre Ansprüche?). Wie und zu welchem Zeitpunkt werde ich aktiv (Bescheid abwarten und diesen ggf. anfechten?)? Und: Hat jemand eine Ahnung warum sich dieses Jobcenter gerade jetzt meldet? Und warum erst jetzt, wenn der Bezug von Hartz IV doch schon so lange andauert? Danke für Eure Gedanken und herzliche Grüße, Andreas |