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| Väterradio http://www.vaeterradio.de Julisendung - Der Wald des Lebens - Das Märchen von Hänsel und Gretel - Gäste: - Maria Faber - Religionspädagogin im Bischöflichen Ordinariat Magdeburg - Dr. Hans-Joachim Maaz - Psychiater und Psychoanalytiker und Autor verschiedenster Bücher |
Hallo Cherie!
Hatte es schon unter dem ursprünglichen Thread geschrieben:
Also, das Verhalten der KM stellt sicherlich eine Gefährdung der Kleinen dar. Physische und psychische Misshandlungen. Da der Vater kein SR hat, ist es schwierig etwas gegen den "Stil" der Mutter zu unternehmen. Ich kann nur raten, Beweise zu sammeln, die Umgangskontakte zu protokollieren. Außerdem kann ich nur zustimmen, den Umgang gerichtlich regeln lassen. Wie das geht, ist ja schon geschrieben worden. Vier mal im Monat für 1,5 Std. sind bei einem so kleinen Kind einfach viel zu wenig, als dass Ihr irgendwann auch nur eine Chance hättet, das Kind zu Euch zu holen. (Gehe davon aus, dass dieser Gedanke sowieso dahinter steht) Dafür braucht es eine gefestigte Bindung. Und so wie es sich anhört, wird es nicht mehr lange dauern, bis Ihr tätig werden müsst, einfach weil die Kleine nur 2. Wahl für die KM ist und sie wohl nur wegen des Kindergeldes an ihr festhält. Die Verhaltensauffälligkeiten des Kindes werden in ein, zwei Jahren massiv zunehmen. Da die KM nun aber Familienhilfe bekommt, hat sie eine Schonfrist. Erst wenn das Scheitern der Hilfe feststeht, könntet Ihr über einen Antrag auf SR/ABR nachdenken.
Eine gute Sache ist allerdings, dass sie überhaupt Familienhilfe bekommt: Zum einen wird diese nur unter der Annahme, dass OHNE das Kindeswohl doch gefährdet sein könnte, gewährt. Zum anderen bringt es der Kleinen vielleicht auch etwas. Aber allzu große Hoffnungen würde ich mir da angesichts ihrer Mutter nicht machen. Ich denke, dass JA "duldet" die Zustände allein wegen der Inanspruchnahme der Hilfe und macht bei dieser Umgangsregelung nur deshalb mit, weil sie das Vertrauen der Mutter erlangen wollen. Sie soll zunächst das Gefühl haben, dass das Amt auf ihrer Seite steht. Nach den von Dir beschriebenen Zuständen kann ich mir das nur so erklären und das JA wird sicherlich in Zukunft einer Ausweitung des Umgangs nicht mehr in dieser Art entgegenwirken, ihn vielleicht sogar selbst aktiv fördern. Ich habe das selbst so erlebt: Nie die KM drängen oder gegen sie (und ihre mutwilligen, das Kind verachtenden Entscheidungen) arbeiten, solange die Hilfe läuft.
Ich habe selbst einen anderthalbjährigen Weg über das JA hinter mir (steht voll auf meiner Seite, nachdem die Hilfe ausgelaufen ist und feststeht, dass Hilfen bei ihr auch nichts bringen) und bin jetzt bei Gericht. Kann Dir bei Bedarf gerne ausführlich berichten.
Gruß
pantherpaul