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Praunheim geht auf Spurensuche
Rosa von Praunheim hat mit 'Meine Mütter - Spurensuche in Riga' ein bewegendes Werk geschaffen. © Basis Film Verleih Berlin
25. Feb 2008, 08:57
Später Schock: Erst mit 94 Jahren erzählte die Mutter des deutschen Regisseurs Rosa von Praunheim ihrem damals 58-jährigen Sohn, dass er nicht ihr leibliches Kind sei, sondern 1942 in Riga geboren wurde. Dort habe sie den kleinen Jungen während der deutschen Besatzungszeit in einem Kinderheim entdeckt und mitgenommen. Nach langen Überlegungen entschloss sich der Filmemacher, nach Lettland zu reisen, seine Eltern zu suchen und sein persönliches Abenteuer dokumentarisch mit der Kamera zu begleiten.
Herausgekommen ist ein bewegender Film mit dem Titel 'Meine Mütter - Spurensuche in Riga', der nach Ansicht vieler Feuilletonisten das beste Werk des Regisseurs ist. Die 87-minütige Produktion erscheint am 28. Februar im Kino. Rosa von Praunheim ist vor allem durch sein umfangreiches Oeuvre über das Thema Homosexualität ('Der Einstein des Sex', 'Männer, Helden, schwule Nazis') bekannt.
http://www.monstersandcritics.de/artikel/200808/article_62772.php/Praunheim-geht-auf-Spurensuche