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Die Anklage
Ach du Land der herrlich Künste,
geschwängert durch des Geistes Macht,
emporgestiegen aus dem Seelen Dunste,
Nebel gleich, zur großen Macht.
Aus des Gefüges guter Masse,
dem Fleiß und auch dem Ehrgefühl,
der Gottesfurcht und nicht dem Hasse,
oblag wohl einst, das edle Ziel.
Aufgestiegen aus der grauen Asche,
wie der Phönix, es wohl einst getan,
krähend auf den Pfahl gesprungen,
gleich dem stolz- und goldnen Hahn.
Stolzieren und in Pracht sich schwelgen,
zu zeigen nur die eigne menschlich Eitelkeit,
geboren aus verkehrtem schlechten Denken,
aus Genuss und Lust, nicht Dankbarkeit.
Neid und Missgunst, Faulheit in dem Hirne,
unnatürlich scheffeln, Geld und großes Gut,
ist des Geistes größter Abort im Gehirne,
der menschlich Seele, primitivste Missgeburt.
Das Maß, es ist wohl nicht gehalten worden,
verschwendet und verprasst der tiefe Sinn,
einstmals auferstanden aus Ruinen,
so führt die Zukunft, dort wohl wieder hin.
Verkehrte Macht und Widersinn im Lenken,
dies führt Mephisto in des Volkes Seele ein,
erweckte Geldgier und pauschales Denken,
macht den armen Mann, zum armen Schwein.
Th.K.
(Weiter sozialkritische Gedichte von mir
findet Ihr unter e-stories.de und Autor
Thomas Kreuter im Internet. Ich selber bin
geschieden und Vater, habe wieder geheiratet
und bin von diesen Gesetzen zum armen Mann degradiert
worden, obwohl meine Kinder durch Erbverzicht
meinerseits erhebliches Vermögen bekommen haben.
Mein Leben haben die Gerichte ruiniert, aber meinen
Geist werden sie nicht brechen.)
[editiert: 23.04.06, 10:48 von Schumacher]