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DER NEUE TAG 8.12.07 - "Rechnung geht erstmals nicht auf." - VHS in der Schusslinie!

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Baba

Beiträge: 551

New PostErstellt: 08.12.07, 13:13  Betreff: DER NEUE TAG 8.12.07 - "Rechnung geht erstmals nicht auf." - VHS in der Schusslinie!  drucken  Thema drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

Ein weiteres Beispiel dafür, wie die Bevölkerung belogen und betrogen wird und auch dafür, wie mit unseren Steuergeldern Verschwendung getrieben wird. 

Siehe dazu den nachfolgenden Kommetnar!

Im "DER NEUE TAG" im Teil Weiden, heute, den 08.12.07

http://www.oberpfalznetz.de/onetz/1197565-118,1,0.html

Rechnung geht erstmals nicht auf

VHS: Beantragte Fördermittel bleiben teilweise aus

Weiden. (ps) Der Anlass liegt zwei Jahre zurück. Doch die Auswirkungen machen sich erst jetzt bemerkbar. Für einige Kurse der Volkshochschule hat die Prüfbehörde nur einen Teil der beantragten Gelder aus dem Europäischen Sozialfonds bewilligt. Die VHS ist damit in eine finanzielle Schieflage geraten. Doch die lässt sich auf jeden Fall wieder gerade rücken, sind Geschäftsführer Leo Dietrich und OB Kurt Seggewiß überzeugt.

In einer Vorstandssitzung am Donnerstagabend wurden erste Weichen gestellt. Sowohl Seggewiß als auch Landrat Simon Wittmann signalisierten hier, dass Stadt und Land ihre seit zehn Jahren unveränderten Zuschüsse (70 000 Euro von Weiden; 41 000 Euro vom Landkreis) an die aktuelle Kostenentwicklung anpassen werden. Konkrete Zahlen waren am Freitag allerdings nicht zu erfahren, da die Zustimmung der jeweiligen Entscheidungsgremien noch aussteht. "Die VHS wird ihren Teil dazu beitragen, die Finanzierungslücke zu füllen", versicherte Dietrich. "Beispielsweise durch einen rigiden Sparkurs."

Über die genaue Höhe der Ausfallsumme hüllt er sich in Schweigen. "Das diskutiere ich mit dem Vorstand weiter und nicht über die Presse." Aus gut unterrichteten Kreisen war zu erfahren, dass es sich um eine fünfstellige Summe handelt. "Betroffen sind nur drei Projekte im Bereich berufliche Fort- und Weiterbildung, die bereits im Dezember 2005 beendet wurden. Die Antragsbewilligung war recht locker, die Endprüfung dafür umso härter." Dabei hätten die drei Projekte eine tolle Erfolgsquote aufgewiesen, sagt Dietrich.

Überhaupt sieht er keinen Grund zur Aufregung. "Die Gewinn- und Verlustrechnung im Jahresabschluss 2007 zeigt eine schwarze Null. Auch für den laufenden Betrieb ist alles paletti." 22 Jahre lang habe er immer wieder neue Fördertöpfe aufgetan. "Jetzt ist die Rechnung das erste Mal nicht aufgegangen." Wie die Altlasten aus der Welt geschafft werden sollen, ist noch nicht vollständig geklärt. Im Januar steht die nächste Vorstandssitzung an. "Wir haben darauf gedrungen, dass kritisch auf die Kosten geschaut werden muss", berichtet Seggewiß. "Ich bin zuversichtlich, dass die VHS das Problem weitgehend selbst in den Griff bekommt."
Überhaupt sieht er keinen Grund zur Aufregung. "Die Gewinn- und Verlustrechnung im Jahresabschluss 2007 zeigt eine schwarze Null. Auch für den laufenden Betrieb ist alles paletti." 22 Jahre lang habe er immer wieder neue Fördertöpfe aufgetan. "Jetzt ist die Rechnung das erste Mal nicht aufgegangen." Wie die Altlasten aus der Welt geschafft werden sollen, ist noch nicht vollständig geklärt. Im Januar steht die nächste Vorstandssitzung an. "Wir haben darauf gedrungen, dass kritisch auf die Kosten geschaut werden muss", berichtet Seggewiß. "Ich bin zuversichtlich, dass die VHS das Problem weitgehend selbst in den Griff bekommt."
Kommentar:

Zitat NT:

"Aus gut unterrichteten Kreisen war zu erfahren, dass es sich um eine fünfstellige Summe handelt."

Wer unterrichtete denn da so falsch?

Beim Minus der VHS insgesamt geht es um eine mittlere 6 !!!!!!!- stellige Summe und die Nachschussleistungen der Stadt Weiden und des Landkreises werden sich wohl dann auch jeweils im sechsstelligen Zahlenbereich finden müssen!

----------------------------------------

Zitat NT:

"Betroffen sind nur drei Projekte im Bereich berufliche Fort- und Weiterbildung, die bereits im Dezember 2005 beendet wurden."

Auch das stimmt so nicht!

Empfindlich betroffen sind auch "Projekte", die in diesem Jahr gelaufen sind und bei welchen Herr Dietrich vertragswidrig Dozenten die fest abgeschlossenen, zeitlich befristeten, Honorarverträge ein Vierteljahr vorher aufkündigte.

Diese "fristlosen" Kündigungen wurden den Betroffenen mündlich, einfach so zwischen Tür und Angel mitgeteilt , eine schriftlich begründete Kündigung wurde bis heute verweigert!

Deshalb werden wohl noch arbeitsgerichtliche Kosten zu erwarten sein!

----------------------------------------------

Zitat NT:

"Die Antragsbewilligung war recht locker, die Endprüfung dafür um so härter." Dabei hätten die drei Projekte eine tolle Erfolgsquote aufgewiesen, sagt Dietrich."

Kann es sein, daß nicht die "Antragsbewilligung" locker war, sondern hier die Rechnung auf Dauer ohne den Wirt gemacht wurde?

Ab 01.01.2005 trat die neue Arbeitslosengesetzgebung in Form von SGBI-SGBXII in Kraft, - im Volksmund kurz HartzIV genannt.

Da gab´s dann die ausufernden, lukrativen "Träger"-Möglichkeiten, über ARGEn und AGENTUREN, Arbeitslosen irgend welche Aus-, Fort- und Sonstbildungs-Kurse aufs Auge zu drücken.

Ob’s denen dann irgend etwas bringt, oder gebracht hat, das wurde wirklich "locker" gehandhabt, Hauptsache der Rubel rollte in die Taschen der "Träger".

An diesem Zapfhahn hing und hängt aber nicht nur die VHS, daran sollte auch erinnert werden!

Als ich Anfang September 07 die Meldung erhielt , daß die ARGE WEN/NEW ab einschl. September für den Rest des Jahres 07, nur noch

30 000.- € zwecks "Förderung" zur Verfügung habe und diese Summe nicht einmal zur Deckung von Bewerbungskosten der Erwerbslosen bis 31.12.07 reiche, war das Euter der Melkkuh trocken!

Es ist der Zeitraum der fristlos-mündlichen Kündigungen durch den VHS-Leiter!

(Ich hatte mich übrigens, wegen dieser skandalösen Finanzmisere der ARGE WEN/NEW an das Bundesministerium für Arbeit u.Soziales gewandt . Von "Förderung Erwerbsloser" kann bei solch eingeschränktem Budget in der Region mit Bayerns zweithöchster Arbeitslosigkeit nicht die Rede sein!)

-----------------------------------------------

Zitat NT:

"Dabei hätten die drei Projekte eine tolle Erfolgsquote aufgewiesen, sagt Dietrich."

Welche Erfolgsquoten? Woran mißt Herr Dietrich diese?

Bestimmt nicht daran, daß seine Kursangebote nachweislich die erwerbslosen Menschen aus HartzIV brachten, mir ist jedenfalls kein Teilnehmer bekannt, der sich aus dem ALGI/ALGII aufgrund seiner Kursangebote hätte befreien können!

Wieder einmal teurer Schiffbruch zu Lasten der Steuerzahler, wie mit der gGmbH "LOGIN", für welche auch damals Arbeitsamt, Landkreis und ESF Steuergelder einsetzten!

Luise Nomayo

Helfen Sozial Weiden e.V. "HSW"

Weidener Initiative für soziale Politik "WISP"

 






[editiert: 22.12.07, 14:18 von Bernd]
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Baba

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New PostErstellt: 08.12.07, 13:17  Betreff: Re: DER NEUE TAG 8.12.07 - "Rechnung geht erstmals nicht auf." - VHS in der Schusslinie!  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

Kommentar zum Artikel: "Rechnung geht erstmals nicht auf."

Zitat NT:

"Aus gut unterrichteten Kreisen war zu erfahren, dass es sich um eine fünfstellige Summe handelt."

Wer unterrichtete denn da so falsch?

Beim Minus der VHS insgesamt geht es um eine mittlere 6 !!!!!!!- stellige Summe und die Nachschussleistungen der Stadt Weiden und des Landkreises werden sich wohl dann auch jeweils im sechsstelligen Zahlenbereich finden müssen!

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Zitat NT:

"Betroffen sind nur drei Projekte im Bereich berufliche Fort- und Weiterbildung, die bereits im Dezember 2005 beendet wurden."

Auch das stimmt so nicht!

Empfindlich betroffen sind auch "Projekte", die in diesem Jahr gelaufen sind und bei welchen Herr Dietrich vertragswidrig Dozenten die fest abgeschlossenen, zeitlich befristeten, Honorarverträge ein Vierteljahr vorher aufkündigte.

Diese "fristlosen" Kündigungen wurden den Betroffenen mündlich, einfach so zwischen Tür und Angel mitgeteilt , eine schriftlich begründete Kündigung wurde bis heute verweigert!

Deshalb werden wohl noch arbeitsgerichtliche Kosten zu erwarten sein!

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Zitat NT:

"Die Antragsbewilligung war recht locker, die Endprüfung dafür um so härter." Dabei hätten die drei Projekte eine tolle Erfolgsquote aufgewiesen, sagt Dietrich."

Kann es sein, daß nicht die "Antragsbewilligung" locker war, sondern hier die Rechnung auf Dauer ohne den Wirt gemacht wurde?

Ab 01.01.2005 trat die neue Arbeitslosengesetzgebung in Form von SGBI-SGBXII in Kraft, - im Volksmund kurz HartzIV genannt.

Da gab´s dann die ausufernden, lukrativen "Träger"-Möglichkeiten, über ARGEn und AGENTUREN, Arbeitslosen irgend welche Aus-, Fort- und Sonstbildungs-Kurse aufs Auge zu drücken.

Ob’s denen dann irgend etwas bringt, oder gebracht hat, das wurde wirklich "locker" gehandhabt, Hauptsache der Rubel rollte in die Taschen der "Träger".

An diesem Zapfhahn hing und hängt aber nicht nur die VHS, daran sollte auch erinnert werden!

Als ich Anfang September 07 die Meldung erhielt , daß die ARGE WEN/NEW ab einschl. September für den Rest des Jahres 07, nur noch

30 000.- € zwecks "Förderung" zur Verfügung habe und diese Summe nicht einmal zur Deckung von Bewerbungskosten der Erwerbslosen bis 31.12.07 reiche, war das Euter der Melkkuh trocken!

Es ist der Zeitraum der fristlos-mündlichen Kündigungen durch den VHS-Leiter!

(Ich hatte mich übrigens, wegen dieser skandalösen Finanzmisere der ARGE WEN/NEW an das Bundesministerium für Arbeit u.Soziales gewandt . Von "Förderung Erwerbsloser" kann bei solch eingeschränktem Budget in der Region mit Bayerns zweithöchster Arbeitslosigkeit nicht die Rede sein!)

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Zitat NT:

"Dabei hätten die drei Projekte eine tolle Erfolgsquote aufgewiesen, sagt Dietrich."

Welche Erfolgsquoten? Woran mißt Herr Dietrich diese?

Bestimmt nicht daran, daß seine Kursangebote nachweislich die erwerbslosen Menschen aus HartzIV brachten, mir ist jedenfalls kein Teilnehmer bekannt, der sich aus dem ALGI/ALGII aufgrund seiner Kursangebote hätte befreien können!

Wieder einmal teurer Schiffbruch zu Lasten der Steuerzahler, wie mit der gGmbH "LOGIN", für welche auch damals Arbeitsamt, Landkreis und ESF Steuergelder einsetzten!

Luise Nomayo

Helfen Sozial Weiden e.V. "HSW"

Weidener Initiative für soziale Politik "WISP"

 



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Bernd

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New PostErstellt: 08.12.07, 13:27  Betreff:  Re: DER NEUE TAG 8.12.07 - "Rechnung geht erstmals nicht auf." - VHS in der Schusslinie!  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

Bravo, liebe Baba!

Wir von WISP mischen uns eben überall da ein, wo's notwendig ist, wo vertuscht und verschleiert werden soll !



____________________
Die hohe Kunst der Volksverarschung ist es, selbiges so schnell über den Tisch zu ziehen,
daß die dabei entstehende Reibung als Nestwärme empfunden wird.
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Einmischer

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New PostErstellt: 11.12.07, 21:21  Betreff: Re: DER NEUE TAG 8.12.07 - "Rechnung geht erstmals nicht auf." - VHS in der Schusslinie!  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

Der Sumpf ist groß und überall

Und wieder einmal trifft es die falschen, die Wehrlosen!


WISP mischt sich ein - hilft aufzuklären




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Baba

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New PostErstellt: 25.01.08, 13:45  Betreff: Re: DER NEUE TAG 25.1.08 - "Rechnung geht erstmals nicht auf." - VHS in der Schusslinie! o.T.  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  



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Baba

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New PostErstellt: 25.01.08, 13:50  Betreff: Re: DER NEUE TAG 25.1.08 - "Rechnung geht erstmals nicht auf." - VHS in der Schusslinie!  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

Versuche seit mehr als zwei Stunden schon, den Artikel zur Volkshochschule Weiden und deren immenser Schulden als Scan herunterzuladen, aber Carookee - System spinnt wohl wieder einmal.

Ich stelle daher die URL zum Artikel im Netz nachfolgend ein

http://www.oberpfalznetz.de/onetz/1244516-118,1,0.html

Bleibt festzustellen, daß meine Eingabe an den Stadtrat und Bürgermeister dringend erforderlich war, aber es zeigt sich auch, daß die Schadensbegrenzung und die Aufarbeitung noch nicht so klar ist, wie es sein sollte.

Werde daher nochmals "nachfassen"!:-))

Baba Yaga



[editiert: 25.01.08, 13:58 von Baba]
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Einmischer

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New PostErstellt: 28.01.08, 10:08  Betreff: Re: DER NEUE TAG 8.12.07 - "Rechnung geht erstmals nicht auf." - VHS in der Schusslinie!  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

VHS Weiden- Neuanfang? Schaden- Mißwirtschaftsaufarbeitung??

Baba, ein Nachfassen scheint mir mehr als geboten.

Zitat aus einem
Artikel aus DER NEUE TAG:

Dank der erfolgten Aufteilung - "die VHS konzentriert sich auf den
Kernbereich, die gGmbH macht Projekte" - sei die Arbeit jetzt flexibler
und transparenter. Mit dem Kernbereich ließen sich kaum Erträge
erwirtschaften, betont Dietrich.
Die gGmbH werde für ihre Projekte aber
die Infrastruktur der VHS nutzen und dafür
Kosten begleichen. Dass die
VHS mit diesem Geld einen Teil ihrer Schulden abträgt, lässt sich
vermuten. Doch so weit will sich der Geschäftsführer nicht in die
Karten schauen lassen. "Was die Volkshochschule mit dem Geld macht, ist
Sache der Volkshochschule."

Eigentlich erübrigt sich jeder Kommenrtar dazu. Weitermachen mit derselben Führungskraft in Verbindung mit dem neuen OB!!! Da aber fatalerweise jetzt die Decke, die bis vor kurzem undurchdringlich schien und die Verantwortlichen fröhlich zu welchem Nutzen und Vorteil auch immer agieren ließ, ein klein wenig gelüftet wurde, versteigt man sich zu Aussagen wie in dem oben zitierten Zeitungsartikel. Ich gehe davon aus, dass hier korrekt wiedergegeben wurde.

Eine gemeinnützige GmbH zu gründen, die Verzahnung dieser mit der VHS zu manifestieren, das ist ein Schildbürgerstreich ohnegleichen. Damit werden Verschiebungen und Buchungen "konzernintern" möglich, die jegliche Transparenz und Kontrolle verhindern. Die freie Wirtschaft kennt das schon lange.Ich warte nur noch darauf, dass sich unter diesem Dach weitere Personaltrainer, Finanzberater, selbständig machende Dienstleister aller Arten tummeln(vielleicht auch Leute aus Unternehmensberatungsinstituten).

Ich vermute, dass der Geschäftsführer der VHS, wie auch andere, zum Beispiel bei der Diakonie, Erfahrung im Bereich der Fördermittelgewinnung und der Steuererleichterung durch die Anerkennung der Gemeinnützigkeit
sowie bei Projektdurchführungen gesammelt haben. Und einem OB, der bis vor kurzem noch bei der BA für den Arbeitgeberservice zuständig war und zusammen mit dem Regionalgeschäftsführer BA Bayern ein bombastisches Sklavenarbeitsmodell in Weiden etablieren möchte, diesem OB wird in seiner Eigenschaft als Aufsichtsratmitglied bei der kommunalen VHS besimmt auch einiges einfallen, um die angekündigten Personalkosten bei eben dieser VHS zu reduzieren. Es würde mich nicht allzusehr verwundern, hätte die Stammbelegschaft der VHS in den letzten fünfzehn Jahren kaum eine Gehaltserhöhung bekommen. Das sind aber die Leute,die ReferentenInnen, die sich persönlich engagieren, die Leistung am Kunden bringen!!Das ist das Kerngeschäft einer VHS. Und das ist auch aller Ehren und lobenswert.

Weiden hat ein jahrzehntelanges Regieren unter einem Stadtherren und seinen Helfern erlebt, die Wähler haben das bei der Bürgermeisterwahl entsprechend honoriert, Versprechungen gab es im Wahlkampf und in jüngster Zeit genug. Bei mir kommen Zweifel auf an dem Willen zur Durchsetzung dieser Versprechungen.

Der Wähler ist nicht nur Stimmvieh, auch bei Herrn Koch in Hessen wird sich diese Erkenntnis eventuell irgendwann einstellen. Warum sollen die Weidener dümmer sein als die Hessen?

Bei einer Vermischung, und es ist nichts anderes, der VHS und einer Projektgesellschaft wird die Kontrolle der aus Steuermitteln eingesetzten Gelder nahezu unmöglich. Ja, es steigt sogar die Gefahr einer Rückzahlungsforderung, sollten bei einer neutralen Überprüfung(EU-Kontrolleure sind es manchmal noch) fehlerhafte Vorgänge festgestellt werden. Was dann??

Es müssten in so einem Fall auch die Verantwortlichen persönlich dafür haftbar gemacht werden. Das wäre gelebte Demokratie. Nach meiner Überzeugung ist es in Ordnung, wenn Führungskräfte nicht im Niedriglohnsektor angesiedelt sind. Aber auch nur dann, wenn deren Leistung stimmt. Im obersten Gehaltssektor des öffentlichen Dienstes/Beamtentums angesiedelt zu sein ohne wirkliche Verantwortung zu tragen(diese bei eigener Unfähigkeit gegebenfalls nach unten zu delegieren) , dies ist meiner Meinung nach eine zutiefst inhumane Selbstbedienungsmentalität.

Weidener und Landkreisbewohner, paßt auf!!!









[editiert: 28.01.08, 13:52 von Einmischer]
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Baba

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New PostErstellt: 28.01.08, 11:39  Betreff: Re: DER NEUE TAG 8.12.07 - "Rechnung geht erstmals nicht auf." - VHS in der Schusslinie!  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

Hallo, Einmischer!

Deine Kritik ist voll berechtigt und zeigt die absoluten Schwachstellen bei dem geplanten Konstrukt auf.

Fragen sollte man aber auch, warum drei Jahre lang keine Überprüfung und Kontrolle stattgefunden hat?

Da müssen die "Entlastungs-OK´s" der Jahresrechnungen/Abschlüsse am gesamten Vorstand des VHS-Vereins vorbeigeflogen sein.

Versuche doch Deine Darlegungen als Leserbrief in den NT zu bringen! Es wäre gut, wenn er erschiene, weil so die Diskussion im Vorwahlkampf doch einiges verbessern könnte.

Baba Yaga



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Einmischer

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New PostErstellt: 26.05.08, 07:29  Betreff: Re: DER NEUE TAG 8.12.07 - "Rechnung geht erstmals nicht auf." - VHS in der Schusslinie!  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

Gutachten als Rettungsanker

so ist der Artikel in der Tageszeitung DER NEUE TAG vom 23.5.2008 überschrieben. Darin wird der Geschäftsführer der VHS Weiden-Neustadt, Herr Leo Dietrich,zitiert: Eine Gründung einer gemeinnützigen GmbH ist erfolgt, damit haben wir getan was für uns möglich ist.

Zu dieser Farce und den Hintergründen habe ich mich bereits in einem vorangegangenen Artikel in diesem Forum gemeldet. Zur Erinnerung:damit versuchen meiner Meinung nach die Verantwortlichen dieser unglaublichen Mißwirtschaft, sich der Verantwortung zu entziehen und weiter am mehr oder weniger gut mit Fördermitteln gefüllten Futtertrog satt zu werden.

Herr Leo Dietrich verspricht sich von einem externen Gutachter "anhand dieses Gutachtens werden die entsprechenden Lösungsschritte in die Wege geleitet". Diese Aussage läßt den Schluß zu, dasss die Gefahr eines Gefälligkeitsgutachtens nicht ausgeschlossen ist. Wer ist dieses externe Gutachterunternehmen, wer hat es eingesetzt und wer bezahlt es? Im Sinne der sozialen Bedeutung einer Erwachsenenbildungseinrichtung hoffe ich, meine Befürchtungen treffen nicht zu.

Wenn, wie bekannt, solange Mißwirtschaft betrieben werden konnte, sämtliche Kontrollgremien versagten(einschließlich kommunaler Fachkräfte)- Baba hat es in ihrem Beitrag im Forum bestens beschrieben - dann kann es nur eine saubere Lösung geben:

Neuanfang unter neuer Führung,objektive Überprüfung und Haftbarmachung
der Verantworlichen, Auflösung der gemeinnützigen GmbH, Konzentration auf den Kernbereich- die Erwachsenenbildung und gleichzeitig die Besetzung von
Kontrollorganen mit unabhängigen Fachleuten um
Selbstbedienungsmentalität vorzubeugen.

Der Vorschlag von Landrat Wittmann, sich vom Vorstand zurückzuziehen(ebenso wie der neue OB aus Weiden) und einen teilnahmeberechtigten Vertreter in den Vorstand zu entsenden, ist ein Ansatz, der aber das Problem nicht löst. Der Kämmerer in Weiden zum Beispiel spielte bei den letzten Skandalen bei Projektvergaben(Stadtbau,Energiecontracting,Klinik AG,Stadtbau...) meiner Meinung nach keine sehr gute Rolle. Übrigens: teilnahmeberechtigt muss nicht stimmberechtigt heißen!! Damit steht man nicht in der Verantwortung!

Ein Abschieben der Verantwortung - der Kreistag soll entscheiden - legt den Verdacht nahe, hier sollen Pfründe gesichert werden und die Zeche zahlen die Referenten, die VHS-Beschäftigten und die Kursteilnehmer der VHS.

der Artikel: http://www.oberpfalznetz.de/onetz/1386975-118,1,0.html






[editiert: 26.05.08, 13:27 von Einmischer]
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Baba

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New PostErstellt: 07.06.08, 13:30  Betreff: VHS in der Schusslinie - Es ist noch schlimmer, als gedacht - die ganze Wahrheit steht noch aus  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

Von (rg)  |  06.06.2008  | Netzcode: 1404623

Empörter Landrat stürmt hinaus

Eklat bei der Krisensitzung der Volkshochschule - OB Seggewiß friert städtische Zuschüsse ein

(rg) Die Krisensitzung ist gerade eine Stunde alt, da kriegt der Landrat die Krise. Simon Wittmann platzt der Kragen. "Wenn ich hier auf der Anklagebank sitze, dann stelle ich im nächsten Kreisausschuss den Antrag, dass wir uns aus der Erwachsenenbildung zurückziehen", droht er......

http://www.oberpfalznetz.de/onetz/1404623-118-empoerter_landrat_stuermt_hinaus,1,0.html

Dietrich mußte Abrechnung vorlegen und sich dem von Ihm verantworteten Schuldenberg stellen! Siehe NT - Artikel vom 6.6.08

Hier nun die einschlägigen Rechtsgrundlagen zur verfassungsmäßig verankerten Zielsetzung der Erwachsenenbildung und der Aufgabenverteilung:

    Zitat:

    Die Bayerische Verfassung:
    Art. 83 (1)

    >>In den eigenen Wirkungskreis der Gemeinden (Art. 11 Abs. 2) fallen
    insbesondere die Verwaltung des Gemeindevermögens und der Gemeindebetriebe;
    ... Volks- und Berufsschulwesen und Erwachsenenbildung,...

    Art. 57 (1)

    >>Im eigenen Wirkungskreis sollen die Gemeinden in den Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit die öffentlichen Einrichtungen schaffen und erhalten, die nach den örtlichen Verhältnissen für das wirtschaftliche, soziale und kulturelle Wohl ihrer Einwohner erforderlich sind, insbesondere Einrichtungen... Die Verpflichtung, diese Aufgabe zu erfüllen, bestimmt sich nach den besonderen gesetzlichen Vorschriften.

    Gesetz zur Förderung der Erwachsenenbildung in Bayern:

    Art. 2 (Staatliche Förderung)

    >>Der Staat fördert die Erwachsenenbildung unbeschadet der Aufgabe der Gemeinden (Art. 83 Abs.1 der Verfassung) durch finanzielle und sonstige Leistungen mit dem Ziel, daß im ganzen Land leistungsfähige Einrichtungen mit einem breitgefächerten Bildungsangebot zur Verfügung stehen.

Prinzipiell sind die vorgenannten Artikel der Verfassung "nur" Zielvorgaben. Bei der Aufgabenerfüllung haben sich die Handelnden lediglich an die Grundsätze der Zielsetzungen zu halten.
Entscheidend für die Kommunen ist daher Art. 57(1) mit der Sollvorschrift, die zwar einem prinzipiellen Muß gleichkommt, wobei er Ausgestaltung ein weiter Rahmen gesetzt wurde. Das ursprüngliche "Soll" wird bereits im ersten Satz des Artikels erheblich relativiert durch den Passus  " in den Grenzen der Leistungsfähigkeit"!

Wenn ich das auf Weiden und den Landkreis herabbreche, dann haben beide wohl "in den Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit" und unter Berücksichtigung des von ihnen festgestellten Bedarfes mit der Beteiligung an einem VHS-Verein und der geregelten Bezuschussung über ein festes Budget, ihre Aufgaben erfüllt.

Die Frage, in wie weit OB und Landrat, als Aufsichtsräte oder direkte Mitglieder Pflichten der Kontrolle vernachlässigten, kann abschließend nur aus der jeweiligen Aufgaben- und Funktionsbeschreibung der Vereinssatzung beurteilt werden. Die liegt mir nicht vor, auf sie wurde bisher kein Bezug von den Medien und auch nicht von den Betroffenen genommen.

Die Schuldfrage muß bei diesen exorbitant hohen Schuldensummen aber unbedingt abgeklärt werden, da auch damit die Haftungs- und Regressfragen betroffen sind.
Hier haben Medien und Öffentlichkeit immer wieder darauf hinzuwirken, daß nicht durch ein schnelles, neues Betriebs-und Zuständigkeitenkonstrukt,- angedeutet wurde gGmbH oder Eigenbetrieb -, letztlich die Schulden zwischen Stadt und Landkreis "aufgeteilt" werden, also dem Steuerzahler aufgebürdet werden!

Ich denke, ein Geschäftsführer ist nicht nur für eine wirtschaftliche und sparsame Geschäftsführung zuständig, er trägt auch die Veratwortung für alle Entscheidungen, welche er bei kostenrelevanten Unternehmungen getroffen hat.

Wenn bisher keine Abschlüsse, Kalkulationen und Abrechnungen vorgelegt wurden, ja, Mitgliederinformation sogar verhindert wurde,


- OB hat es "Kopfstände" gekostet, eine Versammlung mit Rechenschaftsbericht am 5.6.08 (hoffentlich vollständigem)durchzusetzen und auch der Landrat hatte sich vergeblich bemüht, bis Januar 08 Abrechnungen auf dem Tisch zu haben -,


muß wohl davon ausgegangen werden, daß die Verhinderungsstrategien des Herrn Dietrich bereits den rechtskonformen Handlungs- und Pflicht-Bereich verlassen haben und es wird wohl auch hier zur Überprüfung einer Straftatrelevanz kommen müssen.

Natürlich ist vorwerfbar, daß niemand bis jetzt Herrn Dietrich zur Abrechnung und Offenbarung gezwungen hattte.

Ich erinnere daran:

Erst durch meine Eingabe an OB Seggewiß und die Info an Landrat Wittmann über die Schuldenstände der VHS und deren Sperrung des Kontokorrentkontos bei der Weidener Sparkasse, ist der Stein ins Rollen gekommen.
Wenn man die Stellungnahmen des Herrn Dietrich zum Zeitungsbericht über meine Eingabe nachliest, findet man auch dort nur eine Vertuschungslüge nach der anderen, Ausreden und Angriffe "auf den Boten der schlechten Nachricht!"

Übrigens, Art. 2 (Staatliche Förderung) besagt nur, daß der "Staat" fördert und bezuschußt, unabhängig davon, was die Kommunen leisten.

Man sollte also auch davon ausgehen, daß die Kosten dieser Mißwirtschaft der VHS Weiden weit höher sind,

als 490 000€ + 409 000€ Schulden,
plus 110 000.-€ jährlicher Zuschuß der Kommunen,
plus jährliche Einnahmen aus Teilnehmergebühren,
plus "Trägerleistungen" der Agentur für Arbeit, bzw. ARGE Weiden,
plus ESF-Förderleistungen,

sondern auch staatlicher seits Gelder hineingeflossen sind!

Der Prüfungsverband und die Regierung der Oberpfalz sollten schnellstens eingeschaltet werden!



[editiert: 07.06.08, 13:31 von Baba]
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