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Ein Fall der besonderen Art

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Nike

Beiträge: 22


New PostErstellt: 18.06.08, 21:05  Betreff: Ein Fall der besonderen Art  drucken  Thema drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

Hallo WISP-Freunde.

Neulich hatte ich mich sehr über die ARGE Weiden geärgert.

Sokrates bekam einen Anruf von seiner Schwester. Sie wollte sich erkundigen über die Arbeitslosenberatung die im Haus stattfindet.Das Problem das sie beschäftigt war so unglaublich, dass ich beschlossen hatte es Euch allen mitzuteilen.

Ihre Tochter hat ein schulpflichtigen Sohn und eine Tochter mit 6 Wochen.Sie hat ca. 2 Wochen vor der Geburt der Kleinen ihren ersten Antrag auf ALGII gestellt.Weil wir ja wissen wie lange die Angestellten der ARGE brauchen, hatte sie sich auf ca 2-3 Wochen darauf eingestellt bis der Bescheid kommt. Es vergingen 4 Wochen und kein Bescheid. Mittlerweile ging sie zur Argentur um sich zu erkundigen, wie es aussieht, denn sie hat zwei kleine Kinder die was zu essen brauchen.Sie wurde vetröstet und sie sagten, sie sollte doch noch ein wenig Geduld haben.Inzwischen sind 8 Wochen vergangen und sie hat immer noch keinen Bescheid und kein Geld.Die Eltern der jungen Mutter, helfen den dreien so gut es geht.Doch das ist doch nicht Sinn der Sache. Für was sind denn die auf dem Amt da?? Um zu schlafen??? Eine absolute Unverschämtheit, wie die mit Menschen umgehen.

Gott sei Dank muss ich sagen, wurden sie von unserer Amazone Baba Yaga unter ihre Fittiche genommen. Sie hat den obersten Chef der ARGE eine wunderschönen Brief geschrieben, den er sich bestimmt nicht hinter den Spiegel stecken wird.

Es grüßt Euch Nike



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Nike

Beiträge: 22


New PostErstellt: 20.06.08, 21:05  Betreff: Re: Ein Fall der besonderen Art Teil II  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

Hallo liebe WISP-Freunde

Hier ist die Fortsetzung des Falles der mich so aufgeregt hat.Heute ist Freitag und die junge Familie von der ich geschrieben habe, hat uns heute vormittag kontaktiert.Stellt euch mal vor,sie bekam einen 4-seitiges Schreiben der ARGE Weiden/NEW. Sie bräuchten noch diverse Unterlagen, damit sie den "Fall" bearbeiten können.Natürlich war immer noch kein Geld auf dem Konto.

Wir, ein Teil von WISP, Sokrates,Baba Yaga und auch ich waren entsetzt und empört über diese Schlamperei.  In ca 5 Wochen muss die junge Familie ausziehen und sind dann obdachlos.Aber das interessiert da drin keinen.

Sie haben sogar die Frechheit bessen die Eltern der jungen Frau zu fragen,ob sie nicht derweil bei ihnen einziehen könnten. Wäre natürlich möglich, wenn die Wohnung nicht zu klein wäre.

Wir benachrichtigten sofort unsere AMAZONE Baba Yaga. Sie kam so bald es ging vorbei und dann dauerte es ca 2 Stunden bis Baba Yaga eine dreiseitigen Beschwerdebrief schrieb.Noch "saftiger" als der erste war.

Es wäre doch gelacht,wenn wir nicht das bekommen was wir fordern.

Und wieder mein Spruch:"Ich danke Gott, dass es Baba Yaga und WISP gibt."

Nur so können Machenschaften und unmenschliches Handeln öffentlich aufgedeckt werden.

Es grüsst Euch alle

Nike



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Bernd

Beiträge: 1388
Ort: Berlin


New PostErstellt: 23.06.08, 19:57  Betreff: Re: Ein Fall der besonderen Art Teil II  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

    Zitat: Nike

    "Ich danke Gott, dass es Baba Yaga und WISP gibt."


... liebe Nike, was kann denn G'tt dafür, daß es Baba Yaga und WISP gibt?

... laß den man also besser weg und danke Baba lieber doppelt, denn sie hat's verdient und nicht - na, Du weeßt schon

mit anarchistischem Heidenspaß jelästert
Icke





____________________
Die hohe Kunst der Volksverarschung ist es, selbiges so schnell über den Tisch zu ziehen,
daß die dabei entstehende Reibung als Nestwärme empfunden wird.



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Nike

Beiträge: 22


New PostErstellt: 24.06.08, 10:01  Betreff: Re: Ein Fall der besonderen Art  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

Hallo Bernd.

Es tut mir leid, aber ich bin nun mal auf meine Art und Weise gläubig.Das ist nun mal so.

Da kann man darüber streiten.

Gruss Nike



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Nike

Beiträge: 22


New PostErstellt: 27.06.08, 21:07  Betreff: Re: Ein Fall der besonderen Art Schlussakt  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

Liebe WISP-Freunde.

Ich freue mich wie ein Schnitzel.

Unsere Baba Yaga hat wieder einmal gesiegt. Die junge Familie hat endlich ihren Bescheid bekommen. Nächstes Monat kommt das langersehnte, rettende Geld und sie können beruhigt in eine andere Wohnung umziehen.

Vielen lieben Dank Baba Yaga und auch liebe Grüsse von der jungen Familie und deren Eltern.

Es grüsst Euch

Nike



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Baba

Beiträge: 551

New PostErstellt: 28.06.08, 01:01  Betreff: Re: Ein Fall der besonderen Art  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

    Zitat:

    Hallo WISP-Freunde.

    Neulich hatte ich mich sehr über die ARGE Weiden geärgert.

    Sokrates bekam einen Anruf von seiner Schwester. Sie wollte sich erkundigen über die Arbeitslosenberatung die im Haus stattfindet.Das Problem das sie beschäftigt war so unglaublich, dass ich beschlossen hatte es Euch allen mitzuteilen.

    Ihre Tochter hat ein schulpflichtigen Sohn und eine Tochter mit 6 Wochen.Sie hat ca. 2 Wochen vor der Geburt der Kleinen ihren ersten Antrag auf ALGII gestellt.Weil wir ja wissen wie lange die Angestellten der ARGE brauchen, hatte sie sich auf ca 2-3 Wochen darauf eingestellt bis der Bescheid kommt. Es vergingen 4 Wochen und kein Bescheid. Mittlerweile ging sie zur Argentur um sich zu erkundigen, wie es aussieht, denn sie hat zwei kleine Kinder die was zu essen brauchen.Sie wurde vetröstet und sie sagten, sie sollte doch noch ein wenig Geduld haben.Inzwischen sind 8 Wochen vergangen und sie hat immer noch keinen Bescheid und kein Geld.Die Eltern der jungen Mutter, helfen den dreien so gut es geht.Doch das ist doch nicht Sinn der Sache. Für was sind denn die auf dem Amt da?? Um zu schlafen??? Eine absolute Unverschämtheit, wie die mit Menschen umgehen.

    Gott sei Dank muss ich sagen, wurden sie von unserer Amazone Baba Yaga unter ihre Fittiche genommen. Sie hat den obersten Chef der ARGE eine wunderschönen Brief geschrieben, den er sich bestimmt nicht hinter den Spiegel stecken wird.

    Es grüßt Euch Nike

Liebe Nike!

Gut, daß Du die Info-Arbeit übernommen, und unsere Mitglieder, Sympathisanten und Leser von WISP auf dem Laufenden gehalten hast.

Ja, ich bestätige, es war wieder einmal ein Horrorszenarium, wie einerseits die ARGE Weiden jeden zweiten Tag sich als Retter der Menschheit in der Weidener Regionalzeitung darstellt und wie anderseits die tagtägliche Realität der Unmenschlichkeit und Gesetzesmißachtung aussieht.

Eine hochschwangere Frau, - 14 Tage vor der Niederkunft -, beantragte HartzIV, weil der zukünftige Vater ihres Kindes die Krise bekam und sich von Dannen machte. Die Unterlagen für die Antragstellung wurden mit entsprechenden Belegen vollständig im Beisein einer Zeugin bei der ARGE am 23.4.08 eingereicht und angenommen. Die Sachbearbeiterin vermerkte wegen der Dringlichkeit auch noch "eilt" auf dem Deckblatt , wobei noch eindringlich darauf hingewiesen wurde, daß die Antragstellerin, - bereits Mutter eines Kindes -, sofort ihre große Wohnung zu kündigen und eine entsprechend kleinere zu suchen habe.

Die Antragstellerin kündigte wie angewiesen ihre Wohnung, meldete die Geburt ihrer Tocher und......hörte weiterhin nichts von der ARGE!

Nicht nur die Luft wurde in der kleinen Familie der alleine erziehenden Mutter dünn, auch das Geld und die Nahrungsvorräte gingen zu Ende und Obdachlosigkeit drohte, denn die Wohnung wurde nach Geheiß gekündigt und eine neue nicht gefunden, weil kein Nachweis über HartzIV oder Einkommen vorgelegt werden konnte.

In der Hoffnung, endlich müsse doch der Bewilligungsbescheid und das Arbeitslosengeld eingehen, wartete die junge Mutter zwei ganze Monate zu, so lange, bis nichts mehr zum Nagen und Beissen vorhanden war, und wandte sich erst dann in ihrer Not an HSW e.V. - Beratungsstelle.

So erfuhr ich von der menschenverachtenden Verschleppung und Untätigkeit der Weidener ARGE, welche anderseits ständig mit "Leuchtturmprojekt-Propaganda" die Seiten der Presse füllt.

Sofort wurde eine Beschwerde an den Leiter der Geschäftsstelle gerichtet und ein Zahlungstermin innerhalb einer weiteren Woche vorgegeben. Danach sollte entweder das zustehende ALGII  oder aber ein Vorschuß darauf überwiesen werden, um die alleinerziehende Mutter von zwei Kindern vor dem Schlimmsten zu bewahren.

Als Reaktion darauf erhielt die Wöchnerin einen unverschämten Brief, in welchem die Sachbearbeiterin der ARGE sie aufforderte verschiedene Urkunden und amtliche Belege beizubringen, um den HartzIv-Antrag bearbeiten zu können. Bei den nachgeforderten Belegen handelte es sich ausschließlich um Dokumente, welche erst von anderen Institutionen und Behörden ausgestellt werden müssen (Erziehungsgeld, Kindergeld, Unterhaltstitel durch Gerichte), aber wegen des Bedarfs- und Stichtagsprinzipes für die Gewährung von HartzIV nur eine nachrangige Rolle spielen.

Die Sachbearbeiterin wollte damit das Verschulden für die Untätigkeit der ARGE umkehren und die Schuld an der Verschleppung des Verfahrens der Antragstellerin in die Schuhe schieben.

Besonders hinterhältig und menschenverachtend war die Tatsache, daß weder Mutter noch die beiden Kinder krankenversichert waren und die Sachbearbeiterin in ihrem Schreiben damit drohte, sollten die gewünschten Unterlagen nicht bis 4.7.08 eingereicht sein, "kein Cent Arbeitslosengeld weiter bezahlt" würde. Dabei wurde nach 2 Monaten Untätigkeit dieser Sachbearbeiterin kein einziger Cent bezahlt, geschweige denn der entsprechende Leistungsbescheid erlassen, welcher auf der Basis der Verhältnisse bei Antragstellung hätte erstellt werden müssen. Die zukünftigen Änderungen durch Geburt des Babys und dann später, bei Gewährung von Kindergeld, hätten nach den gesetzlichen Regelungen in einem weiteren Änderungsbescheid berücksichtigt werden müssen. Andernfalls könnten Menschen verhungern, wenn sie darauf zu warten hätten, bis andere beteiligte Ämter und Institutionen rechtskräftig ihre Entscheidungen getroffen haben, - z.B. bis Gerichte die Unterhaltsforderungen als Titel festgesetzt haben, was teilweise Jahre dauern kann! 

Als der, von mir gesetzte Termin, ohne Antwort und Reaktion des Geschäftsstellenleiters, Herrn W.Thiele, ARGE Weiden, verstrich, wurde eine 2. Beschwerde an die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg, Herrn Jürgen Weise, und an den Bundesminister für Arbeit und Soziales, Herrn Dr. Olaf Scholz, als Eilmeldung verschickt und es wurde auch beim Sozialgericht Regensburg Antrag auf Erlass einer "Einstweiligen Anordnung" gestellt.

Dieses Auffahren aller rechtlichen Schwergeschütze hatte dann innerhalb weiterer drei Tage den Erfolg gebracht, daß die Mutter mit Baby und Kleinkind nun zumindest über das Existenzminimum zum Lebensunterhalt verfügt.

Was bleibt ist die Erkenntnis,

daß die ARGE Weiden mit allen, auch illegalen Mitteln versucht, Menschen so lange wie überhaupt möglich, aus der Arbeitslosenstatistik zu halten, - schließlich war diese Mutter mit zwei Kindern weder in der April-, noch in der Mai-Statistik erfaßt -,

daß diese ARGE skrupellos über Leichen geht, wenn vermeintlich wehrlose und geschwächte Menschen ihre Rechte in Anspruch nehmen wollen,

daß von dieser ARGE auch in Kauf genommen wird, gegebenenfalls Gerichts- und Anwalts-kosten zahlen zu müssen, um mit dem Versuch des Sozialbetruges, wie dies hier kein Einzelfall ist, durchzukommen,

daß eine, vorher gesetzesgläubige, junge Frau, nun erkannt hat, nicht das zählt, was auf dem Papier verbrieft ist, sondern das, was man sich täglich erstreiten und gegen diesen überheblichen Amtsapparat durchsetzen muß.

Danke, so zieht sich diese Regierung ihre Rebellen und Feinde selbst!

Schäuble und Beckstein sind nicht dumm, sie wissen genau, warum sie die gesamte Bevölkerung bespitzeln, belauern, überwachen und am liebsten kasernieren wollen, sie und ihre Schergen legen täglich die Ursachen dafür!

Baba Yaga



[editiert: 28.06.08, 01:14 von Baba]

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Bernd

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Ort: Berlin


New PostErstellt: 28.06.08, 03:58  Betreff: Re: Ein Fall der besonderen Art  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

... in unseren Amtsstuben grassiert eine immer erschreckendere menschenverachtende Gesinnung
... bis auf ganz wenige Ausnahmen scheint es so, wie Karl Weiss in der "Berliner Umschau" kürzlich schrieb, daß tatsächlich ein "Wettbewerb um den Gerhard-Schröder-Preis der niederträchtigsten Behandlung der Arbeitslosen" stattfindet ( http://www.carookee.com/forum/WISP/3/21607489.0.30115.html )
... die verbrecherische Politik der Sozialkahlschlagparteien SPD-Grüne-CDU/CSU-FDP ist dafür verantwortlich
... es ist ein Skandal, wie die jetzige Bundesregierung, insbesondere die "christliche" Union, den "neuesten" Armutsbericht abhandelt, der Daten aus dem Jahr 2005 (zweitausendfünf !!!) zur Grundlage hat
... da wiegelt der Wirtschaftsminister CSU-Glos ab und meint höhnisch, der Bericht stimme so nicht mehr, weil es heute in 2008 den Menschen viiiiel besser gehe, denn immerhin hätten 2 Millionen Arbeitslose vermittelt werden können
... was Glos wohlweislich und zynisch verschweigt, ist, daß weit mehr als die genannten 2 Millionen längst nicht mehr von den Einkünften ihrer "Arbeit" leben können und die Nocharbeitsplatzbesitzer unter immer größeren Druck geraten, jeder, von der verbrecherischen Politik wohlwollend begleitet, noch so großen Schweinerei seitens der Arbeitgeber nachzugeben, nur um den immer schlechter bezahlteren Arbeitsplatz zu behalten
... ungeheulich und zutiefst menschenverachtend ist, wenn die Bundersregierung für 2008 festsetzt, daß ihrer Meinung nach erst als arm gilt, wer weniger als 781 (siebenhunderteinundachtzig) Euro im Monat zur Verfügung hat, also davon Miete zahlen und leben muß, wobei die Miete selbst für Einraumwohnungen heute schon oft locker 450 Euro kalt beträgt !!!
... in 2005 galt noch laut damaliger Statistik der gleichen Politverbrecher als arm, wer weniger als 989 Euro monatlich zur Verfügung hatte
... sind seither die Mieten, die Energiekosten, die Lebensmittel und und und etwa billiger geworden? !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
... noch entlarvender ist, daß der monatlich unpfändbare gesetzliche Freibetrag 989 Euro beträgt, weil seinerzeit festgelegt wurde, daß dieser Betrag das absolute Existenzminimum sei
... und da will uns die herrschende Politbande jetzt weismachen, von 781 Euro könne man locker menschenwürdig leben !!!!!!!!!!!!
... wir erinnern uns, um etwa diesen Betrag wollten diese Politverbrecher erst kürzlich kaltschnäuzig ihre Diäten erhöhen, mußten das aber nach allgemeinen Protesten erst einmal verschieben
... wundern wir uns da wirklich, wenn in den Amtsstuben ein solcher Geist, wie ihn Nike und Baba beschrieben haben, herrscht?
... wie ich an anderer Stelle schon sagte, mit einer solchen Gesinnung und mit solchen Tugenden sind KZ's betrieben worden

einen schönen Tag noch
Bernd



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daß die dabei entstehende Reibung als Nestwärme empfunden wird.
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Einmischer

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New PostErstellt: 28.06.08, 16:20  Betreff: Re: Ein Fall der besonderen Art  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

Es ist ein großes Glück dass es noch Menschen wie Baba gibt !!!

Aber wie tief muß ein Staatsapparat mit seiner Gesetzgebung und seinen Durchführungsverordnungen gesunken sein, um das Enstehen von Fällen wie zum Beispiel diesem (leider kein Einzelfall) möglich zu machen?

Welches Selbst- und Menschenverständnis haben verantwortliche Entscheidungsträger in Beamtenbüros? Ich unterstelle dabei, dass so manch ein SachbearbeiterIn weisungsgemäß handeln muss. Trifft das nicht zu, ist alles noch schlimmer.

Es droht ein diktatorischer , auf Angst basierender Gewaltstaat, in dem die Realität meilenweit von den schön zu lesenden Grundrechten entfernt ist








[editiert: 28.06.08, 16:21 von Einmischer]
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Sokrates

Beiträge: 138

New PostErstellt: 28.06.08, 16:58  Betreff: Re: Ein Fall der besonderen Art  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

Wo Du recht hast, hast Du recht. Die Geschichte wiederholt sich immer wieder. Mit jeder Legislaturperiode werden unsere Politklassen immer blöder und skrupelloser, da ihnen jedes Format und Charissma oder gar Weitblick und Fantasie fehlt um einen Staat zu führen. In unserem Parlament sitzen eindeutig mehr Absolutnieten als auch nur ansatzweise Fachpolitiker. Wir sind schon wieder am Anfang 1933. Damals wurde dem Bürger der "Feind" Jude untergejubelt, was heute nicht mehr geht und darum wird der "Neue Feind" in der Form der "Sozialschmarotzer,Unterschichtler, arbeitsscheues Gesindel, Präkariat" und weitere Verunglimpfungen dargestellt. Der Boden wird bereitet für die grosse Jagd auf "nicht wertes Leben", wie es schon einmal war. Auf unserem Reichstagsgebäude steht: Dem deutschen Volke." Real gesehen muß das umgeändert werden in:

Gegen das deutsche Volk

Überzeugter Gegner der deutschen Korruptionspolitik in Bund, Land und Komune.

Sokrates



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Nike

Beiträge: 22


New PostErstellt: 28.06.08, 17:57  Betreff: Re: Ein Fall der besonderen Art  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

Hallo liebe WISP-Freunde.

Vor ungefähr 10 Minuten bekam Sokrates einen Anruf von der jungen Mutter, über die ich einen Artikel geschrieben hatte.

Heute Vormittag war in ihrer Post ein Brief der ARGE dabei.Als sie ihn öffnete traf sie fast der Schlag. 

Eine Mitarbeiterin der ARGE hat sie für Montag eingeladen und möchte mit ihr über ihr Bewerberangebot und berufliche Situation sprechen.Man muss sich das mal vorstellen.Eine Frau die im Mutterschutz steht, soll sich über Bewerbung und einen Job Gedanken machen.Unglaublich so was.

Ausserdem ist die Einladung viel zu kurz angesetzt.Ich persönlich glaube, dass ist wieder ein Versuch der ARGE die junge Frau irgendwo einzuschieben, damit sie aus der Arbeitslosenstatistik verschwindet und weil sie sich erlaubt hat, Hilfe bei unserer Baba Yaga zu holen.

Liebe Freunde ich bleibe sicherlich an dem "Fall" dran.

Es grüsst Euch alle

Nike



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