Hallo, Gönner!
Zitat:
War eine sehr eindrucksvolle Veranstaltung, ja Krankenhausvorstände, Gewerkschaftler, Ärzte, Schwestern, Pfleger, Servicemitarbeiter, Verwaltungsangestellte, Kückenpersonal und und und vertreten waren und einheitlich Ihren Protest geäußert haben.... |
Ich breche mal das Defizit-Problem der "Nordoberpfälzer Krankenhaus AG" aus dem Allgemeinen in das Konkrete herunter:Diese Krankenhaus AG war so überflüssig wie ein Kropf, denn sie löst keine Probleme, weder bei der Patientenversorgung und damit auch nicht im Bereich medizinischer oder pflegerischer Arbeinehmer-Politik!
Mir graust es, wenn Gewerkschafter (von ver.di) und Krankenhausvorstand sich an der Demo beteiligen, denn sie waren und sind es, welche diese Tarif- und Beschäftigungskonstrukte vereinbart und abgeschlossen haben.
Sie waren an der AG-Gründung maßgeblich beteiligt und wenn, - um nur ein Beispiel zu nennen -, die alleinigen "Gründungskosten" mehr als eine Mio. EURO kostet (Grunderwerbsteuer 300 000.- Euro für Grundstücke, die vorher ohnehin im Eigentum der "Gründer" waren und nur zusammengefaßt und unter einem neuen Firmenbegriff rangieren und dafür das "Ideenhonorar?" an eine Treuhandgesellschaft in Mchn. i.H. v. 700 000.- Euro), - nicht berechnet sind darin die "Leistungen dieses "Krankenhausvorstandes" -, dann sollte man sich schon umsehen, wer da die Protestwoge zu eigenen, weiteren Profiten nutzen möchte.
Ver.di hat mitgemacht!
Unter dem Vorwand, angeblichen Arbeitsplätzeabbau durch die neue AG zu vermeiden, haben die auch noch Sondervereinbarungen zu den Tarifverträgen geschlossen und die Bediensteten im Pflege- und Medizin-Bereich an den Verlusten über Lohnabzüge beteiligt (voriges Jahr 3%, heuer 2%).
Man führe sich das vor Augen:
Eine AG wird 2006 gegründet, dazu muß sie postive Zahlen in der Eröffnungsbilanz ausweisen und dann werden schon im darauffolgenden Jahr der gloriosen Gründung 2007, ohne gravierende Veränderungen der ministeriellen und gesetzlichen Vorgaben, ein hoher Verlust der AG ausgewiesen, der den Bediensteten in die Lohn-Rechnung gestellt wird.
Anmerkung:
Unter diesen Vertragsvereinbarungen wird jeder "Krämer" dafür sorgen, daß statt Gewinnen, entsprechend Verluste ausgewiesen werden, - das reduziert die vorher vereinbarten Tariferhöhungen - und es ist ausserdem kein Kunstück, einen Verlust zu erwirtschaften, statt einen Gewinn, was jeder Krämer weiß!
Wer z.B. die bestehenden Krankenhausküchen schließt und dafür eine einzige für 8 Krankenhäuser zusammen least, zu einem Preis von insgesam 15 Mio Euro innerhalb von 18 Jahren, die Gebäude dafür abtritt und hinterher nakt dasteht, der braucht sich nicht an der Demo der Arbeitnehmer gegen die "Deckelung" beteiligen! Der ist ein U-Boot!
Das ist nur ein markantes Geldverbrennungsbeispiel dieser Krankenhaus AG, bei welchem alleine die "Konstrukteure", die "Berater", die "Gaschäftsführer" den Reibach machen und bei Wegfall der Deckelung erst recht!
Luise Nomayo