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Infamitäten des Sandro Hammer

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Bernd

Beiträge: 1102
Ort: Berlin


New PostErstellt: 07.12.07, 19:33  Betreff:  Infamitäten des Sandro Hammer  drucken  Thema drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

kopiert aus: http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/1195244-127,1,0.html#top


Von (wb) | 06.12.2007 | Netzcode: 1195244

Neustadt/WN

Die Linken machen Ankündigung wahr

Kandidaten für Bürgermeister-, Stadtrats- und Kreistagswahl eingereicht - Sandro Hammer Listenführer


Die "Linken" haben ihre Ankündigung wahrgemacht und Wahlvorschläge für die Kommunalwahl im März 2008 eingereicht. Sandro Hammer, Beisitzer im Kreisverband, gab die Unterlagen für die Stadtrats- und Bürgermeisterwahl am Mittwoch bei Geschäftsführer Peter Forster im Rathaus ab. Der 33 Jahre alte gelernte Einrichtungsberater will auch als Bürgermeisterkandidat antreten.

Hammer wohnt seit etwa sechs Jahren in Neustadt, ist in Weiden geboren und wuchs in Parkstein auf. Er hat Grund- und Wirtschaftsschule besucht und ließ sich beim Möbelhaus Sindersberger ausbilden. Seit etwa zehn Monaten ist der Vater von zwei sieben Jahre alte Zwillingen und einer zwölfjährigen Tochterer Hausmann. Mit ihm bewerben sich für den Stadtrat Tanja Dombrowsky (27 Jahre, Logistikangestellte bei Nachtmann) und Andreas Peter (42, Krankenpfleger im Kreiskrankenhaus). Die gleichen drei Bewerber stehen auf der Liste für die Kreistagswahl, die Hammer ebenfalls am Mittwoch im Landratsamt abgegeben hat.

Ob die Linken allerdings wirklich auf den Wahlzetteln stehen werden, ist noch fraglich. Das Gemeinde- und Landkreiswahlgesetz sieht für neue Gruppierungen nämlich eine Hürde vor. Sie dürfen nur kandidieren, wenn sich genügend Bürger mit ihrer Unterschrift dafür aussprechen.

Für eine Stadt wie Neustadt fordert der Gesetzgeber auf einer Unterstützungsliste, die im Rathaus aufliegt, die Unterschriften von 120 Wahlberechtigten. Auf Landkreisebene sind sogar 340 "Autogramme" nötig.

"Ich bin überzeugt, dass wir dies schaffen", so Hammer. Er will mit seinen Helfern nächste Wochen landkreisweit plakatieren und auch eine Haustüraktion starten. Überdies sei dem Kreisverband zugesagt worden, dass im Januar ein Promi wie Oskar Lafontaine als Wahlkampfhelfer die Region besuchen werde.

Bis dahin hofft Hammer auch, dass interne Probleme, die den Kreisverband derzeit belasten, ausgestanden sind. Hammer spielt damit auf Querelen mit Luise Nomayo an. Die schon vor Jahren von den Grünen zu den Linken gewechselte frühere Kreisrätin ist nämlich im regen E-Mail-Verkehr mit dem Kreisvorstand und begleitet jede Aktion kritisch. Die Neustädter Linken haben sie nun dem Vernehmen nach wegen säumiger Mitgliedsbeiträge ausgeschlossen. Die Reaktion steht noch aus.



Kommentare
Bernd Kudanek (84.190.x.x) | 07.12.2007 18:40 Uhr

so so, der Möbelverkäufer Sandro Hammer, möchte nach Auslaufen des persönlichkeitserweiternden Hausmann-Jobs zum Bürgermeister in Neustadt avancieren. So ganz nebenbei teilt er lässig mit, Oskar Lafontaine würde im Januar "die Region" besuchen. Der Leserschaft soll so ein Hammer-Event assoziiert werden: nämlich Oskar, der populäre Vollblutpolitiker an der Spitze von DIE LINKE, würde dem Kreisverband Weiden und ganz besonders dem Riesenkommunalpolitiker in spe, Sandro, derm Hammer, die Aufwartung machen.

Bis dahin liest sich der gestrige Artikel wie eine Weihnachtswunschliste von Sandro Hochhinaus und man könnte mit einem eher gleichgültigen Schmunzeln diese Schmonzette gleich wieder vergessen. Doch ich bin seit Sommer 2005 Mitglied bei DIE LINKE vormals PDS Regensburg und sowohl am 14. Juli als auch nochmals am 27. Juli 2007 als einer von drei Delegierten des KV Weiden-Neustadt/WN-Tirschenreuth ordnungsgemäß gewählt worden, um den Kreisverband auf Landesparteitagen zu vertreten. Deshalb folgende Richtigstellung: Oskar Lafontaine wird vermutlich nach Würzburg, Schweinfurt, Nürnberg, Ingolstadt, München und evtl. noch nach Regensburg kommen, um unseren Kommunalwahlkampf zu unterstützen. Natürlich befinden sich Nürnberg und Regensburg im weiteren Umfeld unseres Landkreises, unserer Region, aber es kann keine Rede davon sein, Oskar besuche den KV Weiden oder gar Sandro Hammer. Die geneigte Leserschaft möge sich selbst ein Bild von den eigentlichen Beweggründen Hammers machen, eine solche "Meldung" in die Presse zu lancieren.

Keinesfalls unwidersprochen darf vor allem bleiben, wenn Hammer interne Probleme im KV Weiden in die Öffentlichkeit bringt und als Querelen ausgerechnet mit der weit über die Region hinaus geachteten Vollblut-Politikerin, seit 2005 Zugpferd von DIE LINKE in der Region und seit Jahren als ehrenamtlich tätige, sich für die Rechte ihrer Schützlinge engagiert einsetzende, stets streitbare Hartz4-Beraterin Luise Nomayo darstellt.

Von ganz besonderer Infamität ist deshalb die Behauptung Hammers, Luise Nomayo sei wegen angeblich säumiger Beitragszahlungen aus der Partei ausgeschlossen worden.

Hierzu folgende Richtigstellung: Luise Nomayo ist entgegen der von Hammer in Umlauf gebrachten intriganten Zwecklüge weiterhin hoch geachtetes Mitglied im Landesverband DIE LINKE Bayern Kreisverband Weiden-Neustadt/WN-Tirschenreuth und ordnungsgemäß gewählte Delegierte des KV Weiden. Zusammen werden wir am Landesparteitag in Straubing am 16. Dezember teilnehmen.

Gegen den Vorstand des KV Weiden, namentlich gegen Klaus Schmitsdorf, ist ein Verfahren wegen massivster Satzungsverstöße, Datenmißbrauch und Anfechtung aller KV-Beschlüsse seit dem 6. Oktober diesen Jahres bei der Bundesschiedskommission DIE LINKE anhängig. Weitere Anträge zwecks Enthebung von allen Parteiämtern sowie ein Parteiausschluß gegen Klaus Schmitsdorf und aktuell gegen Sandro Hammer u. a. wegen Beihilfe zum Datenmißbrauch sind eingereicht. Von der Bundesgeschäftsführung und auch vom Landesvorstand ist Klaus Schmitsdorf bereits mehrfach verwarnt worden.

Die geneigte Leserschaft möge sich nun selbst ein Bild vom Riesenkommunalpolitiker in spe, Sandro Hammer, und seinen Kumpanen machen, die übrigens größtenteils erst vor wenigen Wochen/Monaten in die Partei DIE LINKE eingetreten sind. Das renommierte Erfolgs-Label DIE LINKE zieht leider auch viele Glücksritter, Karrierristen und andere Paradiesvögel an, wie das Licht die Motten.

Bernd Kudanek,
Delegierter des KV Weiden-Neustadt/WN-Tirschenreuth
Redakteur von WISP-spezial (URL http://www.carookee.com/forum/WISP/10 )


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daß die dabei entstehende Reibung als Nestwärme empfunden wird.
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Bernd

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New PostErstellt: 07.12.07, 19:38  Betreff: Re: Infamitäten des Sandro Hammer  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

Sandro Hammer hat sich übrigens hier im Forum als Sandro registriert. Wir hoffen, daß er Stellung beziehen wird.

Bernd



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