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Völkerrechtsverbrechen an Palästinensern - und die Welt schaut zu

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Bernd

Beiträge: 1381
Ort: Berlin


New PostErstellt: 24.01.08, 18:47  Betreff:  Völkerrechtsverbrechen an Palästinensern - und die Welt schaut zu  drucken  Thema drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

kopiert aus: http://www.jungewelt.de/2008/01-24/014.php


»Rettet unser Leben«

Humanitäre Katastrophe in Gaza. Bevölkerung entsetzt über Apathie der Weltöffentlichkeit
Von Mohammed Omer, Gaza-Stadt



Die israelische Armee greift das Gebiet des Gazastreifens mit F-16-Kampfjets, »Hellfire«-Raketen, Bomben und Mörsergranaten an. Seit dem 1. Januar wurden dabei 76 Palästinenser getötet und 293 verletzt, wie Dr. Mawia Hasaneen, Direktorin der Notaufnahme in Gazas größtem Krankenhaus, dem Al-Shifa-Hospital, mitteilte. Parallel zu den Angriffen wächst durch die Blockade die Umweltkatastrophe. Durch die Straßen von Gaza fließt ein brauner Faulschlamm. Schwaden bakterieller Faulgase hängen in der Luft. Aus Wasserrohren sickern organische Stoffe, eine giftige Mischung aus menschlichen und tierischen Fäkalien, Gülle und Krankheitserregern. Der Gestank ist überwältigend. Passanten bekommen Brechreiz und müssen sich übergeben.

Seit die israelische Regierung in der vergangenen Woche die Treibstofflieferungen nach Gaza völlig unterbunden hat, ist die Situation katastrophal. Allein für den Ortsteil Al Zaytoun von Gaza-Stadt braucht die Kläranlage täglich 20000 Liter Diesel für die Pumpen. Ohne Diesel steht die Anlage still, die Abwässer stauen sich, das Auffangbecken läuft über und die ungeklärten Fäkalien fließen in die Straßen und verstopfen die Abwasserkanäle.

Dr. Hasaneen muß in ihrem Hospital schwere Entscheidungen treffen: »Wir müssen den wenigen Strom, den wir noch haben, einteilen. Entweder bekommt die Säuglingsstation etwas oder die Intensivstation mit den Herzpatienten. Oder wir müssen unsere Operationssäle schließen.« Die Probleme wachsen stündlich. Mit dem Fäkalienschlamm in den Straßen, ohne Nahrungsmittel und Trinkwasser, ohne Heizung in den Häusern drohen sich Cholera oder andere Epedemien zu entwickeln. »Es wird jeden Tag schlimmer«, erklärt Said Ammar, Ingenieur und Vater von vier Kindern, niedergeschlagen. »Es gibt ein Monster namens Israel, und die Welt unterstützt dieses Monster, egal, was es auch anstellt!« klagt er voller Bestürzung.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am Dienstag eine Erklärung veröffentlicht, in der sie ihrer Besorgnis über die Situation in Gaza ausdrückt. Christine McNab, Sprecherin der WHO in Genf, erklärt dazu: »Uns geht es im Moment um die Stromversorgung für Gesundheitseinrichtungen und darum, medizinische Versorgungseinheiten in die Region bringen zu können. Außerdem müssen die Menschen auch um Hilfe außerhalb Gazas nachsuchen können.« McNab merkt an, daß die internationale Gemeinschaft selbst im Fall der Lockerung der totalen Blockade dafür sorgen müsse, daß es zu keinen weiteren Unterbrechungen in der Versorgung der Bevölkerung kommt.

Said Ammar sitzt indes allein in seiner dunklen Werkstatt und ist entsetzt über die Apathie der Weltöffentlichkeit angesichts der Tatsache, daß Israel 1,5 Millionen Menschen das Notwendigste zum Leben verweigert. Befragt, ob die Hamas für die Situation verantwortlich ist, antwortet er: »Nein, die Hamas war nie das Problem. Die Besatzung war immer das große Problem.«

In Gaza werden die Nahrungsmittel knapp. Die Bäckereien mußten ihren Betrieb wegen der Blockade bereits einstellen. Ohne Strom und Mehl können sie keine Pitas backen, ein Hauptnahrungsmittel der Palästinenser. John Ging, Direktor der UN-Hilfsorganisation für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA), hat schon vor einiger Zeit von Israel gefordert, die Grenzübergänge wieder zu öffnen, und die internationale Gemeinschaft dazu aufgerufen, der Bevölkerung von Gaza beizustehen. »Die Schließung der Elektrizitätswerke hat 600000 Menschen in die absolute Dunkelheit gestürzt«, erklärte Ging auf einer Pressekonferenz und erläuterte, wie der Verlust der Elektrizität »jeden Aspekt des Lebens der Zivilbevölkerung beeinträchtigt. Wenn Sie hier ein Hospital besuchen, dann werden Sie feststellen, daß der mit Generatoren produzierte Strom gerade dazu reicht, die notwendigsten Geräte in Gang zu halten. In den Krankenstationen ist es kalt, was das Elend der Patienten noch vergrößert.«

Überall im Gazastreifen kauern die Menschen sich um Lagerfeuer, andere entzünden Kerzen oder Petroleumlampen, um ihrem Protest Ausdruck zu verleihen. Sie rufen: »Beendet diese ungerechtfertigte Belagerung! Öffnet die Grenzen! Und rettet unser Leben!«

* Übersetzung: Jürgen Heiser


weitere Info:
http://www.jungewelt.de/2008/01-24/013.php
http://www.jungewelt.de/2008/01-24/012.php



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daß die dabei entstehende Reibung als Nestwärme empfunden wird.
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Bernd

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New PostErstellt: 27.01.08, 09:26  Betreff: Re: Völkerrechtsverbrechen an Palästinensern - und die Welt schaut zu  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

kopiert aus: http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=4062&Itemid=214


Broders Alptraum

von Peter Weinfurth , 27.01.2008


In Spiegel-Online durfte heute „dirty Henryk" Broder wieder hetzen und lügen. Er bezeichnet die gewählte palästinensiche Hammasregierung als „eine Gang, die sich vor einem halben Jahr mit Waffengewalt an die Macht geputscht hat". Dabei war es Abbas, der die gewählte Regierung wegputschte durch die Verhängung eines unbegrenzten Ausnahmezustandes.


Hingegen genießt diese „Gang" Hammas die überwältigende Zustimmung der Menschen in Palästina und insbesondere in Gaza.

Zynisch wirft Broder der palästinensichen Regierung vor, die Bevölkerung nicht mit dem Nötigsten versorgen zu können und verliert kein Wort über die zionistische Belagerung, die eben dies verunmöglicht. In gewohnt gehässiger Weise verhöhnt er die Menschen in Gaza indem er behauptet, die Menschen in Darfur würden sich nach einem Leben wie in Gaza sehnen.

Hinter aller Häme des zionistischen Hasspredigers wird die politische Defensive deutlich, in die die israelische Regierung durch den Massenausbruch gedrängt worden ist. Nach dem Bushbesuch in Nahost sollte die Abriegerung des Gazastreifens die Vorbereitung sein für eine großangelegte Militäraktion in Gaza mit dem Ziel die Hamasregierung zu entmachten.

Bilderserie: Die Grenze nach Ägypten wird gesprengt und durchbrochen

Dies Vorhaben beantworteten die Palästinenser mit einer massenweisen Erstürmung und Beseitigung der Gefängnismauer im Westen. De fakto gibt es aktuell keine Grenze zu Ägypten mehr. Die Belagerung von Gaza wurde mit dem größten Gefängnisausbruch der Geschichte durchbrochen.

Zwar versuchte auf Anweisung von Rice die Mubarakregierung, die Grenze mit Gewalt wieder zu schließen, doch mußten sich die Polizeitruppen angesichts von mehr als 500000 anstürmenden Menschen zurückziehen. Mubarak kann sich kein Massaker an den Palästinensern leisten ohne einen Aufstand im eigenen Lande zu riskieren.

Die Bilder der friedlichen Menschen, die nichts anderes taten als ihre Verwandten zu besuchen und sich mit allem einzudecken, was sie durch die Belagerung entbehren mußten, erzeugte weltweit eine Welle der Sympathie und Solidarität.

Die Menschen in Palästina und in der Welt erlebten, was eine Massenbewegung zu erreichen in der Lage ist selbst gegenüber einem bis an die Zähne bewaffneten kolonialistischen Regime. Wirkungslos verpufft die verzweifelt vorgetragene zionistische Propaganda von den Raketen auf Sderot. (Wie die Mörder von Gaza davonkommen)

Hingegen sah die Welt in bewegten Bildern, wie aus dem „Zaun", in den „Löcher" geschnitten wurden eine meterhohe Beton- und Stahlmauer wurde, die zum größten Teil inzwischen mit Bulldozern geschleift wurde und erinnerte sich an den Fall der Berliner Mauer. Die zionistischen Kolonisten standen als das da was sie sind: als ein terroristisches Apartheidregime.

Zu den Verlierern gehört auch der Kollaborateur Abbas. Mit einem Schlag wurde seine Politik mit vernichtender Ignoranz gestraft und selbst Selbstherrscher Mubarak werden die Grenzen seiner Macht vor Augen geführt.

Zwar wird in Spiegel-Online krampfhaft versucht, diese Niederlage der Zionisten in einen Erfolg umzumünzen, indem man „analysiert", durch den Ausbruch trage nun Ägypten „die Verantwortung" für Gaza, doch mitnichten zieht sich Mubarak diesen Schuh an, hat er doch genug damit zu tun, die eigene Arbeiterklasse mit 1 Million Bewaffneten niederzuhalten.

Broder sieht in einer solchen Beschwichtigungspolitik keinen Sinn. Für ihn steht es „3:0" für die „Gang" der Hammas, die aus unerfindlichen Gründen in der Lage ist „eine halbe Million Menschen aufmarschieren zu lassen". So bleibt ihm am Ende nur ein Stoßgebet an den „Allmächtigen", daß sein Alptraum nicht Wahrheit werde:

„Wahrscheinlicher ist ein anderes Szenario: Der Durchmarsch nach Ägypten war nur der Probelauf für ein größeres Vorhaben. Was passiert, wenn die Hamas eine halbe Million Gaza-Palästinenser an der Grenze zu Israel aufmarschieren lässt, die leichter zu überwinden ist? Ein Alptraum, den der Allmächtige verhindern möge."

Fällt als nächstes die Mauer in der Westbank ?

Broders Alptraum kommt nicht von ungefähr. Gestern erklärte ein Führungsmitglied der Hammas, der nächste Ausbruch aus dem Gazastreifen könne nach Israel erfolgen, wenn sich 500000 Menschen in Bewegung setzten, um zu den Städten und Dörfern zurückzukehren, aus denen sie oder ihre Eltern von den israelischen Kolonisten vertrieben wurden

„Die ist kein imaginäres Szenario und viele Palästinenser sind darauf vorbereitet ihr Leben aufs Spiel zu setzen" erklärte Ahmed Youssef, ein politischer Berater von Ministerpräsident Haniya.

Der israelische Minister Ze‘ ev Boim sagte, diese Bedrohung müsse Ernst enommen werden angesichts des erfolgreichen Durchbruchs auf ägyptisches Territorium und fügte hinzu „Wir müssen lernen von dem was gerade vorgefallen ist".


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New PostErstellt: 03.03.08, 19:03  Betreff:  Re: Völkerrechtsverbrechen an Palästinensern - und die Welt schaut zu  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

Presseerklärung

Berlin, 03. März 2008


Israel es reicht .. es reicht …… Israel es reicht .. es reicht …!!

Wo sind die Medien und wo sind die Politiker?

Wer schweigt macht sich mitschuldig!



115 Tote innerhalb von fünf Tagen - ein Drittel sind unschuldige Kinder - weit mehr als 200 verletzte Zivilisten! Es werden Menschen tagtäglich brutal ermordet. Wieder sind vielfach Babys, Kleinkinder und Jugendliche unter den Opfern. Millionfach werden Hoffnungen und Perspektiven auf eine bessere, friedliche  Zukunft zerstört. Was bleibt sind Traumata, Elend und Resignation einer ganzen Generation von Palästinensern und Palästinenserinnen.

Allein an einem einzigen Tag starben durch israelische Angriffe 60 unschuldige Menschen, mehr als 200 wurden verletzt, darunter viele Frauen und Kinder. Mit dieser aggressiven Besatzungspolitik hat Israel ein neues Kapitel in der blutigen Geschichte des Nahostkonflikts aufgeschlagen: Aller Ansagen und Versprechungen zum Trotz starben seit der Konferenz von Annapolis mehr als 250 Palästinenser durch israelische Angriffe.

Wir verurteilen das barbarische Vorgehen der israelischen Besatzungskräfte im Gaza-Streifen, aber auch in der Westbank auf das Schärfste! Wir fordern die internationale Gemeinschaft auf, endlich einzuschreiten. Diese blutigen Angriffe müssen sofort und endgültig gestoppt werden! Wir fordern insbesondere Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier auf, die Augen zu öffnen und die menschenverachtende Besatzungspolitik Israel zu erkennen! Jedes Opfer ist ein Opfer zu viel!

Diese israelischen Angriffsaggressionen sind Staatsterror einer Besatzungsmacht! Als diese müssen sie erkannt und bekämpft werden. Das palästinensische Volk benötigt dringend den Schutz der internationalen Gemeinschaft, eigens vor der vom israelischen Verteidigungsminister Matan Vilnai angekündigten „SHOAH-Katastrophe“.

Stoppt das Massaker von Gaza! Beendet den Boykott in Gaza! Freiheit für alle Menschen in Palästina!

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Palästinensische Gemeinde Berlin und die arabischen Vereine in Berlin

Tel.: 017620527607


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New PostErstellt: 14.07.08, 22:07  Betreff:  Schlimmer als Apartheid  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

kopiert aus: http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=5096&Itemid=214



„Schlimmer als Apartheid“

von Gideon Levy - www.tlaxcala.es , 14.07.2008



Ich dachte, sie würden sich in den Gassen des Balataflüchtlingslager, in der Nabluser Altstadt und am Hawara-Kontrollpunkt wie zu Hause fühlen. Aber sie sagten, es gäbe keinen Vergleich: für sie ist das israelische Besatzungsregime schlimmer als alles , was sie aus der Apartheidzeit kannten.

In dieser Woche haben 21 Menschenrechtsaktivisten aus Südafrika Israel besucht. Unter ihnen  waren Mitglieder aus Nelson Mandelas afrikanischem Nationalkongress; mindestens einer von ihnen hatte an dem bewaffneten Kampf teilgenommen und war deshalb in Haft. Dabei waren auch zwei Richter des Südafrikanischen Obersten Gerichtshofes, eine früherer stellvertretender Minister, Mitglieder des Parlaments, Anwälte, Schriftsteller und Journalisten. Schwarze und Weiße, etwa die Hälfte von ihnen Juden, die heute mit der Haltung der konservativen jüdischen Gemeinde in ihrem Land im Konflikt sind. Einige von ihnen waren früher schon mal hier, für andere ist es ihr 1. Besuch.

Fünf Tage lang statteten sie Israel einen unkonventionellen Besuch ab – ohne Sderot, die IDF und das Außenministerium aber mit Yad Vashem, dem Holocaust-Gedenkmuseum und einem Treffen mit dem Obersten Gerichtspräsident Richter Dorit Beinish. Sie verbrachten die meiste Zeit  in den besetzten Gebieten, wo  sonst kaum einer der offiziellen Gäste hingeht – ein Gebiet, das auch von den meisten Israels gemieden wird.

Am Montag besuchten sie Nablus, die Stadt in der Westbank, die am meisten abgesperrt ist. Vom Hawara-Kontrollpunkt zur Altstadt (Casbah), von der Casbah nach Balata, von Josephs Grab zum Kloster an der Jakobs-Quelle. Sie reisten von Jerusalem nach Nablus über die Schnellstraße 60, sahen die abgesperrten Dörfer, die keinen Zugang zur Hauptstraße haben, und die „Straßen für die Einheimischen“ die unter der Hauptstraße verlaufen. Sie sahen dies und sagten nichts. Sie liefen  schweigend durch den Hawara-Kontrollpunkt: Solche Barrieren gab es bei ihnen nicht.

- Jody Kollapen, der im Vorstand der Rechtsanwälte für Menschenrechte während des Apartheidregimes war, beobachtet still. Er sieht das „Karusell“ durch das sich Massen von Menschen auf dem Weg zur Arbeit, zu Familienbesuchen oder zum Krankenhaus drängen. Die israelische Friedensaktivistin Neta Golan, die jahrelang in der belagerten Stadt lebte, erklärt, dass es  nur 1% der Bewohner erlaubt sei, die Stadt zu verlassen, und von ihnen wird angenommen, dass sie Kollaborateure seien.

- Nozizwe Madlala-Routledge, eine frühere stellvertretende Verteidigungs- und Gesundheitsministerin und ein augenblickliches Parlamentsmitglied, eine verehrte Persönlichkeit in ihrem Land, beobachtet, wie ein Kranker auf einer Tragbare durchgetragen wird und ist schockiert. „ Man nimmt den Menschen die humane medizinische Versorgung? Man weiß, dass die Leute deshalb sterben,“ sagt sie mit leiser Stimme.

Die Fremdenführer – palästinensische Aktivisten – erklären, dass Nablus von sechs Kontrollpunkten eingeschlossen ist. Bis 2005 war einer von ihnen offen. „Die Kontrollpunkte sind angeblich aus Sicherheitsgründen da, aber wenn einer einen Angriff  ausführen will nimmt er für 10 Scheckel ein Taxi und fährt auf Umgehungsstraßen oder er geht über die Berge.

Der wahre Grund für sie ist, das Leben der Einheimischen schwierig zu gestalten. „Die zivile Bevölkerung leidet,“ sagt Said Abu Hija, ein Dozent an der Al-Najah-Universität in der Stadt. Im Bus lernte ich meine beiden Nachbarn besser kennen:

- Andrew Feinstein, Sohn von Holocaustüberlebenden, der mit einer muslimischen Frau aus Bangladesh verheiratet ist und sechs Jahre Mitglied des Parlaments für den ANC  gewesen ist; und Nathan Gefen, der einen männlichen Muslimpartner hat und  in seiner Jugend ein Mitglied der rechten Betar-Bewegung war. Gefen ist aktiv beim Komitee gegen AIDS in seinem von AIDS schwer geplagten Land.

„Schaut nach rechts und links!“ sagt der Reiseführer durch einen Lautsprecher, „An der Spitze jedes Berges, auf dem Garizim wie auf dem Ebal ist ein israelischer Armeeaußenposten, der uns beobachtet.“ Hier ist ein Einschussloch in der Mauer einer Schule, dort ist Josephs Grab, bewacht von einer Gruppe bewaffneter palästinensischer Polizisten. Hier war ein Kontrollpunkt und hier wurde vor zwei Jahren eine vorübergehende Frau erschossen. Das Regierungsgebäude, das hier war, wurde bombardiert und von F-16 Flugzeugen zerstört. Tausend Bewohner von Nablus wurden während der 2. Intifada getötet, 90 von ihnen bei der Operation Schutzschild – mehr als in Jenin. Vor zwei Wochen – am Tag als die Waffenruhe im Gazastreifen begann - führte Israel seine beiden letzten Morde aus. In der letzten Nacht kamen die Soldaten wieder und verhafteten Leute.

Es ist lange her, dass Touristen hierher kamen. Etwas ist neu: anstelle der zahllosen Gedenkposter, die an den Wänden klebten und an die Gefallenen erinnerten, gibt es nun an jeder Ecke der Casbah Marmordenkmäler und Metallplaketten.

„Bitte werfen sie kein Papier in die Toiletten, weil wir ganz wenig Wasser haben“, wird den Gästen im Büro des Casbah -Volks-Komitee gesagt, das sich hoch oben in einem alten Steingebäude befindet. Der frühere stellvertretende Minister setzt sich oben an den Tisch. Hinter ihm  hängen die Porträts von Yassir Arafat, Abu Jihad und Marwan Barghouti, dem im Gefängnis sitzenden Tamzim-Führer. Vertreter der Casbahbewohner beschreiben die Torturen, die sie durchmachen müssen. 90% der Kinder im alten Stadtviertel leiden unter Anämie und Unterernährung, die wirtschaftliche Situation ist hart, die nächtlichen Überfälle setzen sich fort und einige der Bewohner dürfen die Innenstadt überhaupt nicht verlassen. Wir machen eine Tour auf den Spuren der Verwüstung, die im Laufe der Jahre von den IDF verursacht wurden.

- Edwin Cameron, ein Richter am Obersten Berufungsgericht in SA, sagt seinen Gastgebern: „Wir kamen hierher und wussten nichts und sind begierig, die Situation kennen zu lernen. Wir sind schockiert von dem, was wir bis jetzt gesehen haben. Uns ist klar, dass die Situation hier unerträglich ist.“ Ein an die Wand geklebtes Poster zeigt ein Photo eines Mannes, der 34 Jahre in einem israelischen  Gefängnis saß. Mandela saß 7 Jahre weniger als dieser im Gefängnis. Einer der jüdischen Mitglieder der Delegation ist bereit zu sagen …dass der Vergleich mit der Apartheid sehr relevant ist und dass die Israelis das Rassentrennungsregime sogar noch  effizienter ausführen als die Südafrikaner. Wenn er dies öffentlich sagen würde, würde er von Mitgliedern der jüdischen Gemeinschaft angegriffen., sagt er.

Unter einem Feigenbaum im Zentrum der Casbah erklärt einer der palästinensischen Aktivisten: „Die israelischen Soldaten sind feige. Sie schafften sich  mit Bulldozern breite Wege. Dabei töteten sie drei Generationen einer Familie, die Shubi-Familie . Hier ist ein Denkmal für die Familie: für den Großvater, zwei Tanten, die Mutter und zwei Kinder. Dazu die  eingravierten Worte: „Wir werden nie vergessen, wir werden nie vergeben“.

Nicht weniger schön als der berühmte Friedhof in Paris von Père-Lachaise liegt der Friedhof von Nablus im Schatten eines großen Kiefernwaldes. Unter den Hunderten von Grabsteinen, ragen die der Intifadaopfer heraus. Hier ist das frische Grab eines Jungen, der vor ein paar Wochen am Hawara-Kontrollpunkt getötet wurde. Die Südafrikaner gehen still durch die Grabreihen und halten am Grab der Mutter unseres Fremdenführers Abu Hilja. Sie wurde 15 mal beschossen. „Wir versprechen dir, nicht aufzugeben“ schrieben die Kinder auf den Grabstein der Frau, die als „Mutter der Armen“ bekannt war.

Mittagessen ist in einem Hotel der Innenstadt, und Madlala-Routledge spricht: „Es ist für mich sehr schwierig, zu beschreiben, was ich empfinde. Was ich hier sehe ist schlimmer als das, was ich selbst durchgemacht habe. Aber es stimmt mich positiv, dass ich hier mutige Leute finde. Wir wollen euch mit allen nur möglichen Mitteln in eurem Kampf beistehen. In unserer Delegation  sind einige Juden, und wir sind stolz, dass sie es sind, die uns hierher brachten. Sie zeigen so ihr Engagement, euch zu unterstützen. In unserm Land waren wir in der Lage, alle Kräfte hinter dem Kampf zu vereinen, und es gab mutige Weiße, einschließlich Juden, die sich uns im Kampf anschlossen. Ich hoffe, wir werden noch mehr israelische Juden sehen, die sich eurem Kampf anschließen.“

Sie war stellvertretende Verteidigungsministerin von 1999 – 2004; 1987 war sie im Gefängnis.  Später fragte ich sie, in welcher Weise die Situation hier schlimmer als Apartheid sei. „Die absolute Kontrolle über das Leben der Menschen, der Mangel an Bewegungsfreiheit, überall die Armeepräsenz, die totale Trennung und die großflächige Zerstörung, wie wir sie sahen.“

Madlala-Routledge denkt, dass der Kampf gegen die Besatzung keinen Erfolg hat, weil die USA Israel unterstützen, was bei der Apartheid nicht der Fall war, die mit Hilfe  internationaler Sanktionen zu Fall gebracht wurde. Hier wird die rassistische Ideologie durch die Religion verstärkt, was in Südafrika nicht der Fall war. „Wenn man vom „verheißenen Land“  und „auserwählten Volk“ spricht, wird dem Rassismus eine religiöse Dimension verliehen, die wir nicht hatten.“

Gleich hart sind die Bemerkungen des Herausgebers der Sunday Times von Südafrika, Mondli Makhanya, 38. - - „Wenn man von weitem beobachtet, weiß man, dass die Dinge schlimm sind, aber man weiß nicht wie schlimm. Nichts kann einen für das Schlimme vorbereiten, das wir hier gesehen haben. In gewissem Sinne ist es viel, viel, viel schlimmer als alles, was wir erlitten haben. Das Ausmaß  von Apartheid, der Rassismus und die Brutalität sind schlimmer  als in der schlimmsten Periode der Apartheid.

„Das Apartheidregime sah die Schwarzen als minderwertig an; ich  denke, dass die Israelis die Palästinenser gar nicht als Menschen betrachten. Wie kann ein menschliches Gehirn diese totale Trennung arrangieren, die getrennten Straßen, die Kontrollpunkte. Was wir durchgemacht haben, war schrecklich, schrecklich, schrecklich – doch da gibt es keinen Vergleich. Hier ist es viel schrecklicher. Wir wussten auch, dies ein Ende haben wird; hier ist kein Ende in Sicht. Das Ende des Tunnels ist schwärzer als schwarz.

„Während der Apartheid trafen sich Schwarze und Weiße an bestimmten Orten. Die Israelis und die Palästinenser treffen sich gar nicht mehr. Die Trennung ist total. Mir scheint, die Israelis hätten es am liebsten, wenn die Palästinenser verschwinden würden. Das gab es  in unserm Falle nicht. Ich sah die Siedler in Silwan (Ostjerusalem) – das sind Leute, die die andern von ihrem Platz vertreiben wollen.“

Danach gingen wir still durch die Gassen von Balata, dem größten Flüchtlingslager in der Westbank, einem Ort der vor 60 Jahren als vorübergehende Bleibe für 5000 Flüchtlinge gedacht war. Jetzt wird er von 26 000 Menschen bewohnt. In den dunklen Gassen, die nur so breit sind wie eine schlanke Person, herrschte eine drückende Stille. Jeder war in seine Gedanken versunken, nur die Stimme des Muezzin unterbrach die  Stille.

 AdÜ : In einem anderen Bericht über den Besuch dieser Delegation aus SA von Donald Macintyre im Independent vom 11.7.08, wird Andrew Feinstein nach dem Besuch von Yad Vashem zitiert: „What the Holocaust teaches us more than anything else is that we must never turn our heads away in the face of injustice.” („Was der Holocaust uns mehr als alles andere lehrt, ist, dass wir nie  wegsehen sollen, wenn  vor uns  Ungerechtigkeiten  geschehen“).


Quelle: http://www.haaretz.com/hasen/spages/1000976.html

AUTOR:  Gideon LEVY
Übersetzt von  Ellen Rohlfs


 Über den Autor: hier klicken

Diese Übersetzung kann frei verwendet werden unter der Bedingung, daß der Text nicht verändert wird und daß sowohl der Autor, die Übersetzerin als auch die Quelle genannt werden.

URL dieses Artikels auf Tlaxcala: http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=5484&lg=de


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New PostErstellt: gestern, 18:30  Betreff: Re: Völkerrechtsverbrechen an Palästinensern - und die Welt schaut zu  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

Am Samstag, den 29.11.08,  war der Internationaler Solidaritätstag mit dem Palästinensischen Volk. In Berlin wurde hierzu von den Verbänden und Vereinen der arabischen Gemeinden in Deutschland Nakba Komitee 60 in Deutschland ab 14 Uhr zu einer Kundgebung auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor aufgerufen.

Ebenfalls am Samstag fand zur gleichen Zeit in Kreuzberg eine Demo gegen die steigenden Mieten statt. Weil ich nun wußte, daß auf dieser Demo kompetente BerichterstatterInnen dabei sein und ihre Demo-Eindrücke veröffentlichen würden - geschehen unter http://de.indymedia.org/2008/11/234300.shtml - entschied ich mich für die Palästina-Soli-Kundgebung am Brandenburger Tor.

Hier der Aufruf:

WIR BRAUCHEN IHRE STIMME FÜR DEN FRIEDEN
Solidarität mit Gaza ....    Freiheit und Frieden für Gaza


Liebe Mitbürger,

Wir stehen vor einer einzigartigen Erfahrung in der Geschichte. Es ist die Geschichte eines Volkes, welches von einer der gefährlichsten Militärmächte der Welt und  unterstützt von der stärksten Macht der Geschichte und vom Schweigen vom Rest der Welt,  versucht wird vertrieben zu werden.

Erheben Sie Ihre Stimme zur Solidarität mit der palästinensischen Bevölkerung für Frieden und Gerechtigkeit im Nahen Osten!  

Verbände und Vereine der arabischen Gemeinden in Deutschland
Nakba Komitee 60 in Deutschland                                                                                  

V.i.S.d.P  Nabil Rachid, 10585 Berlin


Links:
http://pgmmenschenrechte.jeeran.com/palestine.html
http://www.ism-germany.net/2008/11/27/29-11-internationaler-solidarittstag-mit-dem-palstinensischen-volk-2
http://www.juedische-stimme.de/index.htm
www.freegaza.org


Gegen 14 Uhr traf ich am Pariser Platz ein. Es hatten sich an diesem trüben, diesigen Novembernachmittag bereits gut 150 TeilnehmerInnen versammelt. Später werden gut 250 Personen zusammengekommen sein. Schon von weitem waren die grün-rot-weißen palästinensischen Nationalflaggen zu sehen. Transpis und Plakate informierten mit beklemmender Eindringlichkeit über das tagtägliche, nun schon Jahrzehnte andauernde Unrecht und über die fortwährenden Menschenrechtsverbrechen der israelischen Besatzungsmacht am palästinensischen Volk. Eigentlich hatte ich gerade deswegen eine deutlich höhere Teilnehmerzahl erwartet und zwar sowohl von den betroffenen Palästinensern selbst aber auch von den deutschen Friedensorganisationen.

Zur Einstimmung wurde vom Lauti arabische Musik abgespielt, danach kamen Redebeiträge, zunächst auf arabisch und dann auch in deutsch. Darin wurde unter anderem die große Not und brutale Gewalt im Gazastreifen beschrieben, die durch die völkerrechtswidrige Willkür der israelischen Besatzungs-Soldateska an den PalästinenserInnen verübt wurde und noch immer wird. Leider spielen die EU, insbesondere die BRD, dabei eine einseitig parteiische und, vorsichtig ausgedrückt, sehr unrühmliche Rolle. Sie sind deswegen mitverantwortlich für die Völker- und Menschenrechts-Verbrechen in Nahost, insbesondere im größten Freiluftgefängnis der Welt, dem Gazastreifen!

Die Antwort der PalästinenserInnen ist auch das Motto der Kundgebung, nämlich SUMUD. - SUMUD ist ein arabisches Urwort aus dem Erleben der Wüste: einen langen Atem entwickeln, durchhalten. Nicht aufgeben im Angesicht überwältigender Gegenkräfte. PalästinenserInnen praktizieren dies seit 1967 im Sinne von aktivem oder passiven SUMUD. - Für Else und Ursula, die beiden "Großmütter gegen den Krieg", war dieses arabische Urwort zusammen mit den palästinensischen Nationalfarben DAS Motiv ihres selbstgefertigten Transpis (Fotos-Nr.: 31 + 37).

Etwas abseits, vor dem Klotz des US-Botschaftsbunkers, prangerte ein Ehepaar die US-Justiz und US-Versicherungen an, die sich großes Unrecht im Zusammenhang mit ihrer Tochter Christine aufgebürdet haben sollen (Fotos-Nr.: 13 + 14). Näheres ist unter www.christines-schicksal.de nachzulesen. Die Mahnwache des Paares hatte aber nichts mit der Palästina-Soli-Kundgebung zu tun.

Auch wenn ich so meine Probleme mit dem Schwenken von Nationalflaggen, sogar eine BRD_Flagge war dabei, habe, weil solches Tun mehr oder weniger immer auch Nationalismus (neudeutsch: Patriotismus) assoziiert, so kann ich doch vor dem millionenfachen Apartheid-Unrecht in Nahost, der Gewalt, dem Töten und Morden von staatswegen, nicht meine Augen verschließen und mich achselzuckend abwenden. Es ist Menschenpflicht, zumindest solidarisch zu sein! - Rassistisch-bescheuerte Antideutsche waren auf dieser Kundgebung zum Glück nicht zugange.

Dafür hatten sich deren geistesverwandte und ebenso bekloppte Pendants, nämlich Neonazis der "Nationalen Front", zunächst unerkannt eingeschmuggelt. Ich hielt die sechs Bürschlein anfangs für Leute vom AK Nahost und fotografierte sie auch, als sie ein Transpi und Demo-Plakate der Palästinenser hielten. Mir fiel zwar auf, daß ihnen meine Knipserei unangenehm war, beachtete das aber nicht weiter. Vor dem Veröffentlichen der Bilder hätte ich ihre Gesichter eh unkenntlich gemacht. Als ich nahe bei ihnen vorbeiging, sahen sie wohl meinen schwarzroten Anarcho-Stern und das Antifa-Emblem.

Einige Minuten später hielt ich meine Knipse wieder in ihre Richtung, wollte aber ein anderes, entfernteres Motiv aufnehmen. Das wurde den Bürschlein dann offensichtlich zuviel. Sie gaben schnell die geliehenen Plakate und Transpi zurück. Ein Bübchen stellte sich aufreizend neben mich, stierte impertinent auf meinen linken Jackenkragen - und sagte nichts. Das war mir zu blöd und ich fragte ihn, ob was wäre. Mit schiefem Mund tippte er auf das Antifa-Emblem quetschte er heraus, ja, das da fände er scheiße. - Na gut, dachte ich erst einmal, das war schließlich sein Ding und ich wollte keinen Streit. Nichtsahnend fragte ich dennoch, was er denn für einer sei: "Nationale Front" trötete er mit stolzgeschwellter Hühnerbrust heraus.

Das war mir dann doch zuviel. Hinter mir standen die anderen fünf Bürschlein, sie dachten wohl, ich würde es nun mit der Angst bekommen. Pustekuchen, ich wurde laut und rief, Nazis hätten hier nichts zu suchen und sie sollten schleunigst verschwinden. Verlegen grinsend spurten sie auch gehorsamst, wie es sich für gut dressierte Bübchen, die so gerne National-Frontler spielen, schließlich auch gehört. Schnell machte ich noch ein paar Fotos fürs "Familienalbum" (Fotos-Nr.: 10, 11, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28), bevor der Neonazispuk in Richtung Unter den Linden verschwand.

Weil sich das alles am Rande etwas abseits der Kundgebung zutrug, bekam das von den PalästinenserInnen keine/r mit. Ich beließ es auch dabei, werde aber Herrn Nabil Rachid eine Mail schicken, damit er bei der nächsten Demo oder Kundgebung auf solche Gestalten ein Auge hat. Sie wären Wasser auf die Mühlen der Antideutschen und Israel-Bejubler.

Bernd Kudanek alias bjk


Fotoimpressionen


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im Hintergrund das Gebäude des US-Botschaftsbunkers

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Ursula

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Die hohe Kunst der Volksverarschung ist es, selbiges so schnell über den Tisch zu ziehen,
daß die dabei entstehende Reibung als Nestwärme empfunden wird.


[editiert: gestern, 18:37 von Bernd]
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