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Projekt WISP
WEIDENER INITIATIVE FÜR SOZIALE POLITIK
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Beitrag |
Bernd
Beiträge: 1102 Ort: Berlin
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Erstellt: 13.05.08, 18:16 Betreff: ... schüren die USA Krieg gegen Venezuela?
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zitiert aus: http://www.berlinerumschau.com/index.php?set_language=de&cccpage=13052008ArtikelPolitikWeiss1
Kriegsvorbereitungen gegen Venezuela
Krieg Kolumbien gegen Venezuela?
Von Karl Weiss
In einem Artikel vom 10. Mai 2008 kolportiert die „Welt“ Anklagen gegen Venezuela, um der Kampagne in den westlichen Medien zu verstärken, Venezuela als Störenfried hinzustellen. Damit sollen Vorbereitungen für einen Krieg gegen Venezuela getroffen werden. Ein brasilianischer Senator hatte bereits vor einiger Zeit in einem Moment der Erregung ausgeplaudert, was die mächtigen reaktionären Kräfte in den Amerikas vorhaben. Es sollen die Spannungen so lange geschürt werden, bis ein Vorwand für den Beginn des Krieges von Kolumbien gegen Venezuela geschaffen ist.
Zu diesem Zweck wurde Kolumbien schon seit Jahren durch die US-Regierung zu einem bis an die Zähne mit modernsten Waffen vollgestopften Staat umgewandelt. Heute stellt Kolumbien den Kettenhund des US-Imperialismus in Lateinamerika dar. Unter Präsident Uribe, der Verbindungen zu den faschistischen Exterminations-Kommandos hat (die wiederum für einen wesentlichen teil des Kokain-Schmuggels verantwortlich gemacht werden), wurde diese Entwicklung beschleunigt.
Kolumbien provoziert seitdem alle möglichen Zwischenfälle, um Venezuela zu Reaktionen zu treiben, die dann von der westlichen Presse und der „Internationalen Gemeinschaft“, sprich, der US-Regierung und ihren Vasallen, zum Anlass genommen werden, Präsident Chávez von Venezuela als den Aggressor hinzustellen.
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Bereits zweimal wurde in Venezuela eine Spionageorganisation aufgedeckt, die für die US und Kolumbien spionierten. Es mussten bereits mehrmals US-Militärbeobachter aus dem Lande ausgewiesen werden, ebenso wie kolumbianische Staatsbürger, die mit solchen Organisationen zusammenarbeiteten. Venezuela hat auf alle diese Zwischenfälle äusserst moderat reagiert.
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Ohne Zweifel wird Kolumbien mit seinen Provakationen fortfahren, denn dies sind offensichtlich keine zufälligen und isolierten Ereignisse, sondern Teil eines planmässigen Vorgehens unter Führung der US-Regierung.
Inzwischen hat Kolumbien und dann auch das US-Assenministerium bereits weiter Öl ins Feuer gegossen: Beide behaupteten, man habe in dem zerstörten FARC-Camp einen Computer gefnden, auf dem noch E-Mails von Chávez an die Farc zu entziffern gewesen seien, in denen er der FARC Geld anbiete.
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Daher ist es zweifellos weise, Milizen aufzustellen und zu bewaffnen. Sie könnten nach einer US-/kolumbianischen Machtübernahme in Venezuela einen Guerrila-Krieg gegen die Besatzer führen, mit schnellen überraschenden Angriffen und anschliessendem Untertauchen in der heimischen Bevölkerung, der aus Venezuela ein neues Vietnam machen könnte, den schlimmsten Albtraum aller Besatzer.
Ein Vertreter der korrupten reaktionären Oligarchie Venezuelas, die von Chávez mit einem Teilverlust ihrer Macht bedroht ist, ein gewisser Raúl Isaias Baduel, hat also folgerichtig die Aufstellung der Milizen kritisiert. Er muss ja befürchten, mit seinen Kumpanen keine stabile Besatzungsmacht in Venezuela errichten zu können.
Was macht die „Welt“ aus dieser Kritik des Herren Putschisten? Man höre: „In Venezuela wächst das Unbehagen am rasanten Ausbau der Milizverbände (...)Der prominenteste Kritiker des Präsidenten warf Chávez vor, er ziehe Venezuela "systematisch immer tiefer ins Chaos", um sich so an der Macht halten zu können.“
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den vollständigen Artikel lesen unter: http://www.berlinerumschau.com/index.php?set_language=de&cccpage=13052008ArtikelPolitikWeiss1
____________________ Die hohe Kunst der Volksverarschung ist es, selbiges so schnell über den Tisch zu ziehen, daß die dabei entstehende Reibung als Nestwärme empfunden wird.
[editiert: 13.05.08, 18:16 von Bernd]
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Bernd
Beiträge: 1102 Ort: Berlin
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Erstellt: 16.05.08, 06:09 Betreff: Re: ... schüren die USA Krieg gegen Venezuela?
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kopiert aus: http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=4713&Itemid=231
Chavez: US-Basis in Kolumbien bedeutet Krieg
von Peter Weinfurth , 15.05.2008
Der venezolanische Präsident Chavez hat Kolumbien davor gewarnt, der Errichtung einer US-Militärbasis direkt an der gemeinsamen Grenze zuzustimmen. Er betrachte dies als einen Akt der „Aggression“.
Hintergrund der beabsichtigten Schaffung der US-Militärbasis auf einer Insel direkt an der Grenze zwischen Kolumbien und Venezuela an der karibischen Küste ist die Nichtverlängerung des Vertrages über die einzige südamerikanische Militärbasis der USA in Ecuador. Ecuadors Präsident Correa hatte angekündigt, den auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern.
Chavez sagte, er werde der US-gestützten kolumbianischen Regierung es nicht gestatten, eine amerikanische Militärbasis zu errichten. „Wir werden es der kolumbianischen Regierung nicht erlauben, La Guajira dem Imperium zu übergeben“ sagte Chavez in einer Rede vor Soldaten.
„Kolumbien bedroht uns mit Krieg“.
Wenn Kolumbien den Bau der Basis gestatte, werde seine Regierung sich auf einen Jahrzehnte alten territorialen Konflikt besinnen und die betreffende Region für sich beanspruchen. Chavez riet dem kolumbianischen Präsidenten Alvaro Uribe, sich diese Entscheidung gut zu überlegen, denn Venezuela werde „um jeden Preis“ sicherstellen, daß keine US Militärbasis an seiner Grenze in der karibischen See gebaut werde.
Chavez sagte, daß William Brownfield, der US Botschafter in Kolumbien, vorgeschlagen habe, die Basis von Ecuador an die Grenze Venezuelas zu verlegen. Später erklärte die US-Administration, sie werde nach der Auflösung der Basis in Ecuador von bestehenden Basen in Key West, El Salvador und Curacao aus operieren.
Es mache aber durchaus Sinn, enger mit Kolumbien zusammenzuarbeiten. Die strategische Stärkung von Kolumbien und Uribe gegen Chavez würde sicherlich dazu beitragen, Venezuelas Verrücktheiten einzudämmen. Da die Regierung Chavez Terrorgruppen unterstütze sei es für die USA wichtig Druck auf Chavez auszuüben, entweder klein beizugeben oder durchzudrehen und eine Basis an seiner Grenze würde dazu hervorragend beitragen.
Chavez werde lernen, daß er Uribe keine Vorschriften diktieren könne. Kolumbien könne auf seinem Territorium tun und lassen was es wolle, wozu auch die Verpachtung von Land für eine US-Basis gehöre.
Die Frage bleibt offen, warum dies ehedem nicht ebenso für Kuba galt, als selbiges russische Raketen auf seinem Territorium stationieren wollte. Damals erklärten die USA dies Vorhaben für eine Bedrohung seiner nationalen Sicherheit und die Welt stand am Rande eines dritten Weltkrieges.
____________________ Die hohe Kunst der Volksverarschung ist es, selbiges so schnell über den Tisch zu ziehen, daß die dabei entstehende Reibung als Nestwärme empfunden wird.
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Einmischer
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Erstellt: 09.06.08, 10:38 Betreff: Re: ... schüren die USA Krieg gegen Venezuela?
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Der amtierende Präsident der USA ,Bush, spielt nach neuesten Medienberichten ganz aktuell mit dem Gedanken, den Iran zu überfallen und damit einen weiteren neuen Krieg zu beginnen beziehungsweise bestehende auszuweiten.
Im Namen des Christentums und unter dem Argument des "Weltfriedens" und Bewahrung globaler Demokratien sind ihm und seinen Hintermännern alle Mittel Recht. Was bedeuten schon Menschenleben wenn die Gier nach Macht und Geld dagegensteht??
Deutschland wieder dabei?
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Bernd
Beiträge: 1102 Ort: Berlin
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Erstellt: 09.06.08, 11:10 Betreff: Re: ... schüren die USA Krieg gegen Venezuela?
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Zitat: Einmischer
den Iran zu überfallen und damit einen weiteren neuen Krieg zu beginnen beziehungsweise bestehende auszuweiten. [ ... ]
Deutschland wieder dabei? |
... die großdeutschen Politverbrecher aus der Atlantikbrücke, insbesondere (aber nicht nur!) die aus den Naziassimilierungsparteien CDU/CSU, schwelgen längst schon wieder ganz offen von Ruhm (= Macht!) und Ehre (= Profit) auf blutgetränkten Schlachtfeldern ... mit Begriffslügen, daß Krieg Frieden bedeute, beschloß erst kürzlich der Einheitsblock aus Naziassimilierungsparteien, FDP, SPD und Grüne gemeinsam eine Kriegsverlängerung in Afghanistan ... fröhlich auf das Grundgesetz schei..., äh, pfeifend
Bernd
____________________ Die hohe Kunst der Volksverarschung ist es, selbiges so schnell über den Tisch zu ziehen, daß die dabei entstehende Reibung als Nestwärme empfunden wird.
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