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1. Hilfe T I P P S

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Autor Beitrag
selasim


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New PostErstellt: 27.04.07, 10:56  Betreff: Ankündigung: 1. Hilfe T I P P S  drucken  Thema drucken  weiterempfehlen

Blutungen

Blutungen müssen so schnell wie möglich gestoppt werden.
Kleinere Wunden stoppen und gerinnen nach wenigen Minuten von selbst. Sie
sollten gesäubert und mit einem Pflaster versorgt werden.




Tiefere Wunden sind gekennzeichnet durch dunkles sickerndes
Blut, das langsam und stetig fließt und das durch einen Druckverband gestoppt
werden kann.




Drücken Sie leicht mit einem sterilen oder sauberen Tuch auf die
Wunde und legen Sie einen sterilen oder sauberen Verband an. Derartige Wunden
müssen oft genäht oder geklammert werden und benötigen deshalb eine
fachärztliche Behandlung im Anschluss an die Erste Hilfe.




Pulsader-Blutungen, das heißt Verletzungen an großen Arterien,
können innerhalb von wenigen Minuten zum Tod führen. Deshalb ist Erste Hilfe
sofort notwendig. Es handelt sich um kräftige, pulsierende und spritzende
Blutungen, bei denen das Blut im Takt mit dem Pulsschlag ausgespritzt wird. Das
Blut ist hellrot.



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Liebe Grüße



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selasim


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New PostErstellt: 27.04.07, 10:57  Betreff: Re: 1. Hilfe T I P P S  drucken  weiterempfehlen

Nasenbluten

entsteht,
wenn eines der kleinen Blutgefäße in der Nasenschleimhaut platzt. Bei
Nasenbluten ist es am besten, wenn Sie sitzen oder stehen. Lehnen Sie nicht den
Kopf nach hinten und legen Sie sich nicht hin, denn dies erhöht den Blutdruck
im Kopf. Dies fördert die Blutungen, außerdem läuft das Blut auf diese Weise in
den Magen.




Halten Sie Ihre Nase zehn Minuten lang mit dem Zeigefinger und
Daumen fest zu, ohne hierbei den Druck zu verringern. Auf diese Weise können
Sie die Blutgefäße zusammendrücken und oftmals die Blutungen stoppen (atmen Sie
durch den Mund).




Sollten die Blutungen andauern, müssen Sie einen Arzt
aufsuchen.




Wenn Sie plötzlich häufiger und länger anhaltendes Nasenbluten
bekommen, müssen Sie ebenfalls Ihren Arzt aufsuchen, um auszuschließen, dass es
sich um erhöhten Blutdruck,
Bluterkrankungen oder ein sehr ungünstig liegendes Blutgefäß
handelt.





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selasim


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New PostErstellt: 27.04.07, 11:01  Betreff: Re: 1. Hilfe T I P P S  drucken  weiterempfehlen

Schock / Ohnmacht

Körperlicher Schock und Ohnmacht können auftreten, wenn aus
irgendeinem Grund nicht genügend Blut durch den Körper fließt. Das Gehirn
bekommt zu wenig Sauerstoff und der betreffenden Person wird
schwindlig.


Ein Schock kann nach einem Unfall mit Blutungen, nach einer
ernsthaften Infektion mit Flüssigkeitsverlust, nach einer Brandwunde oder nach
anderen Zwischenfällen, die einen Blut- und Flüssigkeitsverlust bewirken,
auftreten.


Die Symptome bei Schock und Ohnmacht sind:

* Blässe

* Nervosität & Ängstlichkeit

* Kalter Schweiß

* Schwindel

* schwacher , rasender Puls

* fallender Blutdruck

* langsamer & schwacher Atem

* Bewusstlosigkeit




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selasim


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New PostErstellt: 27.04.07, 11:03  Betreff: Re: 1. Hilfe T I P P S  drucken  weiterempfehlen

Wenn Person nicht atmet

Untersuchen Sie zuerst, ob die betroffene Person antwortet, wenn
Sie mit ihr sprechen oder Sie fest an der Schulter berühren. Wenn Sie keine
Antwort erhalten, sorgen Sie dafür, dass jemand einen Krankenwagen ruft oder
rufen Sie ihn selbst, sofern Sie allein sind. Beginnen Sie dann mit der Ersten
Hilfe.






  • Legen Sie die Person auf den Rücken und flach auf den
    Boden.





  • Biegen Sie den Kopf leicht zurück. Halten Sie mit der einen
    Hand die Stirn und heben Sie mit der anderen Hand das Kinn, indem Sie mit den
    Fingerspitzen die Kieferknochen halten. Dies dient dazu, dass die Zunge nicht
    die Luftwege verlegt.





  • Halten Sie die Person auf diese Weise und prüfen Sie, ob die
    Person atmet.





  • Schauen Sie auf den Brustkorb und achten sie darauf, ob er sich
    hebt.





  • Legen Sie Ihre Wange direkt vor den Mund der Person und fühlen
    Sie, ob sie atmet.





  • Legen Sie Ihre Ohren an den Mund der Person und hören Sie, ob
    sie atmet.





  • Wenn die Person atmet, halten Sie deren Kopf wie beschrieben,
    so lange bis ärztliche Hilfe kommt.





  • Wenn die Person nicht atmet, beginnen Sie mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung. Starten Sie mit 30
    mal Drücken auf die Mitte des Brustbeins, danach
    wird zweimal beatmet, danach drücken Sie wieder
    30
    mal usw. Daraus ergibt sich ein Rhythmus von 30 Brustkorbkompressionen und
    zwei Atemspende. Dieser Rhythmus gilt unabhängig ob ein oder zwei Helfer vor Ort sind.






Für die Herzdruckmassage platzieren Sie Ihre Hand in der Mitte des Brustbeins. Legen Sie Ihre andere Hand
zentral Richtung Kopf auf das Brustbein und drücken Sie dies in rhythmischen
Bewegungen gleichmäßig drei bis fünf Zentimeter Richtung Wirbelsäule.




Wenn Sie künstlich beatmen müssen, sollten Sie folgendermaßen
vorgehen:





  • Halten Sie den Kopf zurück und den Kiefer nach oben.





  • Halten Sie die Nase mit zwei Fingern zu.





  • Öffnen Sie Ihren Mund weit, holen Sie tief Luft und schließen
    Sie mit Ihren Lippen den Mund der Person.





  • Blasen Sie zweimal kräftig mit einer kurzen Pause - langsam,
    aber bestimmt.





  • Schauen Sie, ob sich der Brustkorb der Person hebt. Wenn sich
    der Brustkorb hebt, hauchen Sie genügend Luft ein. Wenn Sie Widerstand spüren,
    halten Sie den Kopf ein bisschen weiter zurück und heben den Kiefer
    erneut.





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Liebe Grüße



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