selasim

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Erstellt: 19.07.06, 23:15 Betreff: SONNENBRILLE
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Sonnenbrille Schutz vor zu viel Sonnenlicht Klar, sie soll schick aussehen. Aber Ihre Sonnenbrille sollte mehr sein als ein modisches Accessoire, nämlich effektiver Schutz vor den Sonnenstrahlen Kinder mit Sonnenbrillen Kinder sollten unbedingt eine Sonnenbrille tragen, denn die schützt vor den UV-Strahlen. Grelles Sonnenlicht ist für das Auge schädlich – Spätfolgen sind „Grauer Star“ und Altersblindheit. Deshalb ist ein guter Schutz für die Augen wichtig. Eine gute Sonnenbrille ist kein Firlefanz, sondern notwendig. Besonders für Kinder sollte sie eine Pflicht sein.
Achtung, die Sonne blendet! Vor allem, wer die Sommerzeit an der See oder in den Bergen verbringt, ist gefährdet, denn dort ist das Sonnenlicht sehr intensiv. „Bei sehr starkem Licht sind wir trotz eingebauter Schutzmechanismen des Auges oft geblendet, jedoch wird dieses besonders von Kindern häufig ignoriert“, sagt Professor Frank Holz, Direktor der Augenklinik des Universitätsklinikums Bonn. Durch ein Zuviel an Sonnenlicht kann sich allerdings die Bindehaut oder sogar die Hornhaut entzünden. Die akute Folge ist die so genannte Schneeblindheit.
Empfindliche (Kinder)Augen In der Netzhaut, vor allem in der Netzhautmitte, gibt es sehr viele so genannte oxidierbare Substrate. Treffen Lichtstrahlen auf die Netzhaut, so entstehen dort freie Radikale. Die Folge können oxidative Schädigungen der Netzhaut sein. „Kinder haben weniger Schutz, da bei Ihnen die Augenlinse praktisch völlig klar ist, während in höherem Alter die altersabhängige Linsentrübung ein Schutzfilter darstellt, besonders für energiereiches Licht im blauen Spektrum“, erklärt Holz.
In der prallen Sonne sollte man auch nicht ohne Sonnenbrille lesen. Das weiße Papier reflektiert die Sonnenstrahlen besonders gut und das Licht wird auf eine Stelle im Auge gebündelt.
Schäden bleiben oft unbemerkt „Bleibende Schäden an Linse und Netzhaut, die das Sehvermögen beeinträchtigen, sind schmerzlos und machen sich erst über Jahre bemerkbar“, sagt Holz. Spätfolgen sind eine Linsentrübung, der so genannte Graue Star, oder die Makuladegeneration, eine Netzhaut-Erkrankung bei der die Stelle des schärfsten Sehens geschädigt ist. Diese ist die häufigste Ursache für die Blindheit im Alter. Um eine dauerhafte Blendungsempfindlichkeit der Augen zu vermeiden, sollten Sonnenbrillen jedoch nicht ständig unter anderem in Innenräumen getragen werden.
Nicht einfach irgendeine Nicht alle Sonnenbrillen schützen gleich gut. Nur die mit qualitativ hochwertigen Gläsern, die gefährliche UV-Strahlen vollständig schlucken, bewahren das Auge vor Schäden. Auf keinen Fall sollte man lediglich Brillengläser mit starker Tönung tragen. Das kann sogar gefährlich werden, denn die Pupille erweitert sich durch die Verdunklung spontan. „Fehlt hier nun der richtige Filter im Blaulicht- und Ultraviolettlicht-Wellenlängenbereich, gelangt sogar mehr schädliches Licht auf Linse und Netzhaut“, warnt Holz.
Qualitätsmerkmale für eine Sonnenbrille sind das „UV-400"-Zeichen sowie das „CE"-Zeichen. Gute Gläser haben keine Fehler wie Luftbläschen, geben die Umwelt unverzerrt wieder und sind kratzfest. Gelbe und grüne Gläser verfälschen die Farben und insbesondere die Signalfarben werden nicht mehr so gut wahrgenommen. Dagegen ist eine braune oder graue Tönung ideal. Ein großes Glas schützt vor seitlichem Lichteinfall.
Gläser für die Kleinen Da Glas bei Bruch splittert und so die Verletzungsgefahr hoch ist, sollten Kinder unbedingt Sonnenbrillen mit Kunststoffgläsern tragen. Diese bieten darüber hinaus auch einen Schutz gegen mögliche „mechanische“ Unfälle. Eine gute Kindersonnenbrille bietet neben einen wirksamen UV-Filter einen zusätzlichen Seitenschutz gegen die Streustrahlung von reflektierenden Flächen. „Idealerweise sollten sich Eltern vom Augenarzt bei der Anpassung der Brille beraten und die Gläser auf UV-Schutz testen lassen“, rät Professor Holz.
GesundheitPro.de
____________________ Liebe Grüße

[editiert: 26.04.07, 22:57 von Luisa]
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