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Ohnesinn
Hier wird nicht gelöscht, es sei denn es wird gelöscht.
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Rhoeni
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Beiträge: 657
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Erstellt: 15.07.06, 20:55 Betreff: Libanon - Versuch einer Annäherung
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Raketen schlagen im Libanon ein, einem souveränen Staat, zerstören die Landebahnen des Flughafens, treffen Wohngebiete, Straßen und Brücken. Auch die Truppen des Libanon wurden angegriffen. Im Kabinett des Libanon sitzen zwei gewählte Hisbollah-Minister.
Raketen der Hisbollah treffen nordisraelische Städte. Friedliche, unbeteiligte Menschen werden auf beiden Seiten getötet und verwundet.
Der 45jährige Hisbollah-Chef Scheich Hassan Nasrallah hat in einer Tonband-Botschaft Israel den „offenen Krieg“ erklärt. Tausende von Raketen, die von seinen Milizen abgefeuert würden, könnten die dicht besiedelten nordisraelischen Städte erreichen und zerstören, tönt er.
Beide Seiten scheren sich offenbar wenig um die Souveränität benachbarter souveräner Staaten.
Eine Forderung nach einem Waffenstillstand im UN-Sicherheitsrat kam angesichts des Vetos der USA nicht durch – wer sollte ihn auch durchsetzen? Die Resolution 1559 des UN-Sicherheitsrates vom Jahre 2004 sieht eine Entwaffnung der Hisbollah vor. Unzählige UN-Resolutionen beziehen sich auf die Räumung der von Israel besetzten palästinensischen Gebiete. In den letzten Jahren hat Israel Gebiete im Gaza-Streifen geräumt. Dort war sowieso nichts mehr zu gewinnen.
Man achtet auf Nuancen in den Äußerungen bundesdeutscher Politiker. Außenminister Steinmeier wird kritisiert, weil er lediglich das israelische Vorgehen kritisiere, die Antwort auf die Entführung israelischer Soldaten sei unangemessen. Angela Merkel mahnt, Ursache und Wirkung nicht zu verwechseln. Wobei offen bleibt, wie weit die Antwort Israels auf die Entführungen und den Beschuß nördlicher Gebiete reichen könne.
Man beachte eine andere Meldung, die vor zwei Tagen durch die Presse ging: Die Erdölleitung vom Kaspischen Meer, von der Region um Baku in Azerbaidshan, zum Schwarzen Meer, ist fertig geworden. Direktes russisches Einflußgebiet wird somit südlich umgangen.
Wenn der Nahe Osten gegenwärtig ein Viertel des auf der Welt geförderten Erdöls liefert, weiß man, wo jetzt die Verlierer dieser Entwicklung sitzen. Man liefert sich einen Krieg in einer Region, die von wichtigen Entwicklungen abgehängt zu werden droht – wie auch der Irak. Wenn dann erst einmal die Bodenschätze der mittelasiatischen Republiken ins Spiel kommen, wird die Bush-Regierung so recht merken, was sie 2003 mit ihrem Einmarsch angerichtet hat, nicht nur Chaos (genannt: Demokratie), sondern auch sämtliche eigenen wirtschaftsstrategischen Ziele wurden in diesem Land verfehlt.
Die Europäer merken die Turbulenzen an der beträchtlichen Erhöhung der Erdöl- und Benzinpreise. Tausende Reisende sitzen im Libanon fest. Bei allem Verständnis für die Menschen, die unversehens in eine schwierige Lage geraten sind – viele pflegen wirtschaftliche und kulturelle Verbindungen: Wer jetzt noch meint, in ausgesprochenen Krisenregionen Urlaub machen zu müssen, ohne sich vorher ein Bild von der Lage zu machen („das Auswärtige Amt hat uns ja nicht gewarnt!“) und dann fordert, einen Anspruch darauf zu haben, herausgeholt zu werden … ich weiß nicht. Das ist die Mentalität: uns kannn ja nichts passieren, wenn wir über die ganze Welt düsen ... ____
Alle Verbindungen in die Region indes, sollten sie auch aus früheren Zeiten, von vor der "Wende" stammen, sollten genutzt werden, um Kontakte wiederanzuknüpfen, die friedensstiftend wirken können. Nicht förderlich sich dabei Vorbehalte aus der Zeit der Blockkonfrontation.
Damals wurden „Stellvertreter“-Kriege geführt, jetzt ist es wieder der Fall. Um den Frieden wiederherzustellen, müssen die Waffen zum Schweigen gebracht werden. Letztlich gibt es keinen anderen Weg – außer Verhandlungen. Und mag der Weg noch so steinig und dornig erscheinen. Israelische und arabische Offiziere haben sich auf „neutralem Boden“ auf Anhieb verstanden, wussten sie doch auf beiden Seiten aus leidvoller Erfahrung, was Krieg bedeutet. Die Mehrzahl der Leute will Handel und Kontakt, keinen Krieg. Daran gilt es anzuknüpfen.
Daß wir in Deutschland an die Vergangenheit erinnert werden, geschieht mit einiger Zwangsläufigkeit immer wieder.
Dafür ist es um so besser, wenn bestimmte Erfahrungen der zurückliegenden Jahrzehnte nutzbar gemacht werden könnten, wie ein Verständnis zwischen bisher verfeindeten Seiten herbeigeführt werden kann. Sicher, man kann sich dabei nicht überheben. In manchen Situationen sollte man sich besser zurücknehmen. Aber solche Erfahrungen des Friedensschaffens gibt es. Und nicht in das Horn der "Scharfmacher" auf beiden Seiten stoßen und die Schuld nur auf einer Seite suchen ... In Situationen, wo sich die Lage täglich ändert, könnte man sogar für eine gewisse Zeit recht behalten, wenn man einer Seite die Schuld zuweist ... Mittelfristig kann es nur um einen Ausgleich gehen.
Wir wären angesichts der Verwundbarkeit offener Zivilgesellschaften viel zu schnell betroffen, würden wir den Ratschlag einiger Kommentatoren befolgen: "Sollen die sich da unten nur einmal untereinander ..."
Rhoeni
[editiert: 15.07.06, 20:56 von Rhoeni]
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Hadubrandt34
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Beiträge: 3041 Ort: Holstein
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Erstellt: 15.07.06, 21:29 Betreff: Re: Libanon - Versuch einer Annäherung
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Wenn Demokratie die Hisbollah legitimiert, legitimiert deren Vorgehen nicht auch die Reaktion der Israelis?
Ach ja: Das Institut für Klassische Altertumskunde unternimmt in zwei Monaten zusammen mit den Orientalisten eine Exkursion nach Syrien.....
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„Die Vorstellung, dass eine moderne Gesellschaft in der Lage sein müsste, sich als multikulturelle Gesellschaft zu etablieren, mit möglichst vielen kulturellen Gruppen, halte ich für abwegig. Man kann aus Deutschland mit immerhin einer tausendjährigen Geschichte seit Otto I. nicht nachträglich einen Schmelztiegel machen.“
Helmut Schmidt
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Übertriebene Toleranz ist ein Beweis des Mißtrauens gegen das eigene Ideal
[editiert: 15.07.06, 21:33 von Hadubrandt34]
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W. Zimmermann
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Beiträge: 1116
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Erstellt: 16.07.06, 06:55 Betreff: Re: Libanon - Versuch einer Annäherung
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Rhoeni:
Guten Morgen.
Sehr nachdenklicher Beitrag von Dir.
Natürlich habe ich zu dieser Eskalation im Nahen Osten auch eine Meinung. Impulsiv meine ich, dass Israel vollkommen übertrieben reagiert. Es mag zwar vielen so als gerechtfertigt erscheinen, aber man sollte doch an die Folgen denken.
Meine Fragen: Wem nützt das Bombadieren von Häfen, Flugplätzen, Kraftwerken, Brücken, Strassen und Filialen der Hisbollah im Libanon ? Hat das Zerstören der Infrastruktur eines Nachbarstaates jemals geholfen in solchen Lagen ?
Ich sehe in diesen, meiner Meinung nach blindwütigen Zerstörungen, nur den Versuch der israelischen Armee gegenüber der eigenen Bevölkerung als souveräner Beherrscher der Lage dazustehen. Der Hisbollah kann man so nicht viel anhaben. Hier wird wieder einmal unnötig einem Volk (Libanon) durch solche Angriffe Leid angetan, dass es nicht verdient.
Israel ist wieder einmal auf dem besten Wege seinen Ruf in der Region als Säbelrassler zu festigen. Es hätte wesentlich zurückhaltender auf die Gefangennahme der isr. Soldaten reagieren müssen.
In diesem Zusammenhang darf ich darauf hinweisen, dass Israel etwa 9.000 Palästinenser, unter ihnen 400 Jugendliche, als Gefangene hält, denen nie ein Prozess gemacht wurde, denen teilweise ein Anwalt verwehrt wurde und wo auch oft die Angehörigen keinen Besuch machen dürfen. Diese Leute sitzen schon seit Jahren in Gefängnissen ohne jemals ein Gericht gesehen zu haben. Israel als demokratischer Staat sollte sich auch realisieren, dass es mit so einem Verhalten kein Vorbild für die weniger demokratischen Nachbarn ist. Es gibt sich so eine Blösse, die durch diese Nachbarn dankbar benutzt werden. Und ich gebe ihnen da auch recht.
Dass Israel mit seinem Verhalten in seiner Region so wenig Freunde hat, ist begreiflich. Es erzeugt so nur neue Gegner.
Meine Lösung:
Israel zieht sich auf die Grenzen von 1967 zurück. Das sollte mit den Palästinensern abgestimmt werden und zwar auf gleicher Augenhöhe. Jerusalem sollte eine internatioanle Stadt werden, wo sowohl Israel als auch die Palästinenser ihre Regierungssitze haben. Palästinensern muss das Recht völkerrechtswirksam gegeben werden, dass es ohne Einmischung seine Gebiete verwalten kann. Es wäre möglich wenn Alle dazu den guten Willen haben.
Leider zeigt zeigt die aktuelle Lage, dass die Venunft nirgends herrscht.
Schönen Sonntag, Gruss
Wolf Z.
[editiert: 16.07.06, 07:02 von W. Zimmermann]
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*Martha*
Ehemaliges Mitglied
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Erstellt: 16.07.06, 12:46 Betreff: Re: Libanon - Versuch einer Annäherung
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Hi WoZi, hi Hadu,
auf dieses Thema werde ich auch in meinem Jerusalem-Thread noch ausfühlich eingehen. Für mich ist das, was im Moment geschieht, eine ausserordentlich interessante und spannende Sache. Biblische Geschichte erfüllt sich vor meinen Augen. Der einzige Wermutstropfen: Eine Freundin ist momentan in christlicher Mission in Beirut. Ich hoffe sehr, dass sie wieder wohlbehalten zurückkommen wird.
Gruss Martha
Jedenfalls ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein als ein rundes Nichts. (Friedrich Hebbel)
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Hadubrandt34
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Beiträge: 3041 Ort: Holstein
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Erstellt: 16.07.06, 13:08 Betreff: Re: Libanon - Versuch einer Annäherung
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Zitat: W. Zimmermann
| Der Hisbollah kann man so nicht viel anhaben. Hier wird wieder einmal unnötig einem Volk (Libanon) durch solche Angriffe Leid angetan, dass es nicht verdient. |
Frage: Warum hat der Libanon als "souveräner Staat", um das mal zu zitieren, nicht die Hisbollah ausgeschaltet? Wenn auf meinem Boden eine Terrororganisation entsteht, dann habe ich die Pflicht, diese am Handeln zu hindern.
[quote:]Es hätte wesentlich zurückhaltender auf die Gefangennahme der isr. Soldaten reagieren müssen.[/quote]
Völlige Fehleinschätzung der Lage. Jede Armee macht sich lächerlich, wenn sie so reagiert, wie Du meinst.
Du vergißt, Wolf, daß es da ein paar Organisationen und Staaten gibt, die an einer Verständigung nicht interessiert sind.
Zitat:
Meine Lösung:
Israel zieht sich auf die Grenzen von 1967 zurück. Das sollte mit den Palästinensern abgestimmt werden und zwar auf gleicher Augenhöhe. Jerusalem sollte eine internatioanle Stadt werden, wo sowohl Israel als auch die Palästinenser ihre Regierungssitze haben. Palästinensern muss das Recht völkerrechtswirksam gegeben werden, dass es ohne Einmischung seine Gebiete verwalten kann. Es wäre möglich wenn Alle dazu den guten Willen haben. |
Ich vermute, daß an dieser Lösung die Israelis näher dran sind als die Araber.
Bis auf die Internationalisierung Jeruslaems. Das ist völlig unsinnig, denn es ist nur eine Vorläufigkeit, die einer endgültigen Entscheidung ausweicht.
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Rhoeni
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Beiträge: 657
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Erstellt: 16.07.06, 22:21 Betreff: Re: Libanon - Versuch einer Annäherung
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[quote:Hadubrandt34]Frage: Warum hat der Libanon als "souveräner Staat", um das mal zu zitieren, nicht die Hisbollah ausgeschaltet? Wenn auf meinem Boden eine Terrororganisation entsteht, dann habe ich die Pflicht, diese am Handeln zu hindern.[quote:]
Der Libanon kann es einfach nicht, hat nicht die Machtmittel dazu. Den Älteren wird noch in Erinnerung sein, wie Beirut im Sommer 1982 brannte, Höhepunkt einer jahrelangen Auseinandersetzung, die das "Land der Zeder" an den Abgrund führte.
Hunderten amerikanischer Marineinfanteristen wurde durch einen großen Anschlag von Palästinensern das Grab bereitet, worauf die USA ihre Truppen auf Nimmerwiedersehen aus dem Libanon zurückzogen. Yasser Arafat rettete sich aus dem brennenden Beirut und schlug in Tunesien sein neues Hauptquartier auf.
Es war und es ist ein Tummelplatz für die verschiedensten politischen und bewaffneten Gruppierungen. Da der Libanon zeitweise eine französische Kolonie war, nimmt es nicht wunder, daß auch Frankreich wieder Truppen entsendet, um Westeuropäer zu evakuieren.
Syrien hat zwar seine Truppen zurückgezogen. Aber der jüngere Assad, der Augenarzt, kann kaum seine ursprünglichen Absichten durchsetzen, zu einem Ausgleich mit dem Westen zu gelangen, wie es der Libyer offenbar schaffte. Die israelische Besetzung der Golanhöhen und der Umstand, daß es nach 1967 nie einen Friedensschluß mit Syrien gab, lassen diesen Teil der Region als einen beständigen Unruheherd bestehen.
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W. Zimmermann
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Beiträge: 1116
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Erstellt: 19.07.06, 02:03 Betreff: Re: Libanon - Versuch einer Annäherung
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Und jetzt wurde im Süden des Libanon auch noch eine libanesische Militärbasis durch die isr. Armee plat gebombt. 6 lib. Soldaten fanden den Tot, obwohl sie nichts mit dem Konflikt zu tun haben.
Kommentar eines isr. Journalisten zur Eskalation. Die Generäle der isr. Armee haben es nie verdauen können, dass sie im Südlibanon vor Jahren trotz militärischer Überlegenheit verloren haben. Da sie freie Hand erhielten von der Regierung, leben sie nun ihren Frust aus.
Wolf Z.
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W. Zimmermann
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Beiträge: 1116
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Hadubrandt34
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Beiträge: 3041 Ort: Holstein
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Erstellt: 21.07.06, 15:30 Betreff: Re: Libanon - Versuch einer Annäherung
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@Rhoeni
War auch mehr eine rhethorische Frage. Wenn der Libanon allerdings nicht die Macht hat, die Hisbollah auszuschalten, kann man nachvollziehen, daß dies nun Israel versucht.
Mit interessanten Mitteln.
Wie wärs, wenn Deutschland nächstes Jahr mal die UNO austestet und in Nordschleswig einmarschiert.....
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Hadubrandt34
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Beiträge: 3041 Ort: Holstein
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Erstellt: 21.07.06, 15:49 Betreff: Re: Libanon - Versuch einer Annäherung
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Waren HaGalil nicht die, die in der Aussage "Daher sind weder "die Deutschen", noch "die Juden" ein Tätervolk." Antisemitismus erkannt zu haben meinten?
Klingt wahrlich seriös.
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