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Ohnesinn
Hier wird nicht gelöscht, es sei denn es wird gelöscht.
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-timo-
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Erstellt: 30.04.06, 17:26 Betreff: Re: ProTour 2006 46. Baskenland-Rundfahrt
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Ulle ist in beeindruckend schlechter Form. Tststs.. 
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Brief33
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Erstellt: 30.04.06, 18:48 Betreff: Re: ProTour 2006 60. Tour de Romandie
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Doppelschlag durch Evans Cadel Evans hat die 60. Auflage der Romandie-Rundfahrt gewonnen. Im abschließenden Einzelzeitfahren rund um das Olympiastadion in Lausanne triumphierte der 28-jährige Australier vom Team Davitamon-Lotto überraschend gleich doppelt.
Gesamtzweiter wurde der Spanier Alberto Contador (Liberty Seguros) mit 27 Sekunden Rückstand vor Vortagessieger Alejandro Valverde (+0:44) und dem Ansbacher Jörg Jaksche (+0:55). Bester T-Mobile-Profi bei der ProTour-Runde durch die Schweiz wurde der Spanier Oscar Sevilla auf Rang zwölf mit gut zwei Minuten Rückstand.
Zweiter im "Contre la montre" über 20,4 km in Lausanne war der Belgier Leif Hoste (Discovery Channel) vor dem US-Amerikaner Bobby Julich (CSC) und dem Kasachen Andrey Kashechkin (Liberty Seguros). Bester Mann in Magenta am Schlusstag wurde Serhiy Honchar aus der Ukraine mit 27:08 Minuten auf Platz fünf vor Jörg Jaksche und dessem Teamkollegen Contador, der sein Gelbes Trikot einbüßte.
Ullrich mit soliderZeitfahr-Leistung Jan Ullrich startete um 14.30 Uhr von der Rampe und erreichte schon am frühen Nachmittag nach 28:47 Minuten das Ziel in vorläufiger Bestzeit - später landete der T-Mobile-Kapitän im Mittelfeld des Tagesklassements. Auch die harte Woche bilanzierte der Wahl-Schweizer unter dem Strich als gelungen.
"Ich bin insgesamt zufrieden. Das hätte nicht jeder geschafft, hier noch durchzukommen. Deshalb freue ich mich", sagte Ullrich. "Ich hatte ein gutes Team, das auch mal auf mich gewartet hat. Ich war bei diesen großen Höhenunterschieden in Leistungsbereichen, in denen ich bislang noch nicht war. Und ich blicke jetzt positiv voraus zum Giro, der erst im Verlauf der drei Wochen richtig schwer wird. Das kommt mir sehr entgegen."
Noch 127 Profis im Rennen Nur noch 127 Fahrer waren nach vier schweren Tagen zum Finale bei Sonnenschein und Temperaturen um 17 Grad angetreten. Die besten Zehn des Gesamtklassements gingen dabei ab 16:42 Uhr im Zwei-Minuten-Abstand von der Rampe. Die erste Duftmarke setzte CSC-Profi Christian Vandevelde (USA) mit 27:36 Minuten.
Aber da Vorjahressieger Santiago Botero (Kolumbien/Phonak) auf derselben Strecke 2005 weniger als 27 Minuten benötigte, waren noch einige Steigerungen zu erwarten. So kam es auch bald: Der Belgier Leif Hoste (Discovery Channel) pulverisierte die Marke: 26:41 zeigte die Uhr im Ziel. T-Mobile-Zugang Honchar rangierte zwischenzeitlich als Zweiter dahinter mit 27:08 Minuten.
Es waren noch nicht die letzten Worte gesprochen: Die letzten 319 von insgesamt 7.370 Höhenmeter der Rundfahrt waren auf dem selektiven Parcours zu bewältigen. Nach langer Abfahrt betrug das Durchschnittstempo bis zu 50 km/h. Aber am Ende trennte eine steile Rampe über Kopfsteinpflaster endgültig die Spreu vom Weizen. Evans, der als zweiter Australier nach Phil Anderson in der Romandie siegte, düpierte dort die gesamte Konkurrenz.
Keiner hat den Brief gelesen den er schrieb bevor er sprang er hatte nie versucht sich auszuschließen sondern reinzukommen, sein Leben lang
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Erstellt: 01.05.06, 01:52 Betreff: Re: ProTour 2006 46. Baskenland-Rundfahrt
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Zitat: -timo-
Ulle ist in beeindruckend schlechter Form. Tststs..  |
Hallo Timo Ist das Deine Meinung, oder ist es das Ergebnis der 10 Kilo Übergewicht die Bjarne Riis gesehen haben will? Ich bin erstaunt welche Schlussfolgerungen schon wieder aus den ersten Rennkilometern geschlossen werden! Die einen meinen es wäre ein guter Start in die Saison, die anderen sehen Ulle in beeindruckend schlechter Form und Beide Seiten haben unrecht!
Der Saisonstart ist bei weitem nicht gut, es wurde aus der Not eine Tugend, und wäre es nicht Ulle, so hätte kein anderer heute das Zeitfahren, als 69ster abgeschlossen! Der Junge hat sich auf den Paar Rennkilometern entwickelt und ist deutlich weiter, auch wenn ich es falsch finde dass er heute nicht gleich am Henninger Turm weiter fährt!
Wie ich schon sagte, der Giro wird ne erste Richtungsentscheidung, und ich glaube daran dass Ulle durch kommt!!!! Die letzte Tour hat gezeigt wie schnell man sich übernehmen kann und dann eine Etappe später aus dem Zeitlimit fliegen kann (Jens Voigt) Beim Giro im letzten Jahr haben wir gesehen dass ein Hungerast bei dem Ulle auf Pantani am letzten Berg ‚98’ 7 Min verlor einem Basso den Gesamtsieg kosten kann! (Er verlor 20 Min an einem Anstieg beim Giro)
Das Ziel ist für Ulle noch nicht aus den Augen, und ich glaube fest daran, dass er es schaffen wird, und glaube er wird die Tour seines Lebens fahren, ähnlich wie 2003!!! Gruß Frank
Keiner hat den Brief gelesen den er schrieb bevor er sprang er hatte nie versucht sich auszuschließen sondern reinzukommen, sein Leben lang
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Erstellt: 01.05.06, 12:56 Betreff: Re: ProTour 2006 46. Baskenland-Rundfahrt
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Du musst das nicht immer so ernst sehen, wenn ich gegen Ulle lästere.... 
Ich mache das doch nur um dich zu ärgern... 
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Brief33
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Erstellt: 06.05.06, 21:47 Betreff: Re: ProTour 2006 89. Giro d'Italia
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Savoldelli trägt wieder „Rosa“ Der Italiener Paolo Savoldelli hat den Prolog des 89. Giro d'Italia gewonnen. Auf dem 6,2 km langen Parcours in Seraing unterbot der Radprofi vom US-Team Discovery Channel als Schlussfahrer die Zeit des Australiers Bradley McGee um elf Sekunden und holte sich in 7:50 Minuten souverän den Tagessieg und das erste "Maglia Rosa". Dritter wurde der Spanier José Gutierrez (Phonak/+ 13 Sek) vor dem Deutschen Stefan Schumacher (Gerolsteiner/+ 13 Sek).
Eine starke Leistung in Belgien zeigte das T-Mobile Team. Serhiy Honchar und Michael Rogers fuhren als Fünfter (+ 15 Sek.) und Achter (+ 17 Sek) unter die Top Ten.
"Ich habe die Steigung etwas unterschätzt und musste am Berg nochmals herunterschalten, weshalb ich wohl einige Sekunden verloren habe. Insgesamt war die Distanz für mich zu kurz, um meinen Motor so richtig auf Touren zu bringen. Aber meine Beine fühlten sich gut an, das stimmt mich zuversichtlich für die kommenden Tage", sagte der Australier. Eine beachtliche Zeit (8:23 Minuten) erzielte auch Olaf Pollack, der auf Rang 28 als bester Sprinter im Klassement aufgeführt ist.
Jan Ullrich erreichte in 8:39 Minuten das Ziel im Mittelfeld (80.). "Es war eine schwere Strecke, vor allem die letzte Kurve nach der Abfahrt war ein bisschen gefährlich. Ich bin heute nicht voll gefahren", sagte der 32-Jährige, der sich freue, dass es "jetzt endlich los geht."
Der Sportliche Leiter des Bonner Radrennstalls Rudy Pevenage zeigte sich mit dem Abschneiden des Bonner Rennstalls in seiner Heimat zufrieden. "Zwei Fahrer zum Giro-Auftakt unter den ersten Zehn - das kann sich sehen lassen. Zudem ist Olaf heute stark gefahren und hat sich eine gute Ausgangsposition für die nächsten Tage geholt."
Rabon eröffnet das Rennen T-Mobile-Youngster Frantisek Rabon hatte am Samstagnachmittag die Ehre als Giro-Debütant und einer der jüngsten Fahrer der 198 Radprofis die 89. Auflage der Italien-Rundfahrt zu eröffnen. Um 14:34 Uhr rollte der 22-Jährige von der Rampe am "Place Communale".
Eine Haarnadelkurve und einige scharfe Richtungswechsel machten den Parcours anspruchsvoller, als es auf den ersten Blick schien. Der zweieinhalb Kilometer lange Anstieg (ab km 1,5) forderte vom Sieger sowohl die Fähigkeit einen "großen Gang über die Welle dücken" (Höhendifferenz: 100 Meter) zu können, als auch mittels hoher Trittfrequenz auf der übrigen Strecke eine schnelle Fahrt hinzulegen. Am Ende der Abfahrt bremste dann eine 90-Grad-Kurve das Tempo der Fahrer vor den finalen 500 Metern nochmals erheblich ab.
Der tschechische Nachwuchsfahrer meisterte den Auftakt in exakt 9:00 Minuten und war damit neun Sekunden schneller im Ziel, als sein australischer Teamkollege Scott Davis, der um 14:56 Uhr an der Reihe war. "Ich war ein bisschen nervös. Für mich ist es ja die erste große Landesrundfahrt", sagte Rabon.
Ullrich in 8:39 Minuten Im Minutentakt fegten die Fahrer in windschnittiger Körperhaltung bei idealem Radsportwetter - Sonnenschein und Temperaturen über der 20-Grad-Marke - über den Parcours. Schnellster des ersten Starterdrittels war der Spanier José Luis Rubiera (Discovery Channel/8:24 Minuten).
Dann ereignete sich ein Zwischenfall, der aber nach ersten Informationen glimpflich endete: Als ein Begleitfahrzeug über eine Bodenwelle fuhr, löste sich ein Ersatzrad aus der Dachhalterung, streifte drei Zuschauer, unter denen sich auch ein Kind und eine schwangere Frau befand, und verletzte sie leicht.
Um 16:24 Uhr nahm Ullrich das Rennen auf. Den 32-Jährige interessierten beim Giro-Auftakt noch keine Zeiten. Für ihn waren es die ersten Kilometer einer anspruchsvollen Rundfahrt, die dem Formaufbau für die Tour de France dienen soll. Für den Wahl-Schweizer blieb die Uhr nach 8:39 Minuten stehen. Damit lag "Ulle" vorerst auf Platz 25 und war 39 Sekunden langsamer als der zwischenzeitlich Führende Francisco Perez (Illes Balears).
Starkes Magenta-Team - Favoriten Überraschend stark zeigte sich Pollack der sich in 8:23 Minuten auf den aktuell vierten Platz schob. Als 155. Fahrer unterbot Honchar, der eine große Übersetzung gewählt hatte, die bisherige Bestzeit des Spaniers Perez um eine Sekunde und schob sich in 8:05 Minuten an die Spitze. Für einen guten Abschluss des Magenta-Teams sorgte Rogers. Der dreimalige Zeitfahr-Weltmeister erreichte das Ziel in 8:07 Minuten als Vierter nachdem Schumacher an die Spitze gestürmt war.
Vor dem Start der Favoriten auf den Gesamtsieg sorgte Prologspezialist Bradley McGee für einen weiteren Führungswechsel (8:01 Min). Basso kam als drittletzter Fahrer nicht unter die Top Ten (+ 23 Sek.). Dafür drehte Schlussfahrer Savoldell gehörig auf: In 7:50 Minuten stellte souverän die schnellste Zeit auf und feierte nach dem Prologsieg bei der Romandie-Rundfahrt den zweiten Erfolg in dieser Spezialdisziplin.
Am Sonntag steht in Belgien die erste Giro-Etappe an. Von Mons führt die Strecke auf flachem Terrain über 197 km nach Charleroi.
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Erstellt: 06.05.06, 21:51 Betreff: Re: ProTour 2006 46. Baskenland-Rundfahrt
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Hallo Timo! Nun gut, so ernst nehme ich das nicht! Ich hab mich eher über die Äußerungen von Bjarne Riis aufgeregt! Dieser meinte dass Ulle 10 kg zu viel hätte und in einen erbärmlichen Zustand sei! Wie wir gesehen haben ist das alles Quatsch!
Und so dachte ich dass Du Dich auf diese Äußerung stützt!
In meinem Tipp hab ich übrigens Salvoldelli vergessen, der vermutlich auch noch vor Vino landen wird wenn Discovery für ihn fährt, aber lassen wir uns überraschen! Gruß Frank
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Erstellt: 07.05.06, 21:19 Betreff: Re: ProTour 2006 89. Giro d'Italia
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Pollack verpasst Tagessieg T-Mobile-Sprinter Olaf Pollack hat den Etappensieg beim Giro d'Italia in Wallonien knapp verpasst: Nach 197 km von Mons nach Charleroi/Marcinelle musste sich der Kolkwitzer im Massensprint nur dem Australier Robbie McEwen (Davitamon-Lotto) geschlagen geben, der am Sonntag seinen siebten Saisonerfolg feierte. Dritter wurde Paolo Bettini (Quick Step) vor Alessandro Petacchi (Milram).
"Ich bin sehr zufrieden. Das Finale war recht hektisch. Graeme Brown ist drei Kilometer vor dem Ziel einen Kreisverkehr riskant angefahren, weshalb drei Fahrer stürzten. Damit bot sich für mich eine Lücke, die ich auch sofort genutzt habe", sagte Pollack, der im Schlussteil ausgezeichnet von Teamkollege André Korff unterstützt wurde.
Zufrieden war auch Rudy Pevenage, der Sportliche Leiter der Bonner Radprofis: "Olaf ist nach der guten Vorarbeit von André einen tollen Sprint gefahren, nachdem wir uns auf den letzten fünf Kilometern in die Sprintvorbereitung eingeschaltet haben. Die Mannschaft hat ihre Aufgabe voll erfüllt." Jan Ullrich erreichte wie alle weiteren T-Mobile-Profis das Ziel im Hauptfeld.
Unterdessen hat Spitzenreiter Paolo Savoldelli an seinem 33. Geburtstag das "Rosa Trikot" erfolgreich verteidigt. Zweiter ist der Australier Bradley McGee (Fdjeux/+ 11 Sek) vor dem Spanier José Gutierrez. Bester Magenta-Fahrer bleibt Serhiy Honchar als Fünfter vor Michael Rogers (Achter). Aufgrund der Zeitgutschrift hat sich Pollack auf den zwölften Platz nach vorne geschoben.
Verhaltener Start im Regen Das flache Profil des zweiten Abschnitts bot den Sprintern eine der wenigen Chancen ihre Explosivität bei der 89. Austragung der Italien-Rundfahrt zu beweisen. Selbstverständlich überließen die Ausreißer ihnen nicht kampflos das Feld. Nach 23 km setzen sich die Franzosen Arnaud Labbe (Bouygues Telecom) und Mickael Delage (Fdjeux) ab.
Unterstützung erhielten sie wenig später von Gabriele Missaglia (Selle Italia) und Benat Albizuri (Euskaltel). Nach einem verregnetem Start mit kühlen Temperaturen, ließ es das Peloton derweil ruhig angehen: "Nur" 35,7 km waren nach der ersten Rennstunde zurückgelegt.
Zunächst fiel Discovery-Channel um Spitzenreiter Savoldelli im Hauptfeld die Aufgabe zu, die Nachführarbeit zu verrichten. Der ehemals siebenminütige Vorsprung der Ausreißer verkleinerte sich bei leichtem Regen kontinuierlich. Allerdings büßten sie an einer geschlossenen Bahnschranke zweieinhalb Minuten "auf einen Schlag" ein.
Sprinterteams übernehmen das Kommando Nach rund 120 km verabschiedete sich das US-Team von der Spitze des Hauptfeldes. Nun war es für die Sprinterteams an der Zeit das Zepter zu übernehmen. Milram (für Petacchi) und Davitamon-Lotto (für McEwen) füllten diese Rolle sogleich aus. Die einzige Bergwertung des Tages (km 144,4) passierte das Peloton zweieinhalb Minuten hinter den vier "Flüchtlingen".
Im Finale trocknete die Fahrbahn auf den langen Geraden durch Wallonien langsam ab. Für die Radprofis stellte die Wetterbesserung ein geringeres Risiko beim sich anbahnenden Massensprint dar. Nachdem Labbe und Delage nach über 130 km ihre Flucht abgebrochen hatten, dauerte es nicht mehr lange, bis das Hauptfeld auch die beiden verbliebenen Spitzenfahrer Missaglia und Albizuri "schluckten" (km 177).
Auf den verbliebenen 20 km hatten Milram und Davitamon-Lotto keine ernsthaften Probleme, das Peloton zusammenzuhalten. Der blaue Milram-Zug an der Spitze führte den Tross auf die anderthalb Kilometer lange, leicht ansteigende Zielgerade. Auf den letzten 500 Metern brachen Petacchis "Anfahrer" ein. Dann eröffnete Pollack 300 Meter vor dem Ziel den Sprint. Doch der Weg war ein wenig zu lang, und McEwen "flog" noch vorbei.
Auch am Montag bleibt der Giro-Tross in Belgien. Ein welliger Abschnitt von Perwez nach Namur führt über 202 km durch die Ardennen, wo es bei zwei Bergwertungen die ersten Punkte für das "Maglia Verde" zu gewinnen gibt.
"Morgen erwarte ich Fahrer wie Bettini oder di Luca vorne. Ihnen liegt das wellige Terrain mit dem Schlussanstieg nach Namur. Von unseren Fahrern müsste Matthias (Kessler) ganz gut mit der Etappe zurechtkommen", sagte Pevenage
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Erstellt: 08.05.06, 22:04 Betreff: Re: ProTour 2006 89. Giro d'Italia
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Schumacher nach Sieg in „Rosa“ Stefan Schumacher hat die dritte Etappe des Giro d'Italia über 202 km von Perwez nach Namur gewonnen. Damit schlüpfte der Deutsche zugleich ins "Rosa Trikot" des Führenden in der Gesamtwertung. Tages-Zweiter wurde Jose Luis Rubiera Vigil (Discovery Channel) vor Schumachers Teamkollege Davide Rebellin (Italien).
Bester T-Mobil-Profi war der Ukrainer Serhiy Honchar (15./+0:09 Min.). Der Zugang des Bonner Rennstalls verbesserte sich dadurch auf Rang sechs in der Gesamtwertung. Der Australier Michael Rogers, der am Montag als 20. ins Ziel kam (+0:13), ist Gesamt-Zehnter. Jan Ullrich erreichte das Ziel im belgischen Namur im lang gezogenen Hauptfeld mit einem Rückstand von 55 Sekunden.
Pech hatte Matthias Kessler, der fünf Kilometer vor dem Ziel stürzte. "Ich ärgere mich sehr, weil ich in einer guten Position für das Finale war", sagte Kessler, dem ein anderer Fahrer ins Hinterrad gefahren war. "Dabei sind zwei Speichen gebrochen, so dass ich nicht mehr weiterfahren konnte."
Der Sportliche Leiter des Magenta-Teams, Rudy Pevenage, sprach nach Zieleinlauf von einem "nervösen und schweren Rennen. Wind und Regen haben die Etappe stark beeinflusst. Schade, dass Matthias durch den Sturz um seine Chancen gebracht wurde".
Zahlreiche Stürze auf nassen Straßen Zum Start in Perwez zeigte sich der Himmel erneut wolkenverhangen, immer wieder gab es kleinere Schauer, die die Straßen gefährlich rutschig machten. Ein Quartett ließ sich davon nicht beeindrucken und suchte bereits nach 20 km die Flucht nach vorne. Amael Moinard (Cofidis), Moises Aldabe Chavez (Ceramica Panaria), Markel Irizar Aranburu (Euskaltel) und Raffaele Iliano (Selle Italia) verschafften sich dabei einen Vorsprung von maximal viereinhalb Minuten vor dem Hauptfeld.
Dort verrichteten vor allem die einheimischen Teams Quick Step und Davitamon-Lotto die Nachführarbeit. Auf den nassen Straßen kam es dabei immer wieder zu kleineren Stürzen. Auch Sprint-Star Alessandro Petacchi kam auf einer Abfahrt in der Nähe von Huy zu Fall. Der Italiener (Team Milram) zog sich leichte Verletzungen an Knie und Handgelenk zu, fand aber dank seiner Helfer zunächst wieder den Anschluss an das Hauptfeld.
Quartett 30 km vor Ziel gestellt Derweil sicherte sich das Spitzen-Quartett auf den Weg nach Namur alle Sprint- und Bergwertungen des Tages. Zum Etappensieg sollte es jedoch nicht reichen. Die Quick-Step-Equipe um Paolo Bettini und auch das Team Liquigas (Danilo di Luca) reihten sich vorne im Peloton ein und forcierten auf den letzten 30 km des Rennens zunehmend das Tempo.
Mit Erfolg: Kurze Zeit später wurden die Flüchtlinge gestellt, die Karten für das Finale neu gemischt. In den engen und kurvenreichen Straßen der letzten Kilometer erwischte es dann Matthias Kessler. Der T-Mobile-Profi stürzte leicht und musste das Hinterrad wechseln. In den Kampf um den Etappensieg konnte der 26-Jährige somit nicht mehr eingreifen.
Schumacher mit starkem Antritt Lang gezogen das Feld beim Schlussanstieg in Namur, der eine Steigung von fünf Prozent aufwies. Einen Kilometer vor dem Ziel trat Stefan Schumacher an und enteilte seinem Gefährten Rubiera. Der Gerolsteiner-Profi feierte damit seinen zweiten Saisonsieg nach dem Erfolg bei der Sarthe-Rundfahrt im April. "Ein Traum hat sich erfüllt. Das war das beste Rennen meines Lebens, ich bin überglücklich und von mir selbst überrascht", sagte der 24-jährige Schwabe aus Nürtingen.
Am Dienstag steht die letzte Giro-Etappe auf belgischem Boden an: Das Peloton muss 193 wellige km durch die Ardennen nach Hotton bewältigen, bevor am Mittwoch der erste Ruhetag und der Transfer nach Italien auf dem Programm steht.
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Erstellt: 09.05.06, 21:47 Betreff: Re: ProTour 2006 89. Giro d'Italia
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McEwen siegt im Massensprint Entscheidung im Massensprint: Robbie McEwen hat die vierte Etappe des Giro d'Italia gewonnen. Nach 193 km zwischen Wanze und Hotton in Belgien setzte sich der Australier vom Team Davitamon-Lotto gegen die beiden Italiener Paolo Bettini (Quick Step) und Alberto Loddo (Selle Italia) durch. Olaf Pollack (T-Mobile Team) belegte Rang fünf.
Der Deutsche Stefan Schumacher (Gerolsteiner) verteidigte vor dem Ruhetag am Mittwoch das "Rosa Trikot". Er führt das Klassement vor dem Vorjahressieger Paolo Savoldelli (Discovery/+0:13 Min.) und seinem Teamkollegen Davide Rebellin (+0:23) an. Bester T-Mobile-Profi ist derzeit Serhiy Honchar als Sechster. Der Ukrainer hat einen Rückstand von 31 Sekunden auf Schumacher.
Pevenage: "Gut gearbeitet" "Das Team hat heute gut gearbeitet. Olaf hat den Sprint vielleicht etwas zu früh angezogen", sagte der Sportliche Leiter des Bonner Rennstalls, Rudy Pevenage nach dem Zieleinlauf. "Aber so können Sprintentscheidungen laufen. Wenn Olaf nicht attackiert hätte, wäre er am Ende vielleicht gar nicht so weit vorne gewesen."
Zwei der ursprünglich 198 Fahrer standen am Morgen in Wanze nicht mehr am Start: Sprint-Star Alessandro Petacchi (Milram) hatte sich bei einem Sturz auf der dritten Etappe einen Bruch der linken Kniescheibe zugezogen. Damit muss der Italiener auch auf den Start bei der Tour de France im Juli verzichten. Und auch der Belgier Christophe Brandt (Davitamon-Lotto) beendete den Giro nach einem Sturz vorzeitig.
Quintett lange vorn Ohne Regencaps begab sich das dezimierte Teilnehmerfeld auf den relativ flachen Weg nach Hotton: Der Regen hatte in Belgien eine Pause eingelegt. Bereits früh attackierte eine Fünfergruppe um den Hannoveraner Grischa Niermann (Rabobank). Knapp sieben Minuten lagen die Ausreißer in der Spitze vor dem Hauptfeld, ehe sich die Teams Davitamon-Lotto und Gerolsteiner (für seinen Mann in "Rosa", Stefan Schumacher) um die Nachführarbeit bemühten.
Folgerichtig schmolz der Vorsprung der Fluchtgruppe, in der sich neben Niermann auch Alessandro Bertolini (Selle Italia), Jurgen van de Walle (Quick Step), Patrick Calcagni (Liquigas) und Sandy Casar (FdJeux) befanden. Letzterer sicherte sich die beiden Berg- sowie die Sprintwertung und eroberte damit das Trikot des besten Bergfahrers.
1:18 Minuten lagen die Ausreißer 30 km vor dem Ziel noch in Front, jedoch wurde im Peloton das Tempo weiter verschärft. Ein Massensprint zeichnete sich ab. Somit brachten sich auch die beiden Magenta-Fahrer Olaf Pollack und André Korff in Position. Unterstützt wurde das Duo vom Tschechen Frantisek Rabon und Jörg Ludewig.
15 km vor dem Ziel mussten sich die Ausreißer wieder im Peloton einreihen: Angeführt von Ludewig hatte das Hauptfeld den Zusammenschluss erwirkt. Jens Voigt wollte sich bei noch acht ausstehenden Kilometern auf einen Massensprint allerdings nicht einlassen und attackierte. Er wurde jedoch wieder eingefangen.
Ullrich: "Von Tag zu Tag besser" Das T-Mobile Team zeigte sich auf den letzten Kilometern immer wieder an der Spitze. 50 Meter vor dem Ziel zog Pollack dann den Sprint an, doch McEwen, Bettini und andere hielten dagegen. Am Ende fehlten dem Kolkwitzer wenige Meter, der 33 Jahre alte McEwen sprintete zum Sieg.
Jan Ullrich kam mit dem Hauptfeld ins Ziel. "Das war heute eine anspruchsvolle Etappe. Gerolsteiner hat für den Zusammenschluss gearbeitet, wir haben im Finale alles versucht. Schade, aber es hat für Olaf heute nicht sollen sein." Er selbst fühle sich "von Tag zu Tag besser. Ich freue mich auf ein paar ruhigere Etappen nach dem Mannschaftszeitfahren. Dann, denke ich, bin ich bereit für die Berge."
Am Mittwoch ist Erholung für die Fahrer angesagt: Der erste von insgesamt zwei Ruhetagen steht auf dem Programm. Noch am Abend reisen die Teams aus Belgien nach Italien, wo dann am Donnerstag das mit Spannung erwartete Mannschaftszeitfahren ausgetragen wird. Es geht dabei über 38 km von Piacenza nach Cremona
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Erstellt: 11.05.06, 19:29 Betreff: Re: ProTour 2006 89. Giro d'Italia
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Honchar nach Teamzeitfahren in „Rosa“ Am Etappensieg vorbeigeschrammt, dafür ins "Maglia Rosa" gestürmt: Das T-Mobile Team hat nach einer überzeugenden Leistung hinter dem dänischen Team CSC (36:56 Min.) nur um eine Sekunde den Tagessieg verpasst und für Serhiy Honchar das "Maglia Rosa" erobert. Der US-Radrennstall Discovery Channel beendete das fünfte Teilstück des 89. Giro d'Italia über 35 km von Piacenza nach Cremona als Dritter (37:35 Min.).
Nach dem schnellsten Mannschaftszeitfahren in der Geschichte der Italien-Rundfahrt (Schnitt: 56,859 km/h) liegt der Ukrainer im Gesamtklassement nun sechs Sekunden vor Jens Voigt vom Tagessieger CSC. Auf den Plätzen drei und vier folgen Honchars Teamkollegen Michael Rogers (+ 6 Sek.) und Olaf Pollack (+ 10 Sek).
"Ich widme diesen Sieg meiner Frau. Ich bin überglücklich und hätte nicht gedacht, dass ich in dieser Phase meiner Karriere noch einmal das Rosa Trikot hole. Mein Dank geht an die gesamte Mannschaft, die mir diesen großen Erfolg ermöglicht hat", sagte Honchar, der nach 1998 zum zweiten Mal das Spitzenreitertrikot der zweitgrößten Landesrundfahrt trägt. Und auch Jan Ullrich strahlte im Ziel: "Ich bin außer mir vor Freude, dass es so gut gelaufen ist."
"Wir hatten uns für heute einiges vorgenommen. Auf der Strecke haben wir die Fahrer über die Zwischenstände informiert und ihnen gesagt, dass auch der Sieg noch möglich ist. Am Ende hat sich dann die Klasse der drei Zeitfahrspezialisten Honchar, Rogers und Ullrich gezeigt", sagte der Sportliche Leiter Rudy Pevenage, der Ullrich "einen großen Anteil an der riesigen Vorstellung" des Teams bescheinigte.
Teammanager Olaf Ludwig war über die Demonstration der Stärke ebenfalls ein wenig stolz: "Natürlich ist das ein schöner Tag für uns. Noch schöner wäre er gewesen, wenn uns mit dem Tagessieg der Doppelschlag gelungen wäre. Wir waren am Ende klar die Stärksten."
Selle Italia macht den Auftakt In umgekehrter Reihenfolge zur Teamwertung rollte der italienische Rennstall Selle Italia um 14:45 Uhr zuerst auf den um drei Kilometer verkürzten Parcours. Die Spezialprüfung mit höchsten Anforderungen an Mensch und Maschine erforderte zumindest von der Streckenführung keine technische Höchstleistung von den Athleten: lange Geraden führten über das topfebene Profil, bei dem nur vier Kurven zu absolvieren waren.
Bereits die Zeit von Selle Italia (38:33 Min./Schnitt: 54,485 km/h) zeigte, dass auf dem Hochgeschwindigkeitskurs von Cremona es nach 1985 (Del Tongo/54,545 km/h) einen neuen Rekord im Giro-Mannschaftszeitfahren geben würde, bei dem die Zeit des fünftplatzierten Fahrers gewertet wurde. Unterwegs zurückgefallene Teamkollegen bekamen ihre individuelle Zeit angerechnet.
Ein erstes Ausrufezeichen im Feld der 22 Rennställe setzten die Franzosen von Crédit Agricole. In 38:03 Minuten erreichten Alexander Botcharov & Co. zur Halbzeit das Ziel und verpassten nur knapp eine Zeit unter der 38-Minuten-Marke.
T-Mobile Team glänzend unterwegs Bei schönstem Frühsommerwetter nahm der Bonner Radrennstall als viertletzte Equipe um 16:15 Uhr den prestigeträchtigen Wettkampf unter die Räder. Für die Magenta-Truppe ging es bei der Premiere in der Heimat der Stiefel-Rundfahrt um einiges: Neben dem Etappensieg kämpfte sie für Honchar (+ 31 Sek.) ums Rosa Trikot.
Der Magenta-Zug rollte gut an: Während Gerolsteiner um Spitzenreiter Stefan Schumacher als Schlussmannschaft noch auf der Startrampe stand, verpassten die Bonner nach 9,7 km bei der ersten Zwischenzeit als Zweiter nur um acht Sekunden die Bestzeit von CSC (10:32 Min.).
Im Begleitfahrzeug von Discovery Channel musste Lance Armstrong mit ansehen, wie seine ehemaligen Teamkollegen die erste Zeitnahme 24 Sekunden hinter CSC passierten. Während auch Gerolsteiner in 10:52 Minuten nicht zu den schnellsten zählten, bekamen Honchars "Rosa Träume" weiter Aufwind.
Am Freitag vorerst letzte Chance für Sprinter Mit flüssigem Tritt kurbelten die Bonner dem Ziel entgegen: In 36:57 Minuten verpassten sie um nur eine Sekunde hinter CSC den Tagessieg.
Von der Emilia Romagna zieht der Giro-Tross am Freitag weiter an die Adriaküste. Der 227 km lange Abschnitt Busseto nach Forlì führt durch die flache Po-Ebene und bietet den Sprintern nochmals eine Chance.
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